Gestern haben mich überraschenderweise sehr liebe Grüße aus Deutschland erreicht- das möcht ich euch nicht vorenthalten;).
Freitag, Juli 31, 2009
Sonntag, Juli 26, 2009
Der Mensch sieht was vor Augen ist...
...der Herr aber sieht das Herz.
Ihr Lieben, ich bin ein bisschen beeindruckt und möcht euch gern an meinen Erfahrungen teilhaben lassen:). Sonntag morgen vor einer Woche war ich auf der Suche nach einer Gemeinde. Hatte die Amerikanerin, die ich zwei Tage vorher kennengelernt hab, gefragt, ob sie mitkommen mag und war ein bisschen überrascht als sie zusagte. Also zogen wir zu zweit los...Ich schrieb es bereits schon mal: Wir fanden die Gemeinde nicht. Weil ich es verpeilt hatte mich besser zu informieren. Auf der Suche kamen wir an einem Schild vorbei, welches auf eine andere hinwies. Ich hätte das mit dem Gemeindebesuch an diesem Vormittag einfach gelassen. Aber Katharina meinte, dass wir ja da einfach hingehen könnten. Naja, dachte ich mir, schaden kann es nicht. Also waren wir da und ich war wirklich platt- wir wurden total krass begrüßt. Das hatte ich in noch keiner Gemeinde erlebt. Ein bisschen charismatisch war das ganze. Soweit die Vorgeschichte. Auf den Post, in dem ich die Story schonmal schrieb antwortete mir eine liebe Freundin und riet mir, einfach die Gemeinde zu probieren- trotz dem ungewohnt charismatischen touch. Momentan ist sie ebenfalls in Australien und hat damit supergute Erfahungen gemacht. Daraufhin hab ich darüber ernsthaft nachgedacht, wollte mir aber die ursprünglich geplante Gemeinde trotzdem noch anschaun. Was ich heute morgen dann auch tat. Nun ja, was soll ich sagen? Nichts neues. Irgendwie eine Gemeinde die alles aufs Programm setzt. Ich möchte niemandem zu nahe teten, aber ich hab den Eindruck dass viele Gemeinden- auch in Deutschland- so viel Wert auf den Stil legen. Alles muss chick aussehen und modern sein. Die neuste und coolste Technik muss her und die Programme müssen perfekt sein und möglichst cool...denn niemand soll auf die Idee kommen, dass Christen uncool sein könnten (wobei ich gaube, dass Leute die echt mit Jesus am Start sind, nicht uncool sein können- unabhängig irgendwelcher Stilfragen). Das alles ist auch alles nicht falsch oder schlecht. Aber dabei wird oft das entscheidende vergessen: Es kommt nicht auf das an was wir tun, sondern auf Gott. Heute morgen war ich also in einer Gemeinde, in der ich den Eindruck hatte, das man Dinge tut, um sie zu tun. Vielleicht stimmt es nicht was ich schreibe. Ich bin überzeugt, dass die Menschen das auch ehrlich meinen. Aber ich hab für mich gemerkt dass mir da was fehlt. Irgedwas entscheidendes...
Heute Abend war ich dann in der anderen Gemeinde von letzter Woche- da ich den Kontakt gern aufbauen würde. Unter anderem durch den Ratschlag meiner Freundin, aber auch aufgrund der Herzlichkeit dort. Diese Gemeinde hat, soweit ich weiß, keine Internetseite. Der Raum ist nicht supermodern. Die Menschen ziehen sich nicht supercool an. Aber in der Gemeinde ist ein echtes Herz für Gott zu finden. Die Leute reden nicht nur davon mit Gott leben zu wollen, sie tun es. Ich hab mich wohlgefühlt und ich werde dort einfach weiter hingehen, weil ich glaube, dass ich da sehr viel lernen kann über das Leben mit Gott (auf meine Frage, wie ich mich einbringen könnte, bekam ich die Antwort ich kann doch einfach Gott fragen und er wird mir das zeigen- ich meine praktischer gehts ja kaum).
Ich schreibe das alles so ausführlich, weil ich es spannend finde. In meinem Leben gibt es einen roten Faden. Einen Faden von Station zu Station meines Lebens. Überall erlebe ich anderes. Neues. Verschiedenes. Manches erlebte kann ich einornen, anderes noch nicht. Ich sehe Gottes Fingerabdrücke überall wo ich hinkomme und hinkam und merke wie er mich immer weiterbringt. Hier ist es diese Gemeinde. Ich hätte diese Gemeinde nie gefunden, da sie nicht im Internet sind und selbst wenn, ich wäre wahrscheinlich nicht hingegangen. Wäre Katharina letzten Sonntag nicht mitgekommen, wäre ich auch nicht hingegangen und hätte ich Katharina nicht kennengelernt, wäre ich ebenfalls nicht dort gelandet. Hätte ich eher eine Wohung gefunden hätte ich sie nicht kennengelernt. Das war also die Vorraussetzung diese Gemeinde zu finden. Das ist so eine kleine Verzweigung meines Lebens, in der ich Gottes Handeln wahrnehme. Eine von so vielen mehr.
Ich bin gespannt wie es weitergeht und ich bin gespannt was noch so alles gehen wird. Morgen geht die Uni los und ich bin gespannt wie das werden wird. Euch wünsche ich einen ganz tollen Sonntagnachmittag und Gottes Segen,
eure Steffi.
Ihr Lieben, ich bin ein bisschen beeindruckt und möcht euch gern an meinen Erfahrungen teilhaben lassen:). Sonntag morgen vor einer Woche war ich auf der Suche nach einer Gemeinde. Hatte die Amerikanerin, die ich zwei Tage vorher kennengelernt hab, gefragt, ob sie mitkommen mag und war ein bisschen überrascht als sie zusagte. Also zogen wir zu zweit los...Ich schrieb es bereits schon mal: Wir fanden die Gemeinde nicht. Weil ich es verpeilt hatte mich besser zu informieren. Auf der Suche kamen wir an einem Schild vorbei, welches auf eine andere hinwies. Ich hätte das mit dem Gemeindebesuch an diesem Vormittag einfach gelassen. Aber Katharina meinte, dass wir ja da einfach hingehen könnten. Naja, dachte ich mir, schaden kann es nicht. Also waren wir da und ich war wirklich platt- wir wurden total krass begrüßt. Das hatte ich in noch keiner Gemeinde erlebt. Ein bisschen charismatisch war das ganze. Soweit die Vorgeschichte. Auf den Post, in dem ich die Story schonmal schrieb antwortete mir eine liebe Freundin und riet mir, einfach die Gemeinde zu probieren- trotz dem ungewohnt charismatischen touch. Momentan ist sie ebenfalls in Australien und hat damit supergute Erfahungen gemacht. Daraufhin hab ich darüber ernsthaft nachgedacht, wollte mir aber die ursprünglich geplante Gemeinde trotzdem noch anschaun. Was ich heute morgen dann auch tat. Nun ja, was soll ich sagen? Nichts neues. Irgendwie eine Gemeinde die alles aufs Programm setzt. Ich möchte niemandem zu nahe teten, aber ich hab den Eindruck dass viele Gemeinden- auch in Deutschland- so viel Wert auf den Stil legen. Alles muss chick aussehen und modern sein. Die neuste und coolste Technik muss her und die Programme müssen perfekt sein und möglichst cool...denn niemand soll auf die Idee kommen, dass Christen uncool sein könnten (wobei ich gaube, dass Leute die echt mit Jesus am Start sind, nicht uncool sein können- unabhängig irgendwelcher Stilfragen). Das alles ist auch alles nicht falsch oder schlecht. Aber dabei wird oft das entscheidende vergessen: Es kommt nicht auf das an was wir tun, sondern auf Gott. Heute morgen war ich also in einer Gemeinde, in der ich den Eindruck hatte, das man Dinge tut, um sie zu tun. Vielleicht stimmt es nicht was ich schreibe. Ich bin überzeugt, dass die Menschen das auch ehrlich meinen. Aber ich hab für mich gemerkt dass mir da was fehlt. Irgedwas entscheidendes...
Heute Abend war ich dann in der anderen Gemeinde von letzter Woche- da ich den Kontakt gern aufbauen würde. Unter anderem durch den Ratschlag meiner Freundin, aber auch aufgrund der Herzlichkeit dort. Diese Gemeinde hat, soweit ich weiß, keine Internetseite. Der Raum ist nicht supermodern. Die Menschen ziehen sich nicht supercool an. Aber in der Gemeinde ist ein echtes Herz für Gott zu finden. Die Leute reden nicht nur davon mit Gott leben zu wollen, sie tun es. Ich hab mich wohlgefühlt und ich werde dort einfach weiter hingehen, weil ich glaube, dass ich da sehr viel lernen kann über das Leben mit Gott (auf meine Frage, wie ich mich einbringen könnte, bekam ich die Antwort ich kann doch einfach Gott fragen und er wird mir das zeigen- ich meine praktischer gehts ja kaum).
Ich schreibe das alles so ausführlich, weil ich es spannend finde. In meinem Leben gibt es einen roten Faden. Einen Faden von Station zu Station meines Lebens. Überall erlebe ich anderes. Neues. Verschiedenes. Manches erlebte kann ich einornen, anderes noch nicht. Ich sehe Gottes Fingerabdrücke überall wo ich hinkomme und hinkam und merke wie er mich immer weiterbringt. Hier ist es diese Gemeinde. Ich hätte diese Gemeinde nie gefunden, da sie nicht im Internet sind und selbst wenn, ich wäre wahrscheinlich nicht hingegangen. Wäre Katharina letzten Sonntag nicht mitgekommen, wäre ich auch nicht hingegangen und hätte ich Katharina nicht kennengelernt, wäre ich ebenfalls nicht dort gelandet. Hätte ich eher eine Wohung gefunden hätte ich sie nicht kennengelernt. Das war also die Vorraussetzung diese Gemeinde zu finden. Das ist so eine kleine Verzweigung meines Lebens, in der ich Gottes Handeln wahrnehme. Eine von so vielen mehr.
Ich bin gespannt wie es weitergeht und ich bin gespannt was noch so alles gehen wird. Morgen geht die Uni los und ich bin gespannt wie das werden wird. Euch wünsche ich einen ganz tollen Sonntagnachmittag und Gottes Segen,
eure Steffi.
Donnerstag, Juli 23, 2009
Heavy
Irgendwie habe ich heut mal alte Posts gelesen- von den Anfängen meines Blogs, der Zeit dazwischen und einig neuere. Und ich muss sagen, dass es echt spannend ist das zu lesen. Zum einen hat sich mein Blog-Stil verändert. Während ich Anfangs noch sehr vielseitig bloggte, Geschichten, Neuigkeiten, Andachten ist mein Blog inzwischen doch recht einseitig geworden und im Grunde ist es nur noch eine Wiedergabe von Erlebtem. Das ist ok, hat sich der Zweck dieses Blogs auch etwas gewandelt. Während ich Anfangs nur aus Spass an der Freude schrieb, ist ein weiterer Aspekt hinzu gekommen: Die Menschen, die an meinem Leben interesse haben zu informieren, was so geht oder auch nicht geht.
Spannend ist es aber auch für mich zu lesen, was ich so erlebt habe in den letzten Jahren. Zum einen war ich ganz schön viel on tour, hatte vollkommen vergessen dass ich jemals in meinem Leben bei einer Gerichtsverhandlung anwesend war (kann mich auch nullstens daran erinnern) und es gab tatsächlich mal eine Zeit in der ich "childrens" schrieb.
Dinge haben sich verändert, ich habe mich verändert, mein Leben hat sich verändert, die Umstände. Aber eine Sache zieht sich durch den gesamten Blog. Eines ist geblieben: Die Sehnsucht nach Gott. Der Wunsch ihm ähnlicher zu werden.
Es ist spannend, sich durch die Vergangenheit zu klicken und zu sehen: Yes, da hat sich was getan. Interessant zu sehen, wie sich der eigene (Schreib-)stil verändert hat und wie ich einzelne Lebensphasen wahrgenommen habe. Und zu sehen, dass bei allem was ich erlebte und bei allem was ich so gemacht habe, ein roter Faden zu sehen ist. Immer ein Stück weiter. Immer ein Stück vorwärts.
Spannend ist es aber auch für mich zu lesen, was ich so erlebt habe in den letzten Jahren. Zum einen war ich ganz schön viel on tour, hatte vollkommen vergessen dass ich jemals in meinem Leben bei einer Gerichtsverhandlung anwesend war (kann mich auch nullstens daran erinnern) und es gab tatsächlich mal eine Zeit in der ich "childrens" schrieb.
Dinge haben sich verändert, ich habe mich verändert, mein Leben hat sich verändert, die Umstände. Aber eine Sache zieht sich durch den gesamten Blog. Eines ist geblieben: Die Sehnsucht nach Gott. Der Wunsch ihm ähnlicher zu werden.
Es ist spannend, sich durch die Vergangenheit zu klicken und zu sehen: Yes, da hat sich was getan. Interessant zu sehen, wie sich der eigene (Schreib-)stil verändert hat und wie ich einzelne Lebensphasen wahrgenommen habe. Und zu sehen, dass bei allem was ich erlebte und bei allem was ich so gemacht habe, ein roter Faden zu sehen ist. Immer ein Stück weiter. Immer ein Stück vorwärts.
Ich habe einen Kühlschrank:))
Yeah! Vor meiner Zimmertür stand ein Kühlschrank und wartete nur noch darauf angeschlossen zu werden. Das geschah: Heute. Nachdem ein Loch in die Wand gehaun wurde, hatte er Zugang zur Steckdose...Begeisterung pur!! Eine Heizung habe ich auch vor einigen Tagen bekommen- da freu ich mich so sehr drüber!!
Ich fühl mich hier inzwischen immer wohler. Das Zimmer ist sehr gemütlich und auch sonst mag ich Australien. Hab heute eine der Professoren kennengelernt. Sie schrieb eine Mail und wollte mich schon mal kennenlernen, weil ich neu in ihren Kurs komme. Voll super nett. Irgendwie herrscht hier zwar schon gegenseitiger Respekt, aber es ist trotzdem keine Distanz zwischen Student und Professor. Ungewohnt, aber ich glaube ich werde es genießen. Bis jetzt ist mir dieses System echt sehr Sympatisch.
Ich fühl mich hier inzwischen immer wohler. Das Zimmer ist sehr gemütlich und auch sonst mag ich Australien. Hab heute eine der Professoren kennengelernt. Sie schrieb eine Mail und wollte mich schon mal kennenlernen, weil ich neu in ihren Kurs komme. Voll super nett. Irgendwie herrscht hier zwar schon gegenseitiger Respekt, aber es ist trotzdem keine Distanz zwischen Student und Professor. Ungewohnt, aber ich glaube ich werde es genießen. Bis jetzt ist mir dieses System echt sehr Sympatisch.
Mittwoch, Juli 22, 2009
Exklusivinterview aus Downunder
Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Karla Kolumna, Ihre rasende Reporterin. Heute bin ich für Sie ans Ende der Welt gereist, in ein Land in dem sich Koalabär und Känguruh gute Nacht sagen und in dem alles...nun ja, down under ist. Verkehrt herum: Die Autos fahren auf der falschen Straßenseite, die Sonne geht auf der falschen Seite auf, es ist Winter wenn Sommer sein sollte und man ruft sich ein "see you later" zu, obwohl man sich wahrscheinlich nie wieder sehen wird. Ich habe für Sie heute exklusiv ein Live Interwiev von Stephanie Z. Sie zog aus um die große weite Welt kennenzulernen. Was Sie dabei erlebt, erfahren Sie gleich nach der Werbepause...Bleiben Sie dran.
W.....E.....R.....B.....U.....N.....G
K.K.: Frau Zeltz, Sie befinden sich also gerade in Down under. Zunächst haben Sie ja einige Zeit in einem Hostel verbracht. Wie war das für Sie und wo genau befinden Sie sich jetzt?
S.Z.: Das stimmt. Nach der angenhemen Zugfahrt von Sydney nach Newcastle, welches sich 3 Zugstunden nördlich befindet, in einem supercoolen Zug in dem man die Sitze einfach umklappen kann, um somit immer in jeder Richtung vorwärts sitzen zu können, kam ich recht erschöpft an. Am Abend gab es ein kostenloses Abendessen in einem Restaurante, bei dem ich meine ersten Kontakte knüpfte.
Die folgenden Tage war ich sehr beschäftigt. Ich stattete der Uni einen Besuch ab, schrieb mich in meine Kurse ein, versuchte mich ein bisschen zu orientieren. Und suchte intensiv nach einer Wohunung bzw. einem Zimmer.
K.K.: Die Wohungssuche gestaltete sich schwieriger als gedacht...?
S.Z.: Ja, ich hatte gehofft direkt am übernächsten Tag etwas zu finden. Es hat mich herausgefordert die Leute anzurufen- da ich íhr Englisch am Telefon wesentlich schwerer verstehe als 'live und in Farbe'. Aber irgendwie hat es funktioniert, so dass ich nun um eine Erfahrung reicher bin. Nach den ersten Wohungsbesichtigungen war ich leicht geschockt. Ich bin nicht anspruchsvoll. Aber was ich so sah, war einfach nicht zum sich wohlfühlen.
Ein Zimmer war ganz ok. Allerdings war die Lage sehr schlecht, das Fenster ging nicht zu öffnen, es war im Erdgeschoss, an der Straße und Dunkel...Die Leute von der Uni, die mich zu der Besichtigung gefahren haben, meinten dass es echt super wäre. Ich konnte es nicht so ganz glauben. Ich war versucht zuzusagen, da ich nicht wusste, ob ich noch etwas anderes finde. Aber irgendwie fühlte ich mich da nicht wohl. Und ich wäre bis Dezember fest dort gebunden. Ich zog nicht ein. Warum? Weil mir meine negativen Erfahrungen, die ich in Wiesbaden in Bezug aufs Wohnen machte zugute kamen. In Römer 8,28 steht, dass denen die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen müssen. Alle Dinge. Manches, was ich in Wiesbaden noch nicht verstand, verstehe ich nun besser. Denn die Erfahrungen die ich da gemacht habe, haben mir nun geholfen die Fehler hier in einem fremden Land nicht zu machen.-z.B. mich irgendwo, wo ich mich nicht wirklich wohlfühle für eine gewisse Zeit festzulegen.
K.K.: Wie ging es Ihnen damit, dass Sie nicht gleich etwas gefunden haben?
S.Z.: Unterschiedlich. Am Anfang fragte ich mich schon, warum Gott mein Gebet nicht Jetzt erhört und mir sofort was schenkt. Dann dachte ich wiederum an Römer 8,28 und war mir recht sicher, dass alles seinen Sinn haben würde. Da ich weiß, dass Gott mich gerade hier haben will (weil ich sonst nicht hier wäre) war klar, dass er für mich sorgt. Und es hatte sein Gutes. Zum einen habe ich gelernt, mich nicht mit dem Erstbesten zufrieden zu geben, sondern ausdauernder zu suchen. Zum andern habe ich durch die Zeit im Backpackers bereits viele Austauschstudenten kennengelernt was einfach supergut war. Dadurch hatte ich erste Kontakte, war bereits im Tierpark (zum Koalabären schaun;)), hatte drei kostenlose Abendessen (ich hab nicht die Energie gehabt mich selbst drum zu kümmern) und hab so den Tip für mein jetziges Zimmer bekommen.
K.K.: Ihr jetziges Zimmer...Sie sind am Sonntag eingezogen, richtig? Fühlen Sie sich wohl?
S.Z.: Ja, am Sonntag zog ich ein- genau richtig, einen Tag bevor die Orientierungstage begannen. Das war super. Es ist klein aber gemütlich und fünf Minuten vom Strand entfernt. Das genieße ich total! Strandspaziergänge und chillen im Sommer stehen also absolut auf dem Programm. Das war wirklich ein Geschenk. Es ist nicht perfekt. Aber völlig ausreichend.
K.K.: Nun nochmal ein paar Worte zur Uni. Sie sagten die sei recht groß?
S.Z.: Ja, total!!!!! Sie ist rieeeeeeeesig! Nur mal so als Informationen: Es gibt auf dem Campusgelände vier Studentenwohnheime, ab 16.00h einen Shuttlebus, der einen von der einen Seite zur andern bringt, eine eigene Polizeistation auf dem Campus, Subway und eine Post ebenfalls, zwei Bibliotheken, einen riesen Sportkomplex (ein Schwimmbad, Kletterwand, Fitnesstudio, mehrere Hallen, zig Angebote, Fußballfeld...), eine eigene Bar und Partybereich, zwei Bushaltestellen und eine eigene Bahnhofhaltestelle ...Der Campus ist in zwei Teile geteilt und in der Mitte ist ein bisschen Waldähnliches Gelände. Total Crazy. Es gibt auch echt voll viele Hilfsangebote für Studenten. Die Menschen die dort Arbeiten sind alle sehr nett und zwischen Professoren und Studenten herrscht eine herzliche Athmosphäre (sie duzen sich alle). In den letzten Tagen hatten wir Orientierungstage. Nächste Woche geht es richtig los und ich bin echt gespannt.
K.K.: Am Sonntag waren Sie in einer Gemeinde. Wie war das denn so?
S.Z.: Ja, also es ewar ganz witzig. Ich bin mit einer Amerikanerin, die ich im Backpackers kennenlernte und die auch hier studieren wird losgezogen. Ich hab mir das auf der Karte angeschaut und dachte ich würde es finden...leider haben wir den falschen Bus genommen (ich dachte die gehen alle in diese Richtung...falsch gedacht)- im Eneffekt haben wir die, in die ich eigentlich wollte, nicht gefunden. Auf der Suche danach sind wir allerdings an einem Schild vorbei gekommen, welches auf eine andere Gemeinde hinwies und da sind wir dann auch ganz spontan hingegangen. Die Begrüßung war der Hammer. Ich habe bereits einige Gemeinden gesehn und erlebt. Aber in noch keiner einzigen wurde ich so herzlich empfangen wir in dieser. Ist ein ganz großes Plus. Der Godi an sich war auch ok...aber seeeehr Charismatisch und um ehrlich zu sein bin ich kein Fan von zu viel charismatik in Godis. Ich werd die andere Gemeinde auf jeden Fall noch checken. Aber falls es dass da nicht sein sollte, würde ich mir ernsthaft überlegen trotzdem in die charismatische zu gehn- einfach aufgrund der netten Menschen dort...hätte irgendwie nie gedacht, dass das so viel ausmachen würde.
K.K.: Gestern war die Ersti-Party in der Bar auf dem Hill (Bar on the Hill) auf dem Campusgelände. Wie war das?
S.Z.: Die Location ist absolut super! Nicht zu toppen. Die Musik war am Anfang relativ gut- da war allerdings nix mit tanzen, sondern erstmal nur essen (gegrilltes, das erste mal in diesem Jahr und das im Winter!!;)). Später war die Musik nicht so toll (nur noch so Techno-Mukke). Und die Stimmung war so...keine Ahnung. Alles in Allem? War nicht so meins und die Wiesbadener Ersti-Party ist einfach nicht zu toppen.
K.K.: Wollen Sie noch ein Schlusswort loswerden?
S.Z.: Zwei Sachen. Zum einen verzichte ich gern auf alle Services und Einrichtungen einer Hochschule, wenn ich dafür ohne Studiengebühren studieren darf, zum andern weiß ich es immer mehr zu schätzen normalerweise in Wiesbaden studieren zu dürfen.- auch wenn ich mich hier echt wohlfühle. Dicke Grüße nach good old Germany!!!;))
K.K.: Vielen Dank für das Interview! Das waren die neusten News aus Newcastle. Wer mehr über die Universität in Newcastle wissen möchte, kann mal ihre Internet Seite checken.
Bilder folgen irgendwann bald. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Ich gebe hiermit zurück in die Redaktion- bis zur nächsten live Sendung von "Steffchen in Down under".;)
W.....E.....R.....B.....U.....N.....G
K.K.: Frau Zeltz, Sie befinden sich also gerade in Down under. Zunächst haben Sie ja einige Zeit in einem Hostel verbracht. Wie war das für Sie und wo genau befinden Sie sich jetzt?
S.Z.: Das stimmt. Nach der angenhemen Zugfahrt von Sydney nach Newcastle, welches sich 3 Zugstunden nördlich befindet, in einem supercoolen Zug in dem man die Sitze einfach umklappen kann, um somit immer in jeder Richtung vorwärts sitzen zu können, kam ich recht erschöpft an. Am Abend gab es ein kostenloses Abendessen in einem Restaurante, bei dem ich meine ersten Kontakte knüpfte.
Die folgenden Tage war ich sehr beschäftigt. Ich stattete der Uni einen Besuch ab, schrieb mich in meine Kurse ein, versuchte mich ein bisschen zu orientieren. Und suchte intensiv nach einer Wohunung bzw. einem Zimmer.
K.K.: Die Wohungssuche gestaltete sich schwieriger als gedacht...?
S.Z.: Ja, ich hatte gehofft direkt am übernächsten Tag etwas zu finden. Es hat mich herausgefordert die Leute anzurufen- da ich íhr Englisch am Telefon wesentlich schwerer verstehe als 'live und in Farbe'. Aber irgendwie hat es funktioniert, so dass ich nun um eine Erfahrung reicher bin. Nach den ersten Wohungsbesichtigungen war ich leicht geschockt. Ich bin nicht anspruchsvoll. Aber was ich so sah, war einfach nicht zum sich wohlfühlen.
Ein Zimmer war ganz ok. Allerdings war die Lage sehr schlecht, das Fenster ging nicht zu öffnen, es war im Erdgeschoss, an der Straße und Dunkel...Die Leute von der Uni, die mich zu der Besichtigung gefahren haben, meinten dass es echt super wäre. Ich konnte es nicht so ganz glauben. Ich war versucht zuzusagen, da ich nicht wusste, ob ich noch etwas anderes finde. Aber irgendwie fühlte ich mich da nicht wohl. Und ich wäre bis Dezember fest dort gebunden. Ich zog nicht ein. Warum? Weil mir meine negativen Erfahrungen, die ich in Wiesbaden in Bezug aufs Wohnen machte zugute kamen. In Römer 8,28 steht, dass denen die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen müssen. Alle Dinge. Manches, was ich in Wiesbaden noch nicht verstand, verstehe ich nun besser. Denn die Erfahrungen die ich da gemacht habe, haben mir nun geholfen die Fehler hier in einem fremden Land nicht zu machen.-z.B. mich irgendwo, wo ich mich nicht wirklich wohlfühle für eine gewisse Zeit festzulegen.
K.K.: Wie ging es Ihnen damit, dass Sie nicht gleich etwas gefunden haben?
S.Z.: Unterschiedlich. Am Anfang fragte ich mich schon, warum Gott mein Gebet nicht Jetzt erhört und mir sofort was schenkt. Dann dachte ich wiederum an Römer 8,28 und war mir recht sicher, dass alles seinen Sinn haben würde. Da ich weiß, dass Gott mich gerade hier haben will (weil ich sonst nicht hier wäre) war klar, dass er für mich sorgt. Und es hatte sein Gutes. Zum einen habe ich gelernt, mich nicht mit dem Erstbesten zufrieden zu geben, sondern ausdauernder zu suchen. Zum andern habe ich durch die Zeit im Backpackers bereits viele Austauschstudenten kennengelernt was einfach supergut war. Dadurch hatte ich erste Kontakte, war bereits im Tierpark (zum Koalabären schaun;)), hatte drei kostenlose Abendessen (ich hab nicht die Energie gehabt mich selbst drum zu kümmern) und hab so den Tip für mein jetziges Zimmer bekommen.
K.K.: Ihr jetziges Zimmer...Sie sind am Sonntag eingezogen, richtig? Fühlen Sie sich wohl?
S.Z.: Ja, am Sonntag zog ich ein- genau richtig, einen Tag bevor die Orientierungstage begannen. Das war super. Es ist klein aber gemütlich und fünf Minuten vom Strand entfernt. Das genieße ich total! Strandspaziergänge und chillen im Sommer stehen also absolut auf dem Programm. Das war wirklich ein Geschenk. Es ist nicht perfekt. Aber völlig ausreichend.
K.K.: Nun nochmal ein paar Worte zur Uni. Sie sagten die sei recht groß?
S.Z.: Ja, total!!!!! Sie ist rieeeeeeeesig! Nur mal so als Informationen: Es gibt auf dem Campusgelände vier Studentenwohnheime, ab 16.00h einen Shuttlebus, der einen von der einen Seite zur andern bringt, eine eigene Polizeistation auf dem Campus, Subway und eine Post ebenfalls, zwei Bibliotheken, einen riesen Sportkomplex (ein Schwimmbad, Kletterwand, Fitnesstudio, mehrere Hallen, zig Angebote, Fußballfeld...), eine eigene Bar und Partybereich, zwei Bushaltestellen und eine eigene Bahnhofhaltestelle ...Der Campus ist in zwei Teile geteilt und in der Mitte ist ein bisschen Waldähnliches Gelände. Total Crazy. Es gibt auch echt voll viele Hilfsangebote für Studenten. Die Menschen die dort Arbeiten sind alle sehr nett und zwischen Professoren und Studenten herrscht eine herzliche Athmosphäre (sie duzen sich alle). In den letzten Tagen hatten wir Orientierungstage. Nächste Woche geht es richtig los und ich bin echt gespannt.
K.K.: Am Sonntag waren Sie in einer Gemeinde. Wie war das denn so?
S.Z.: Ja, also es ewar ganz witzig. Ich bin mit einer Amerikanerin, die ich im Backpackers kennenlernte und die auch hier studieren wird losgezogen. Ich hab mir das auf der Karte angeschaut und dachte ich würde es finden...leider haben wir den falschen Bus genommen (ich dachte die gehen alle in diese Richtung...falsch gedacht)- im Eneffekt haben wir die, in die ich eigentlich wollte, nicht gefunden. Auf der Suche danach sind wir allerdings an einem Schild vorbei gekommen, welches auf eine andere Gemeinde hinwies und da sind wir dann auch ganz spontan hingegangen. Die Begrüßung war der Hammer. Ich habe bereits einige Gemeinden gesehn und erlebt. Aber in noch keiner einzigen wurde ich so herzlich empfangen wir in dieser. Ist ein ganz großes Plus. Der Godi an sich war auch ok...aber seeeehr Charismatisch und um ehrlich zu sein bin ich kein Fan von zu viel charismatik in Godis. Ich werd die andere Gemeinde auf jeden Fall noch checken. Aber falls es dass da nicht sein sollte, würde ich mir ernsthaft überlegen trotzdem in die charismatische zu gehn- einfach aufgrund der netten Menschen dort...hätte irgendwie nie gedacht, dass das so viel ausmachen würde.
K.K.: Gestern war die Ersti-Party in der Bar auf dem Hill (Bar on the Hill) auf dem Campusgelände. Wie war das?
S.Z.: Die Location ist absolut super! Nicht zu toppen. Die Musik war am Anfang relativ gut- da war allerdings nix mit tanzen, sondern erstmal nur essen (gegrilltes, das erste mal in diesem Jahr und das im Winter!!;)). Später war die Musik nicht so toll (nur noch so Techno-Mukke). Und die Stimmung war so...keine Ahnung. Alles in Allem? War nicht so meins und die Wiesbadener Ersti-Party ist einfach nicht zu toppen.
K.K.: Wollen Sie noch ein Schlusswort loswerden?
S.Z.: Zwei Sachen. Zum einen verzichte ich gern auf alle Services und Einrichtungen einer Hochschule, wenn ich dafür ohne Studiengebühren studieren darf, zum andern weiß ich es immer mehr zu schätzen normalerweise in Wiesbaden studieren zu dürfen.- auch wenn ich mich hier echt wohlfühle. Dicke Grüße nach good old Germany!!!;))
K.K.: Vielen Dank für das Interview! Das waren die neusten News aus Newcastle. Wer mehr über die Universität in Newcastle wissen möchte, kann mal ihre Internet Seite checken.
Bilder folgen irgendwann bald. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Ich gebe hiermit zurück in die Redaktion- bis zur nächsten live Sendung von "Steffchen in Down under".;)
Montag, Juli 13, 2009
Angekommen
Ich bin angekommen. Und ein bisschen Ernüchtert. Das liegt daran, dass ich der Werbung für Städte immer glauben schenke;). Naja, viel hab ich von New Castle noch nicht gesehen. Dem ersten Eindruck nach zu Urteilen scheint es aber keine wirkliche Großstadt zu sein (mal wieder keine Großstadt;)). Vielleicht bin ich aber auch nur am äußersten Zipfel gelandet? Kann sehr gut sein. Grundsätzlich geht es mir gut. Als mir nach dem Flug allerdings eine wirklich unfreundliche Person beim Zoll (oder sowas) begegnete und mir (aus meiner Sicht) aus übergroßen Krankheitsängsten mein Frühstück wegnahm (Vorschriften), hab ich mich erstmal aufs Klo verkrümelt um mir ein bisschen selbst Leid zu tun;)) Naja, nicht lange, musste ja noch Geld wechseln, mich um 'ne Simcard kümmern und so. Aber erstmal ist mir ein "Engel" begegnet. Hab nämlich gerade beschlossen, mich von so viel unfreundlichkeit nicht unterkriegen zu lassen (wäre grundsätzlich auch kein Problem- aber nach so einem Flug ist man irgendwie ein bisschen kaputt), da redet mich ein Mädel in meinem Alter an: Sie hätte mich am Frankfurter Flughafen gesehn (als liebe Freunde von mir sich noch verabschiedeten...wir hatten noch genügend Zeit, und lagerten uns neben dem Check in;)). Sie ist echt nett und wird ein Auslandssemester in Sydney studieren. Wir haben uns dann zusammen 'ne Simcard besorgt- bzw. ein ganzes, sehr billiges Handy, weil unsere Handys für andere Simcards gesperrt waren...Ich brauchte auch dringend sofort ein Telefon um das Backpackers- in denen ich die ersten zwei Tage unterkomme- anzurufen. Und den Abhol-Service, der keiner war, da ich den dick bezahlen durfte (hätt ich das gewusst, hätt ichs anders gemacht...zumal das Backpackers nur um die Ecke war, was ich nicht wusste...ein bisschen verarscht kam ich mir schon vor). Naja, jetzt bewohne ich ein Zimmer mit mehreren fremden Leuten- das Bad geht nicht abzuschließen. Egal- abenteuer pur eben;) Aber ich wünsche mir schon möglichst schnell ein Zimmer zu finden (am besten Mogen, weil ich nur bis übermorgen früh um 10.00 das Backpackers gebucht hab) Also wer mit für beten mag, ich würd mich voll freuen.
Also, ihr Lieben, all in all: Es geht mir gut, bin momentan aber nicht vom Hocker gerissen, weil so einiges anders gelaufen ist wie ich es mir vorgestellt hab (Ach ja, mal wieder das Thema der Erwartungen;)). Aber ich weiß dass sich das in einer Woche ändert. Da geht dann nämlich die Uni los, bis dahin werde ich ein Zimmer haben und dann lern ich Leute kennen. Bald wird hier Frühling und ich glaub es wird eine Richtig gute Zeit werden...War in Wiesbaden genauso. Ich glaub ich sollte erstmal ne Runde schlafen.
Also, ihr Lieben, all in all: Es geht mir gut, bin momentan aber nicht vom Hocker gerissen, weil so einiges anders gelaufen ist wie ich es mir vorgestellt hab (Ach ja, mal wieder das Thema der Erwartungen;)). Aber ich weiß dass sich das in einer Woche ändert. Da geht dann nämlich die Uni los, bis dahin werde ich ein Zimmer haben und dann lern ich Leute kennen. Bald wird hier Frühling und ich glaub es wird eine Richtig gute Zeit werden...War in Wiesbaden genauso. Ich glaub ich sollte erstmal ne Runde schlafen.
Sonntag, Juli 12, 2009
Katmandu liegt nicht in Afrika!!!
Erste Reiseetappe geschafft. Stehe gesund und wohlbehalten am Flughafen in Abu Dhabi und versuche die ersten Eindruecke zu verarbeiten. Von meiner netten Sitznachbarin hab ich ein herzhaftes Lachen geerntet, nachdem ich meine in dem Fall nicht vorhandenen Geografie Kenntnise bewies: Nur zur Info Kartum (ich glaub das war es...auf jeden Fall etwas mit K)liegt nicht in Afrika, sondern in Asien. Soviel dazu. Habe in der letzten Nacht zwei Stunden meine Lebens verloren;) und geniesse gerade den Flughafen Flair. So viele verschiedene Menschen!! Echt toll. Hab auch "meinen" Scheich zu sehen bekommen (Lange weisse Robe, Turban und Handy- gibt ein herrlich ungewohntes Bild). Draussen ist es gerade bewoelkt (wichtige Info;)). Entgegen meiner Erwartung waren die Stuardessen (ups, wie genau schreibt man das...und wo ist das Fragezeichen auf dieser Tastatur) meiner Arabischen Fluglinie nicht verschleiert (Schubladendenken, Fragezeichen). Aber was sehr cool war: Jeder Platz hatte seinen eigenen Bildschirm(mit vielen Filmen, ueber 70 Cds aus aller Welt...inclusive Deutschpop;)). Alles in Allem hat mich die Abenteuerlust jetzt so richtig gepackt (wobei ein Bett jetzt auch nicht schlecht waere). So, ich geh jetzt mal mein Gate suchen und werde mich dann mit den neusten News aus meinem Leben wieder aus Australien melden:)
Alles Liebe und Gottes Segen,
Steffi.
PS.: Voll krass schelles Internet hier:))
Alles Liebe und Gottes Segen,
Steffi.
PS.: Voll krass schelles Internet hier:))
Samstag, Juli 11, 2009
Packen- eine schwere Geburt
So, endlich (fast) alles in Sack und Tüten. War nicht einfach. Einiges musste dran glauben hierzubleiben. Morgen ist es soweit. Mit dem Zug gehts nach Frankfurt. Dort werde ich noch einige sehr liebe Freunde von mir treffen, die aus Wiesbaden kommen um mich noch zu verabschieden (voll lieb!!:)) und dann gehts auf in die große weite Welt. Ich werd euch auf dem Laufenden halten:).
Freitag, Juli 10, 2009
Die Reise geht gut los;))
Nachdem meine Mama gestern nochmal ganz genau nachgeharkt hat, wann ich denn nun in Sydney lande und sich selbst mein Flugticket schnappte um nochmal drüber zu lesen (irgendewas kam ihr Spanisch vor) kam raus, dass ich anstatt am 12.07.2009 am 13.07.2009 landen werde. Also genau 24h später als ich gedacht hab!!! Blöd für die, die mich abholen kommen wollten (das is so ein Service von der Uni). Na, mal überraschen lassen. Das Abendteuer ruft;)
Mittwoch, Juli 08, 2009
Buchempfehlung: Martin Luther King
Also, ihr Lieben, ich hab jetzt ein Buch gelesen, das ich wirklich empfehlen kann.
(Martin Luther King jr. (1963): Kraft zum Lieben- Betrachtungen und Reden des Friedensnobelpreisträgers; Aussaat) In diesem Buch sind- wie die Überschrift bereits sagt- Reden von Martin Luther King zusammengefasst. Reden zum Thema Liebe, Freiheit, Gewaltloser Wiederstand. Gedanken zum Leben. Der Mann war echt gebildet und ich habe es genossen, seine klugen Gedanken zu lesen. Zitate von bekannten und unbekannten Philosophen und Schriftstellern sind auf interessante Art und Weise in sein Reden eingebaut- und dennoch spricht er nicht so hochgestochen dass es unverständlich oder langweilig wäre.
Man spürt dieser Zusammenfassung seiner Reden einfach an, dass er ein Mann von Erfahrungen und Visionen war. Ein Mann, der sich Gedanken gemacht hat zum Leben, zum Glauben. Ein Mann der ein Ziel vor Augen hatte, für welches er eingestanden ist. Ein Ziel, für das er auch Wiedrigkeiten in Kauf genommen hat. Das Ziel der Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit zwischen schwarzen und weißen Menschen. Und für dieses Ziel kämpfte er: gewaltlos. Er betete, er mobilisierte die Menschen, er ermutigte und er kämpfte. Die Auswirkungen dessen waren im positive Sinne verheerend. Martin Luther King sprach von Vergebung und Liebe, trotz Hass und Anfeindungen. Aber er sprach auch davon, nicht untätig herumzusitzen, sondern Energie in Gerechtigkeit und Liebe zu stecken, sich an Gott zu orientieren und dann voranzugehen.
Ich mag dieses Buch, und wenn ich irgendwann mal ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich mir seine Biografie zu Gemüte führen.
Man spürt dieser Zusammenfassung seiner Reden einfach an, dass er ein Mann von Erfahrungen und Visionen war. Ein Mann, der sich Gedanken gemacht hat zum Leben, zum Glauben. Ein Mann der ein Ziel vor Augen hatte, für welches er eingestanden ist. Ein Ziel, für das er auch Wiedrigkeiten in Kauf genommen hat. Das Ziel der Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit zwischen schwarzen und weißen Menschen. Und für dieses Ziel kämpfte er: gewaltlos. Er betete, er mobilisierte die Menschen, er ermutigte und er kämpfte. Die Auswirkungen dessen waren im positive Sinne verheerend. Martin Luther King sprach von Vergebung und Liebe, trotz Hass und Anfeindungen. Aber er sprach auch davon, nicht untätig herumzusitzen, sondern Energie in Gerechtigkeit und Liebe zu stecken, sich an Gott zu orientieren und dann voranzugehen.
Ich mag dieses Buch, und wenn ich irgendwann mal ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich mir seine Biografie zu Gemüte führen.
Montag, Juli 06, 2009
Wenn es am schönsten ist, soll man gehen
Irgendwie mag ich diesen Spruch nicht. Wenn es am schönsten ist, tut es doch am meisten weh, wenn man geht. Aber komischwerweise setzt sich diese Tatsache in meinem Leben immer wieder durch: Wenn es am schönsten ist, bin ich weg...Nun ist es also soweit. Meine letzte Stunde in Wiesbaden hat geschlagen;) Heute morgen habe ich die letzte Klausur geschrieben und in einer Stunde ungefähr mache ich mich auf den Heimweg. Hab die letzten Tage noch 'ne super schöne Zeit hier verbringen dürfen. Hab bei zwei lieben Freunden gewohnt und die Zeit mit ihnen noch voll genossen. Sonntag früh war ich noch ein letztes Mal in 'nem deutschen Gottesdienst mit ein paar SMD'lern- war auch voll schön, vor allem weil sich zwei Mädels haben taufen lassen. Gestern Abend waren wir noch im Ice Age 3. Den fand ich wieder echt besser als den zweiten Streifen, wobei der erste natürlich unschlagbar ist. Das ganze war dann auch noch im 3D Format- macht schon was her...Also ihr merkt schon, meine letzten Tage hier waren gefüllt von schönen Begegnungen und Zeiten.
Wenn ich insgesamt auf die neun Monate zurückblicke, in denen ich die Stadt, die Menschen und das Leben hier kennenlernen durfte, muss ich sagen, dass es eine der bisher schönsten Zeiten in meinem Leben war.-Und das vertrauen in Gott, dass ich hier richtig bin und es gut ist hierher zu kommen, obwohl ich am Anfang echt keinen Bock auf Wiesbaden hatte, hat sich voll gelohnt und mal wieder gezeigt, dass Gott am Besten weiß was rockt. Ich durfte viel lernen- besonders Lebenserfahrenstechnisch. Ich weiß jetzt nämlich wie man Wohungen kündigt, wie man es angeht ein Projekt aufzubauen, wie ich Chonchigli mit Fenchel mache, dass unser Mensaessen das beste Mensaessen der Welt ist, dass Schokolade zum Frühstück auch net schlecht ist...und ich bin dabei zu begreifen, dass Gott einiges in mich hineingelegt hat, was es noch zu entdecken gibt. Alles in allem: eine total supergute und echt schöne Zeit hier gewesen!
Und es geht weiter: Australien liegt vor mir. In wenigen Tagen geht es bereits los. Einige Vorbereitungen sind noch zu treffen, einiges Formularisches. Und einige Tage Pause, die ich nach den letzten Wochen dringend nötig habe. Ich bin gespannt und neugierig was mich in diesem neuen Land alles erwartet, wen ich treffen werde, was da so geht. Die Uni ist wohl recht groß (wen es interessiert mehr über die Uni in New Castle zu erfahren kann mal auf deren Homepage vorbeischaun).
Ich werde den Sommer also bald hinter mir lassen und den in Afrika verpassten Winter nachholen. Erste Amtshandlung da in Australien: Wohung suchen. Ich bin gespannt auf die Zeit und weiß dass es 'ne gute Zeit wird-einfach weil Gott dabei ist.
So, kehren wir von Vergangenheit und Zukunft zurück in die Gegenwart und ich lass mich mal überraschen wie ich die heutige Zugfahrt nachhause meistern werde: mit 30.000 Tonnen Gepäck (ich neige manchmal zur Übertribung;))
Seid lieb gegrüßt und habt eine geniale neue Woche,
rock on, eure Steffi:)
Wenn ich insgesamt auf die neun Monate zurückblicke, in denen ich die Stadt, die Menschen und das Leben hier kennenlernen durfte, muss ich sagen, dass es eine der bisher schönsten Zeiten in meinem Leben war.-Und das vertrauen in Gott, dass ich hier richtig bin und es gut ist hierher zu kommen, obwohl ich am Anfang echt keinen Bock auf Wiesbaden hatte, hat sich voll gelohnt und mal wieder gezeigt, dass Gott am Besten weiß was rockt. Ich durfte viel lernen- besonders Lebenserfahrenstechnisch. Ich weiß jetzt nämlich wie man Wohungen kündigt, wie man es angeht ein Projekt aufzubauen, wie ich Chonchigli mit Fenchel mache, dass unser Mensaessen das beste Mensaessen der Welt ist, dass Schokolade zum Frühstück auch net schlecht ist...und ich bin dabei zu begreifen, dass Gott einiges in mich hineingelegt hat, was es noch zu entdecken gibt. Alles in allem: eine total supergute und echt schöne Zeit hier gewesen!
Und es geht weiter: Australien liegt vor mir. In wenigen Tagen geht es bereits los. Einige Vorbereitungen sind noch zu treffen, einiges Formularisches. Und einige Tage Pause, die ich nach den letzten Wochen dringend nötig habe. Ich bin gespannt und neugierig was mich in diesem neuen Land alles erwartet, wen ich treffen werde, was da so geht. Die Uni ist wohl recht groß (wen es interessiert mehr über die Uni in New Castle zu erfahren kann mal auf deren Homepage vorbeischaun).
Ich werde den Sommer also bald hinter mir lassen und den in Afrika verpassten Winter nachholen. Erste Amtshandlung da in Australien: Wohung suchen. Ich bin gespannt auf die Zeit und weiß dass es 'ne gute Zeit wird-einfach weil Gott dabei ist.
So, kehren wir von Vergangenheit und Zukunft zurück in die Gegenwart und ich lass mich mal überraschen wie ich die heutige Zugfahrt nachhause meistern werde: mit 30.000 Tonnen Gepäck (ich neige manchmal zur Übertribung;))
Seid lieb gegrüßt und habt eine geniale neue Woche,
rock on, eure Steffi:)
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