Donnerstag, Oktober 29, 2009

Whats going on, mate??;)

Irgendwie ist immer viel zu tun im schoenen Australien...bald ist Pruefungszeit und ich laufe auf Hochtouren- unter anderem weil ich neben dem Studium noch einige andere Sachen mache- was wie immer ganz ungeplant kam...;) Da waere montags zum Beispiel ein Aerobic Kurs-kostenlos und drei minuten von meinem Zimmer entfernt- der mir echt gut tut! War am Montag das erste mal da und hab heut noch Muskelkater;) Ein Zeichen dass es genau das ist was ich brauch:D
Ansonsten ist Dienstags FOCUS, Mittwoch Hauskreis (da war ich noch nicht, moecht ich aber gern hin), Donnerstags sowas aehnliches wie Focus, "Life of Jesus"-Group genannt. Die Gruppe ist fuer alle die mehr ueber Jesus und Christsein wissen wollen (und das sind coolerweise echt viele). Ich arbeite da seit einiger zeit mit, was mir echt viel Freude macht. Freitag oder Samstag mache ich meistens etwas mit Freunden von der Uni und Sonntag Abend ist dann Kirche...mein Leben ist voll geworden;)...und nebenher versuch ich das Studium zu managen.
Was ist sonst noch neu? Mein Nachbar ist ausgezogen, ich bin dabei zu lernen Angst zu ueberwinden, darf Gott besser kennenlernen in vielen verschiedenen Bereichen, sollte langsam mal anfangen meine Reiseplaene ein kleines bisschen zu praezesieren, freu mich wahnsinnig auf die Ferien, lese gerade Jeremia (Bibel-Altes Testament) und finde es unglaublicherweise echt spannend weil da unglaublich krass viele Dinge drinstecken, Laufe inzwischen ueber den Campus und treffe viele Menschen die ich kenne, versuch die Tatsache zu ignorieren nur noch einen Monat hier zu sein, geh jetzt gleich zu "one two one" (das bedeutet das Mujuko-eine Freundin aus Japan- und ich zusammen 'n Stueck aus der Bibel lesen und drueber reden, nachdenken und versuchen herauszufiltern was das fuer uns heut bedeutet und in wie weit es fuer unser Leben relevant ist....sehr spannend), geniesse meine Zeit hier:))...und schick ein dickes Sorry an alle in meinem schoenen Heimatland, die auf Post von mir warten...ich hab euch nicht vergessen und sobald die Pruefungen durch sind, nehme ich mir Zeit zum schreiben...:)) Ich schick euch alles Liebe ueber den weiten Ozean, eure Steffi:)

Freitag, Oktober 16, 2009

Steffi und der Kampf mit dem Dampfbügeleisen...

Unglaublich, aber wahr: Ich habe gebügelt. Das kommt nur alle Jubeljahre einmal vor und vor einigen Tagen habe ich doch wirklich- live und in Farbe- ein Bügeleisen zur Hand genommen um das einzige Kleidungsstück dass ich hier jemals bügeln würde zu bügeln: Eine grassgrüne Hose...Allerdings hat sich das als ein echtes Abendteuer herausgestellt...Ohne Bügeltisch dachte ich doch, dass mein Bett mehr als geeignet wäre Ersatz zu spielen...nun, das funktionierte nicht so ganz- habe ich schnell feststellen müssen. Viel zu weich. Also was tun? Meine Plastik Wäschekiepe umgekipt und geistesgegenwärtig wie ich war ( beziehungsweise aus vergangenen Fehlern gelernt;))legte ich sogar ein Handtuch drauf...Prima, im handumdrehen hatte ich einen nahezu perfekten Bügeltisch...Bügeleisen in die steckdose gesteckt und es konnte losgehen...doch was war das? Die Strippe war zu kurz...Also dran gezogen und gezerrt und versucht das Verlängerungskabel zu verschieben...Klappte alles mehr Recht als Schlecht und so konnte es endlich voller Energie und Hochmotieviert;) losgehen...Doch was war das denn? Ein Bügeleisen das gluckert? Und dann waren da noch so seltsame Knöpfe...Neugierig wie ich manchmal bin hab ich die einfach mal ausprobiert...und war überrascht: Mein Bügeleisen konnte Wasser spucken!!! Cool, wie praktisch das war;)...aber das war noch nicht alles: Es hat sogar gequalmt und gedampft!!!Wie ein Feuerspuckender Drachen! Wow, wie cool dass ein DAMPFbügeleisen DAMPFT!!! Ich musste echt lachen- pure Situationskomik...Gehöre nun also auch zu den DAMPFBÜGELEISEN büglern...nicht das mich das motivieren würde mehr zu bügeln...Aber eine Frage steht doch noch im Raum: Wozu ist der Dampf da?

Donnerstag, Oktober 15, 2009

Leid?- Eine neue Erkenntnis:)

Letztens bin ich 'ne runde Spazieren gegangen...und in solchen Momenten lass ich meine Gedanken oft wandern...und manchmal kommt da etwas interessantes bei heraus, vor allem wenn Gott einem die Augen für Erlebnisse oder Wahrheiten öffnet.
Ich hab darüber nachgedacht dass-sowohl Christen als auch Nichtchristen- behaupten, dass man durch Leid oder schwierige Zeiten und Situationen wächst oder stärker wird. Viele bestätigen das und bei einigen Menschen kann man beobachten, dass es stimmt. Meine Theorie dazu ist, dass ich glaube, dass es darauf ankommt wie man auf solche Zeiten reagiert und damit umgeht. Wenn eine Herausfordernde Zeit auf einen zukommt und man kriecht unter die Decke und versinkt im tiefen Selbstmitleid, dann wird man nicht sehr wachsen. Weder geistlich. Noch persönlich. Noch sonst irgendwie. Ich denke Menschen wachsen in solchen Situationen, wenn sie der Herausforderung und dem Leid ins Auge blicken und anpacken. Damit ist nicht gemeint, dass man seine Gefühle darüber übergeht oder leugnet. Sondern eher, dass man seinen Blick nicht auf sich selbst richtet und im Selbstmitleid vergeht, sondern eher den Blick auf Gott richtet und vertraut, dass er die Situation in seinen Händen hält. Ich glaube, dann werden aus uns Menschen, die trotz Leid positiv in die Welt blicken können. Weise. Und trotz eigenem Leid, einen positiven impact auf das Leben anderer Menschen haben...Nun, dass war noch nicht alles...Meine Gedanken wanderten noch weiter...Ich erinnerte mich zurück und wagte mal einen Blick auf mein Leben. Und ich bemerkte, dass ich in jeder einzelnen Lebensphase immer etwas sehr schönes erleben durfte und etwas sehr schwieriges. Als Kind und Jugendlicher war der Kindergarten und die Schule für mich sehr schwer. Ich war oft Aussenseiter und es waren keine einfachen Jahre. Dafür hatte ich ein sehr schönes Zuhause. Durfte eine gute Beziehung mit meiner Mama und meiner Schwester haben (und darf immernoch). Als ich aufs Gymnasium ging, war die Schule spürbar besser. Ich lernte meine Gemeinde kennen und war dort sehr herausgefordert- war ich in der Zeit noch sehr schüchtern. War manchmal nicht so einfach für mich. Dann ging es für eine Zeitlang nach Afrika. Ich durfte so viele geniale Erlebnisse haben! Die Kultur und Menschen kennenlernen und Menschen unterrichten. Viele gute Erfahrungen sammeln. Doch auch diese Zeit war nicht immer so einfach für mich, da ich mich in dem Team in dem ich war nicht wohlfühlte und auch sonst noch mit der ein oder anderen Person einige Schwierigkeiten hatte. Herausfordernd. Als ich nach Wiesbaden ging, fühlte ich mich sehr wohl. Nette Leute und tolles Studium. Aber ich hatte einige Probleme mit meinen Vermietern. Und jetzt? Bin ich in Australien, fühl mich wohl- aber bin doch auch herausgefordert. Darüber möchte ich jetzt allerdings nicht ins Detail gehen...Auf jeden Fall gab es immer etwas gutes und immer etwas herausforderndes in meinem Leben. Warum die Probleme? Nun sie waren Möglichkeiten zu wachsen. Im Glauben. In der Persönlichkeit. Jesus ähnlicher werden. Leider muss ich sagen, dass ich diese Dinge in den jeweiligen Situationen, nie so wahrgenommen habe. Ich war eher die Person die sich unter der Decke verkriecht und eine Runde Selbstmitleid schiebt. Diese Erkenntnis war irgendwie interessant und herausfordernd;). Und mein Ziel? Der nächsten Herausforderung begegnen und daran wachsen. Statt sich zu beschweren, eher dafür danken...Ich denke nicht, dass sich eingefahrene Verhaltensmuster von heute auf morgen verändern. Aber ich bin auf dem Weg...und Erkenntnis ist schließlich der erste Weg zur Besserung:). Also liebe Leute, let's take the challanges and grow.

Montag, Oktober 12, 2009

Message in a bottle...oder auch Flaschenpost.

Hab vor ein paar Tagen meine erste Flaschenpost verschickt. Auf in den Ozean, in die Tiefen des Meeres, über Wellen und Strömungen in the Middel of nowwhere...Und Gott allein weiß wo sie sich gerade befindet und ob sie jemals von jemandem gefunden wird. Spannend! Und ich? Hab alle möglichen Tagträume wer sie wohl wo und wann, unter welchen Umständen finden wird...:)

Mittwoch, September 30, 2009

Die Zeit rennt wie verrückt...

Wow, liebe Leute in meinem Leben passiert zur Zeit so unglaublich viel- ich komme gar nicht hinterher mit schreiben. Fakt ist, dass es mir zur Zeit sehr, sehr gut geht und Gott gerade sehr viel gutes bewirkt. Es ist unfassbar, aber ich bin irgendwie ganz neu von ihm begeistert und hab irgendwie neu begriffen (oder das erste mal richtig?) was es beudeutet, das Jesus für mich gestorben und aufersanden ist. Wow, das ist so krass und hat eine so krasse Wirkung auf mein ganzes Leben- ist irgendwie echt entspannend. Yeah.
Ansonsten hab ich zum Beispiel meine Gemeinde gewechselt- die neue ist einfach mal nur drei Minuten entfernt und die Leute sind in meinem Alter oder ein bisschen Älter. Sehr cool.
Momentan sind Ferien und ich genieße es.
So, und nun muss ich auch schon gleich los- Video Abend bei Kathy.
Seid lieb gegrüßt,
eure Steffi:)

Mittwoch, September 23, 2009

Die Welt versinkt im Staub...oder so aehnlich...

Als ich heute morgen aufgewacht bin, sah alles um mich herum surreal aus: Orange. Newcastle ist zwar nicht ganz so arg im Staub versunken wie Sydney, aber es war wirklich eine krass komisch interessante Welt-Untergeh Athmosphaere...Manche haben vor schrek gedacht die Alliens kommen;) Ich hab eher an den Weltuntergang gedacht und andere waren zu muede ueberhaupt irgendwas zu denken. Aber wie auch immer- ich bin zur Uni gekommen und gegen Nachmittag hat sich das ganze ein bisschen Aufgeklaert...Und wir? Leben noch:))

Montag, September 14, 2009

Think...Think...Think...

In den letzten Wochen habe ich soviel erlebt, gesehen, gehört, emotionen durchlebt, nachgedacht, gelacht, geweint...und kaum Zweit gehabt alles zu verarbeiten. Und ich merke dass es jetzt dringend Zeit wird damit anzufangen. Ich freue mich darauf und hoffe, dass ich in den kommenden Tagen und Wochen Zeit finden werde zum nachdenken, verarbeiten, lesen, beten und damit Dinge zu verstehen oder zuordnen zu können, als auch einfach Schritte vorwärts zu gehen...Erste Erkenntnis des letzten Wochenendes: Gott ist wesentlich größer als ich immer dachte und hat wesentlich mehr Seiten als ich bisher entdeckt hab. Beziehungsweise habe ich festgestellt, dass der Tellerrand des Lebens an sich wesentlich größer oder höher ist als bisher angenommen. Momentan steck ich noch mittendrin im Prozess.
Bilder der letzten Wochen werden Step by Step hochgeladen werden, sowie einige Berichte von dem was ich so erleben durfte.
Seid lieb gegrüßt,
eure Steffi:)

Samstag, September 05, 2009

Sydney Videos

Hi ihr Lieben,
da sind sie nun endlich: Bilder und Videoclips aus Sydney!! Da es nicht funktioniert hat, das ganze in einem zu verarbeiten (Technik!), kommen sie in 2 Teilen...Es lohnt sich, mal einen Blick reinzuwerfen;)- Danke an Steffi, die sich die Zeit genommen hat unsere Gemeinsame Zeit zu einem Video zu verarbeiten.

Teil 1


Tei 2

Montag, August 31, 2009

Sydney, Delphine, viel Arbeit und eine neue Woche:)

Ihr Lieben, so viel ist inzwischen schon wieder passiert. Vorletztes Wochenende durfte ich eine der schoensten Steadte kennenlernen: Sydney. Wow, ich hab mich voll wohlgefuehlt- eine tolle Athmospheare und vor allem ist es eine richtige Grossstadt: 100 Kilometer lang und 70 Kilometer breit...neben dem ganzen Touri-Staff wie der Oper, Harbor Bridge, Darling Harbor and so on haben wir Hillsong 'nen Besuch abgestattet. Sogar gleich zweimal. Boar es war wirklich toll und ich hab mich sehr wohlgefuehlt- und das obwohl es eine Mega Church ist. Steffi hat ein Video zu unserer Zeit in Sydney geschnitten...allerdings laesst uns die Technik im Stich und aus diesem Grunde muesst ihr noch ein bisschen Geduld haben:)
Gestern waren wir dann am Nelson Bay...Nelson Bay bedeutet: Tuerkises Wasser, chillige Athmosphaere und Delphine in freier Wildbahn- und davon haben wir im Rahmen einer Bootstour auch einige gesehn- das krasse ist, dass sie wirklich so springen wie man sich das Vorstellt! Voll genial:)
Inzwischen sind Cathlin und ich uns hier auch schon begegnet und haben einen schoenen Nachmittag zusammen verlebt...irgendwie ein Surreales Gefuehl sie hier auf der anderen Seite der Erde wiedergetroffen zu haben...
Ansonsten habe ich bald einige der ersten Abgaben und muss da grad echt fleissig sein. Aber so langsam wirds;).
Ich wuensch euch auf jeden Fall eine gesegnete neue Woche...Bisschen mehr aus Australien und aus meinem Leben bald hier auf diesem Blog.
Seid lieb gegruesst,
Steffi:)

Mittwoch, August 19, 2009

Zehn Kilo Kartoffeln und eine ganze Menge Mut...

Ihr Lieben, eine ganze Weile ist es her, seit ich mich gemeldet habe...die Gruende sind vielseitig...

Zum einen bin ich hier in Australien gut beschaeftigt mit Studieren. Vielerlei Aufgaben sind pro Semester zu erledigen und auf Englisch gehts doch nicht ganz so schnell. Aber ich merke wie sich die Sprache verbessert und es mir immer leichter faellt...nur an den Vokabeln hapert es noch ganz schoen.

Dann ging es mir in den letzten Wochen nicht ganz so gut...Oder sagen wir: es ging mir schon besser. Ich habe mir viele Gedanken gemacht- ueber Gott und die Welt. Und ueber mein Leben. Aber so langsam komme ich aus der Phase des "Irgendwie scheine ich alles falsch zu machen" raus und check zum wiederholten mal, dass es nicht darauf ankommt was wir tun oder nicht tun, sondern darauf was Gott tut. Und das macht alles wesentlich einfacher:)...Und wo wir schon bei Gott sind: er tut gerade voll die tollen Dinge. Irgendwie hab ich durch verschiedene Begegnungen einen genialen Studentenhauskreis kennengelernt. Noch nie hab ich mich irgendwo so schnell so wohl gefuehlt. Irgendwie war man vom ersten Besuch an integriert. Das hab ich wirklich noch nie erlebt. Im Hasukreis (der recht gross ist) essen wir am Anfang zusammen. Irgendjemand meldet sich halt freiwillig und kocht. -Und die "deutsche Fraktion" im Hauskreis hat beschlossen "echt deutsch" zu kochen. Das war gestern- nachdem wir studenlang zehn-Kilo-Kartoffeln gekocht, geschaelt, geschnitten und gebraten haben, eine riesen Menge Salat vermengt haben und die Kueche in unheilbares Chaos gestuertzt haben, bei dem Versuch Kaiserschmarn zu fabrizieren, waren wir der einhelligen Meinung: Nie wieder zehn-Kilo-Kartoffeln in einer Kueche, die definitiv nicht fuer solche Mengen geeignet ist:)) Aber es war Fun und hat gut geschmeckt:)

Heute war ich mutig und hab unserem Uni-Frisoer nen Besuch abgestattet. War echt cool, da nach 'ner Weile Smalltalk rauskam dass er auch Christ ist...Allerdings ist die Frisur ziemlich brav ausgefallen...was eigentlich nicht meine Intension war...aber der Caffee war lecker:)

So, und nun geh ich mal packen- am Wochenende werden Steffi und ich naemlich Sydney unsicher machen. Steffi wird einen Monat lang Australien entdecken und mal schaun was ich hier eigentlich so treibe;).

Seid lieb gegruesst und bis bald- live aus Sydney,
eure Steffi:)

Montag, August 10, 2009

Wilmer will mehr...

Vor einiger Zeit habe ich eine gaaaaaaanz tolle Serie von Comics über Wilmer den Frosch im Internet entdeckt. Demnächst gibt es davon noch mehr Folgen und ich kann es euch nur empfehlen euch mal die ein oder andere Reihe durchzulesen...Ist wirklich niedlich gemacht und ich find es spannend, was Wilmer so mit Gott erlebt;).
Ich persönlich mag die erste Reihe am liebsten. Und ihr?:)

Donnerstag, August 06, 2009

Bilder:))

Sooooooo, ihr Lieben, nachdem Youtube sich halb tot geladen hat ist der Video-Foto-Steffi-macht-Asutralien-unsicher-Trailer endlich on. BUT: Leider wollte die Technik nicht so wie ich will und deswegen sind die Videoclips nur halb zu sehen, weil da überall ein Streifen drauf ist- der war nicht geplant. Aber wie auch immer- damit müssen wir eben leben;). Wenn ihr die Schrift nicht lesen könnt, könnt ihr ja direkt auf Youtube gehen, da sieht man es ein bisschen größer. Quali rockt halt nicht ganz so...How ever. Viel Spass mit einigen Impressionen der letzten Wochen, eure Steffi:).

Dienstag, August 04, 2009

Freakstock 2009

Das Freakstock 2009 ist vorrüber...und da gerade die gesamte Freakwelt darüber bloggd will ich es mir nicht nehmen lassen einige Worte darüber zu verlieren. Das erste Mal seit einigen Jahren war ich nicht dabei- was nicht weiter schlimm ist, da ich durch die Ausführlichen Berichte verschiedener Personen- sei es Martin Dreyer, Maze oder who else ziemlich gut im Bilde darüber bin was so ging.- Ist ja wichtig auf dem Laufenden zu bleiben;)). Also, falls es euch genauer interessiert wie es war und was so war, just check these genannten Blogs out (Oh, yeah, ich liebe diesen Englisch-Deutsch Mix).

Hab die letzten Tage versucht meinen Steffi-in-Autralia-Trailer hochzuladen. But until yet, it doesn't work...BUT: Ich werd dranbeiben. Mehr News aus meinem Leben wirds die Tage geben- zu etwas menschlicheren Zeiten. Für heute nur ein Lebenzeichen und liebe Grüße in die Heimat,
Steffi.

Freitag, Juli 31, 2009

Grüße aus Deutschland

Gestern haben mich überraschenderweise sehr liebe Grüße aus Deutschland erreicht- das möcht ich euch nicht vorenthalten;).

Sonntag, Juli 26, 2009

Der Mensch sieht was vor Augen ist...

...der Herr aber sieht das Herz.

Ihr Lieben, ich bin ein bisschen beeindruckt und möcht euch gern an meinen Erfahrungen teilhaben lassen:). Sonntag morgen vor einer Woche war ich auf der Suche nach einer Gemeinde. Hatte die Amerikanerin, die ich zwei Tage vorher kennengelernt hab, gefragt, ob sie mitkommen mag und war ein bisschen überrascht als sie zusagte. Also zogen wir zu zweit los...Ich schrieb es bereits schon mal: Wir fanden die Gemeinde nicht. Weil ich es verpeilt hatte mich besser zu informieren. Auf der Suche kamen wir an einem Schild vorbei, welches auf eine andere hinwies. Ich hätte das mit dem Gemeindebesuch an diesem Vormittag einfach gelassen. Aber Katharina meinte, dass wir ja da einfach hingehen könnten. Naja, dachte ich mir, schaden kann es nicht. Also waren wir da und ich war wirklich platt- wir wurden total krass begrüßt. Das hatte ich in noch keiner Gemeinde erlebt. Ein bisschen charismatisch war das ganze. Soweit die Vorgeschichte. Auf den Post, in dem ich die Story schonmal schrieb antwortete mir eine liebe Freundin und riet mir, einfach die Gemeinde zu probieren- trotz dem ungewohnt charismatischen touch. Momentan ist sie ebenfalls in Australien und hat damit supergute Erfahungen gemacht. Daraufhin hab ich darüber ernsthaft nachgedacht, wollte mir aber die ursprünglich geplante Gemeinde trotzdem noch anschaun. Was ich heute morgen dann auch tat. Nun ja, was soll ich sagen? Nichts neues. Irgendwie eine Gemeinde die alles aufs Programm setzt. Ich möchte niemandem zu nahe teten, aber ich hab den Eindruck dass viele Gemeinden- auch in Deutschland- so viel Wert auf den Stil legen. Alles muss chick aussehen und modern sein. Die neuste und coolste Technik muss her und die Programme müssen perfekt sein und möglichst cool...denn niemand soll auf die Idee kommen, dass Christen uncool sein könnten (wobei ich gaube, dass Leute die echt mit Jesus am Start sind, nicht uncool sein können- unabhängig irgendwelcher Stilfragen). Das alles ist auch alles nicht falsch oder schlecht. Aber dabei wird oft das entscheidende vergessen: Es kommt nicht auf das an was wir tun, sondern auf Gott. Heute morgen war ich also in einer Gemeinde, in der ich den Eindruck hatte, das man Dinge tut, um sie zu tun. Vielleicht stimmt es nicht was ich schreibe. Ich bin überzeugt, dass die Menschen das auch ehrlich meinen. Aber ich hab für mich gemerkt dass mir da was fehlt. Irgedwas entscheidendes...
Heute Abend war ich dann in der anderen Gemeinde von letzter Woche- da ich den Kontakt gern aufbauen würde. Unter anderem durch den Ratschlag meiner Freundin, aber auch aufgrund der Herzlichkeit dort. Diese Gemeinde hat, soweit ich weiß, keine Internetseite. Der Raum ist nicht supermodern. Die Menschen ziehen sich nicht supercool an. Aber in der Gemeinde ist ein echtes Herz für Gott zu finden. Die Leute reden nicht nur davon mit Gott leben zu wollen, sie tun es. Ich hab mich wohlgefühlt und ich werde dort einfach weiter hingehen, weil ich glaube, dass ich da sehr viel lernen kann über das Leben mit Gott (auf meine Frage, wie ich mich einbringen könnte, bekam ich die Antwort ich kann doch einfach Gott fragen und er wird mir das zeigen- ich meine praktischer gehts ja kaum).
Ich schreibe das alles so ausführlich, weil ich es spannend finde. In meinem Leben gibt es einen roten Faden. Einen Faden von Station zu Station meines Lebens. Überall erlebe ich anderes. Neues. Verschiedenes. Manches erlebte kann ich einornen, anderes noch nicht. Ich sehe Gottes Fingerabdrücke überall wo ich hinkomme und hinkam und merke wie er mich immer weiterbringt. Hier ist es diese Gemeinde. Ich hätte diese Gemeinde nie gefunden, da sie nicht im Internet sind und selbst wenn, ich wäre wahrscheinlich nicht hingegangen. Wäre Katharina letzten Sonntag nicht mitgekommen, wäre ich auch nicht hingegangen und hätte ich Katharina nicht kennengelernt, wäre ich ebenfalls nicht dort gelandet. Hätte ich eher eine Wohung gefunden hätte ich sie nicht kennengelernt. Das war also die Vorraussetzung diese Gemeinde zu finden. Das ist so eine kleine Verzweigung meines Lebens, in der ich Gottes Handeln wahrnehme. Eine von so vielen mehr.
Ich bin gespannt wie es weitergeht und ich bin gespannt was noch so alles gehen wird. Morgen geht die Uni los und ich bin gespannt wie das werden wird. Euch wünsche ich einen ganz tollen Sonntagnachmittag und Gottes Segen,
eure Steffi.

Donnerstag, Juli 23, 2009

Heavy

Irgendwie habe ich heut mal alte Posts gelesen- von den Anfängen meines Blogs, der Zeit dazwischen und einig neuere. Und ich muss sagen, dass es echt spannend ist das zu lesen. Zum einen hat sich mein Blog-Stil verändert. Während ich Anfangs noch sehr vielseitig bloggte, Geschichten, Neuigkeiten, Andachten ist mein Blog inzwischen doch recht einseitig geworden und im Grunde ist es nur noch eine Wiedergabe von Erlebtem. Das ist ok, hat sich der Zweck dieses Blogs auch etwas gewandelt. Während ich Anfangs nur aus Spass an der Freude schrieb, ist ein weiterer Aspekt hinzu gekommen: Die Menschen, die an meinem Leben interesse haben zu informieren, was so geht oder auch nicht geht.
Spannend ist es aber auch für mich zu lesen, was ich so erlebt habe in den letzten Jahren. Zum einen war ich ganz schön viel on tour, hatte vollkommen vergessen dass ich jemals in meinem Leben bei einer Gerichtsverhandlung anwesend war (kann mich auch nullstens daran erinnern) und es gab tatsächlich mal eine Zeit in der ich "childrens" schrieb.
Dinge haben sich verändert, ich habe mich verändert, mein Leben hat sich verändert, die Umstände. Aber eine Sache zieht sich durch den gesamten Blog. Eines ist geblieben: Die Sehnsucht nach Gott. Der Wunsch ihm ähnlicher zu werden.
Es ist spannend, sich durch die Vergangenheit zu klicken und zu sehen: Yes, da hat sich was getan. Interessant zu sehen, wie sich der eigene (Schreib-)stil verändert hat und wie ich einzelne Lebensphasen wahrgenommen habe. Und zu sehen, dass bei allem was ich erlebte und bei allem was ich so gemacht habe, ein roter Faden zu sehen ist. Immer ein Stück weiter. Immer ein Stück vorwärts.

Ich habe einen Kühlschrank:))

Yeah! Vor meiner Zimmertür stand ein Kühlschrank und wartete nur noch darauf angeschlossen zu werden. Das geschah: Heute. Nachdem ein Loch in die Wand gehaun wurde, hatte er Zugang zur Steckdose...Begeisterung pur!! Eine Heizung habe ich auch vor einigen Tagen bekommen- da freu ich mich so sehr drüber!!
Ich fühl mich hier inzwischen immer wohler. Das Zimmer ist sehr gemütlich und auch sonst mag ich Australien. Hab heute eine der Professoren kennengelernt. Sie schrieb eine Mail und wollte mich schon mal kennenlernen, weil ich neu in ihren Kurs komme. Voll super nett. Irgendwie herrscht hier zwar schon gegenseitiger Respekt, aber es ist trotzdem keine Distanz zwischen Student und Professor. Ungewohnt, aber ich glaube ich werde es genießen. Bis jetzt ist mir dieses System echt sehr Sympatisch.

Mittwoch, Juli 22, 2009

Exklusivinterview aus Downunder

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin Karla Kolumna, Ihre rasende Reporterin. Heute bin ich für Sie ans Ende der Welt gereist, in ein Land in dem sich Koalabär und Känguruh gute Nacht sagen und in dem alles...nun ja, down under ist. Verkehrt herum: Die Autos fahren auf der falschen Straßenseite, die Sonne geht auf der falschen Seite auf, es ist Winter wenn Sommer sein sollte und man ruft sich ein "see you later" zu, obwohl man sich wahrscheinlich nie wieder sehen wird. Ich habe für Sie heute exklusiv ein Live Interwiev von Stephanie Z. Sie zog aus um die große weite Welt kennenzulernen. Was Sie dabei erlebt, erfahren Sie gleich nach der Werbepause...Bleiben Sie dran.

W.....E.....R.....B.....U.....N.....G

K.K.: Frau Zeltz, Sie befinden sich also gerade in Down under. Zunächst haben Sie ja einige Zeit in einem Hostel verbracht. Wie war das für Sie und wo genau befinden Sie sich jetzt?

S.Z.: Das stimmt. Nach der angenhemen Zugfahrt von Sydney nach Newcastle, welches sich 3 Zugstunden nördlich befindet, in einem supercoolen Zug in dem man die Sitze einfach umklappen kann, um somit immer in jeder Richtung vorwärts sitzen zu können, kam ich recht erschöpft an. Am Abend gab es ein kostenloses Abendessen in einem Restaurante, bei dem ich meine ersten Kontakte knüpfte.
Die folgenden Tage war ich sehr beschäftigt. Ich stattete der Uni einen Besuch ab, schrieb mich in meine Kurse ein, versuchte mich ein bisschen zu orientieren. Und suchte intensiv nach einer Wohunung bzw. einem Zimmer.

K.K.: Die Wohungssuche gestaltete sich schwieriger als gedacht...?

S.Z.: Ja, ich hatte gehofft direkt am übernächsten Tag etwas zu finden. Es hat mich herausgefordert die Leute anzurufen- da ich íhr Englisch am Telefon wesentlich schwerer verstehe als 'live und in Farbe'. Aber irgendwie hat es funktioniert, so dass ich nun um eine Erfahrung reicher bin. Nach den ersten Wohungsbesichtigungen war ich leicht geschockt. Ich bin nicht anspruchsvoll. Aber was ich so sah, war einfach nicht zum sich wohlfühlen.
Ein Zimmer war ganz ok. Allerdings war die Lage sehr schlecht, das Fenster ging nicht zu öffnen, es war im Erdgeschoss, an der Straße und Dunkel...Die Leute von der Uni, die mich zu der Besichtigung gefahren haben, meinten dass es echt super wäre. Ich konnte es nicht so ganz glauben. Ich war versucht zuzusagen, da ich nicht wusste, ob ich noch etwas anderes finde. Aber irgendwie fühlte ich mich da nicht wohl. Und ich wäre bis Dezember fest dort gebunden. Ich zog nicht ein. Warum? Weil mir meine negativen Erfahrungen, die ich in Wiesbaden in Bezug aufs Wohnen machte zugute kamen. In Römer 8,28 steht, dass denen die Gott lieben alle Dinge zum Besten dienen müssen. Alle Dinge. Manches, was ich in Wiesbaden noch nicht verstand, verstehe ich nun besser. Denn die Erfahrungen die ich da gemacht habe, haben mir nun geholfen die Fehler hier in einem fremden Land nicht zu machen.-z.B. mich irgendwo, wo ich mich nicht wirklich wohlfühle für eine gewisse Zeit festzulegen.

K.K.: Wie ging es Ihnen damit, dass Sie nicht gleich etwas gefunden haben?

S.Z.: Unterschiedlich. Am Anfang fragte ich mich schon, warum Gott mein Gebet nicht Jetzt erhört und mir sofort was schenkt. Dann dachte ich wiederum an Römer 8,28 und war mir recht sicher, dass alles seinen Sinn haben würde. Da ich weiß, dass Gott mich gerade hier haben will (weil ich sonst nicht hier wäre) war klar, dass er für mich sorgt. Und es hatte sein Gutes. Zum einen habe ich gelernt, mich nicht mit dem Erstbesten zufrieden zu geben, sondern ausdauernder zu suchen. Zum andern habe ich durch die Zeit im Backpackers bereits viele Austauschstudenten kennengelernt was einfach supergut war. Dadurch hatte ich erste Kontakte, war bereits im Tierpark (zum Koalabären schaun;)), hatte drei kostenlose Abendessen (ich hab nicht die Energie gehabt mich selbst drum zu kümmern) und hab so den Tip für mein jetziges Zimmer bekommen.

K.K.: Ihr jetziges Zimmer...Sie sind am Sonntag eingezogen, richtig? Fühlen Sie sich wohl?

S.Z.: Ja, am Sonntag zog ich ein- genau richtig, einen Tag bevor die Orientierungstage begannen. Das war super. Es ist klein aber gemütlich und fünf Minuten vom Strand entfernt. Das genieße ich total! Strandspaziergänge und chillen im Sommer stehen also absolut auf dem Programm. Das war wirklich ein Geschenk. Es ist nicht perfekt. Aber völlig ausreichend.

K.K.: Nun nochmal ein paar Worte zur Uni. Sie sagten die sei recht groß?

S.Z.: Ja, total!!!!! Sie ist rieeeeeeeesig! Nur mal so als Informationen: Es gibt auf dem Campusgelände vier Studentenwohnheime, ab 16.00h einen Shuttlebus, der einen von der einen Seite zur andern bringt, eine eigene Polizeistation auf dem Campus, Subway und eine Post ebenfalls, zwei Bibliotheken, einen riesen Sportkomplex (ein Schwimmbad, Kletterwand, Fitnesstudio, mehrere Hallen, zig Angebote, Fußballfeld...), eine eigene Bar und Partybereich, zwei Bushaltestellen und eine eigene Bahnhofhaltestelle ...Der Campus ist in zwei Teile geteilt und in der Mitte ist ein bisschen Waldähnliches Gelände. Total Crazy. Es gibt auch echt voll viele Hilfsangebote für Studenten. Die Menschen die dort Arbeiten sind alle sehr nett und zwischen Professoren und Studenten herrscht eine herzliche Athmosphäre (sie duzen sich alle). In den letzten Tagen hatten wir Orientierungstage. Nächste Woche geht es richtig los und ich bin echt gespannt.

K.K.: Am Sonntag waren Sie in einer Gemeinde. Wie war das denn so?

S.Z.: Ja, also es ewar ganz witzig. Ich bin mit einer Amerikanerin, die ich im Backpackers kennenlernte und die auch hier studieren wird losgezogen. Ich hab mir das auf der Karte angeschaut und dachte ich würde es finden...leider haben wir den falschen Bus genommen (ich dachte die gehen alle in diese Richtung...falsch gedacht)- im Eneffekt haben wir die, in die ich eigentlich wollte, nicht gefunden. Auf der Suche danach sind wir allerdings an einem Schild vorbei gekommen, welches auf eine andere Gemeinde hinwies und da sind wir dann auch ganz spontan hingegangen. Die Begrüßung war der Hammer. Ich habe bereits einige Gemeinden gesehn und erlebt. Aber in noch keiner einzigen wurde ich so herzlich empfangen wir in dieser. Ist ein ganz großes Plus. Der Godi an sich war auch ok...aber seeeehr Charismatisch und um ehrlich zu sein bin ich kein Fan von zu viel charismatik in Godis. Ich werd die andere Gemeinde auf jeden Fall noch checken. Aber falls es dass da nicht sein sollte, würde ich mir ernsthaft überlegen trotzdem in die charismatische zu gehn- einfach aufgrund der netten Menschen dort...hätte irgendwie nie gedacht, dass das so viel ausmachen würde.

K.K.: Gestern war die Ersti-Party in der Bar auf dem Hill (Bar on the Hill) auf dem Campusgelände. Wie war das?

S.Z.: Die Location ist absolut super! Nicht zu toppen. Die Musik war am Anfang relativ gut- da war allerdings nix mit tanzen, sondern erstmal nur essen (gegrilltes, das erste mal in diesem Jahr und das im Winter!!;)). Später war die Musik nicht so toll (nur noch so Techno-Mukke). Und die Stimmung war so...keine Ahnung. Alles in Allem? War nicht so meins und die Wiesbadener Ersti-Party ist einfach nicht zu toppen.

K.K.: Wollen Sie noch ein Schlusswort loswerden?

S.Z.: Zwei Sachen. Zum einen verzichte ich gern auf alle Services und Einrichtungen einer Hochschule, wenn ich dafür ohne Studiengebühren studieren darf, zum andern weiß ich es immer mehr zu schätzen normalerweise in Wiesbaden studieren zu dürfen.- auch wenn ich mich hier echt wohlfühle. Dicke Grüße nach good old Germany!!!;))

K.K.: Vielen Dank für das Interview! Das waren die neusten News aus Newcastle. Wer mehr über die Universität in Newcastle wissen möchte, kann mal ihre Internet Seite checken.
Bilder folgen irgendwann bald. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit! Ich gebe hiermit zurück in die Redaktion- bis zur nächsten live Sendung von "Steffchen in Down under".;)

Montag, Juli 13, 2009

Angekommen

Ich bin angekommen. Und ein bisschen Ernüchtert. Das liegt daran, dass ich der Werbung für Städte immer glauben schenke;). Naja, viel hab ich von New Castle noch nicht gesehen. Dem ersten Eindruck nach zu Urteilen scheint es aber keine wirkliche Großstadt zu sein (mal wieder keine Großstadt;)). Vielleicht bin ich aber auch nur am äußersten Zipfel gelandet? Kann sehr gut sein. Grundsätzlich geht es mir gut. Als mir nach dem Flug allerdings eine wirklich unfreundliche Person beim Zoll (oder sowas) begegnete und mir (aus meiner Sicht) aus übergroßen Krankheitsängsten mein Frühstück wegnahm (Vorschriften), hab ich mich erstmal aufs Klo verkrümelt um mir ein bisschen selbst Leid zu tun;)) Naja, nicht lange, musste ja noch Geld wechseln, mich um 'ne Simcard kümmern und so. Aber erstmal ist mir ein "Engel" begegnet. Hab nämlich gerade beschlossen, mich von so viel unfreundlichkeit nicht unterkriegen zu lassen (wäre grundsätzlich auch kein Problem- aber nach so einem Flug ist man irgendwie ein bisschen kaputt), da redet mich ein Mädel in meinem Alter an: Sie hätte mich am Frankfurter Flughafen gesehn (als liebe Freunde von mir sich noch verabschiedeten...wir hatten noch genügend Zeit, und lagerten uns neben dem Check in;)). Sie ist echt nett und wird ein Auslandssemester in Sydney studieren. Wir haben uns dann zusammen 'ne Simcard besorgt- bzw. ein ganzes, sehr billiges Handy, weil unsere Handys für andere Simcards gesperrt waren...Ich brauchte auch dringend sofort ein Telefon um das Backpackers- in denen ich die ersten zwei Tage unterkomme- anzurufen. Und den Abhol-Service, der keiner war, da ich den dick bezahlen durfte (hätt ich das gewusst, hätt ichs anders gemacht...zumal das Backpackers nur um die Ecke war, was ich nicht wusste...ein bisschen verarscht kam ich mir schon vor). Naja, jetzt bewohne ich ein Zimmer mit mehreren fremden Leuten- das Bad geht nicht abzuschließen. Egal- abenteuer pur eben;) Aber ich wünsche mir schon möglichst schnell ein Zimmer zu finden (am besten Mogen, weil ich nur bis übermorgen früh um 10.00 das Backpackers gebucht hab) Also wer mit für beten mag, ich würd mich voll freuen.
Also, ihr Lieben, all in all: Es geht mir gut, bin momentan aber nicht vom Hocker gerissen, weil so einiges anders gelaufen ist wie ich es mir vorgestellt hab (Ach ja, mal wieder das Thema der Erwartungen;)). Aber ich weiß dass sich das in einer Woche ändert. Da geht dann nämlich die Uni los, bis dahin werde ich ein Zimmer haben und dann lern ich Leute kennen. Bald wird hier Frühling und ich glaub es wird eine Richtig gute Zeit werden...War in Wiesbaden genauso. Ich glaub ich sollte erstmal ne Runde schlafen.

Sonntag, Juli 12, 2009

Katmandu liegt nicht in Afrika!!!

Erste Reiseetappe geschafft. Stehe gesund und wohlbehalten am Flughafen in Abu Dhabi und versuche die ersten Eindruecke zu verarbeiten. Von meiner netten Sitznachbarin hab ich ein herzhaftes Lachen geerntet, nachdem ich meine in dem Fall nicht vorhandenen Geografie Kenntnise bewies: Nur zur Info Kartum (ich glaub das war es...auf jeden Fall etwas mit K)liegt nicht in Afrika, sondern in Asien. Soviel dazu. Habe in der letzten Nacht zwei Stunden meine Lebens verloren;) und geniesse gerade den Flughafen Flair. So viele verschiedene Menschen!! Echt toll. Hab auch "meinen" Scheich zu sehen bekommen (Lange weisse Robe, Turban und Handy- gibt ein herrlich ungewohntes Bild). Draussen ist es gerade bewoelkt (wichtige Info;)). Entgegen meiner Erwartung waren die Stuardessen (ups, wie genau schreibt man das...und wo ist das Fragezeichen auf dieser Tastatur) meiner Arabischen Fluglinie nicht verschleiert (Schubladendenken, Fragezeichen). Aber was sehr cool war: Jeder Platz hatte seinen eigenen Bildschirm(mit vielen Filmen, ueber 70 Cds aus aller Welt...inclusive Deutschpop;)). Alles in Allem hat mich die Abenteuerlust jetzt so richtig gepackt (wobei ein Bett jetzt auch nicht schlecht waere). So, ich geh jetzt mal mein Gate suchen und werde mich dann mit den neusten News aus meinem Leben wieder aus Australien melden:)
Alles Liebe und Gottes Segen,
Steffi.
PS.: Voll krass schelles Internet hier:))

Samstag, Juli 11, 2009

Packen- eine schwere Geburt

So, endlich (fast) alles in Sack und Tüten. War nicht einfach. Einiges musste dran glauben hierzubleiben. Morgen ist es soweit. Mit dem Zug gehts nach Frankfurt. Dort werde ich noch einige sehr liebe Freunde von mir treffen, die aus Wiesbaden kommen um mich noch zu verabschieden (voll lieb!!:)) und dann gehts auf in die große weite Welt. Ich werd euch auf dem Laufenden halten:).

Freitag, Juli 10, 2009

Die Reise geht gut los;))

Nachdem meine Mama gestern nochmal ganz genau nachgeharkt hat, wann ich denn nun in Sydney lande und sich selbst mein Flugticket schnappte um nochmal drüber zu lesen (irgendewas kam ihr Spanisch vor) kam raus, dass ich anstatt am 12.07.2009 am 13.07.2009 landen werde. Also genau 24h später als ich gedacht hab!!! Blöd für die, die mich abholen kommen wollten (das is so ein Service von der Uni). Na, mal überraschen lassen. Das Abendteuer ruft;)

Mittwoch, Juli 08, 2009

Buchempfehlung: Martin Luther King

Also, ihr Lieben, ich hab jetzt ein Buch gelesen, das ich wirklich empfehlen kann.
(Martin Luther King jr. (1963): Kraft zum Lieben- Betrachtungen und Reden des Friedensnobelpreisträgers; Aussaat) In diesem Buch sind- wie die Überschrift bereits sagt- Reden von Martin Luther King zusammengefasst. Reden zum Thema Liebe, Freiheit, Gewaltloser Wiederstand. Gedanken zum Leben. Der Mann war echt gebildet und ich habe es genossen, seine klugen Gedanken zu lesen. Zitate von bekannten und unbekannten Philosophen und Schriftstellern sind auf interessante Art und Weise in sein Reden eingebaut- und dennoch spricht er nicht so hochgestochen dass es unverständlich oder langweilig wäre.
Man spürt dieser Zusammenfassung seiner Reden einfach an, dass er ein Mann von Erfahrungen und Visionen war. Ein Mann, der sich Gedanken gemacht hat zum Leben, zum Glauben. Ein Mann der ein Ziel vor Augen hatte, für welches er eingestanden ist. Ein Ziel, für das er auch Wiedrigkeiten in Kauf genommen hat. Das Ziel der Gerechtigkeit. Die Gerechtigkeit zwischen schwarzen und weißen Menschen. Und für dieses Ziel kämpfte er: gewaltlos. Er betete, er mobilisierte die Menschen, er ermutigte und er kämpfte. Die Auswirkungen dessen waren im positive Sinne verheerend. Martin Luther King sprach von Vergebung und Liebe, trotz Hass und Anfeindungen. Aber er sprach auch davon, nicht untätig herumzusitzen, sondern Energie in Gerechtigkeit und Liebe zu stecken, sich an Gott zu orientieren und dann voranzugehen.
Ich mag dieses Buch, und wenn ich irgendwann mal ein bisschen mehr Zeit habe, werde ich mir seine Biografie zu Gemüte führen.

Montag, Juli 06, 2009

Wenn es am schönsten ist, soll man gehen

Irgendwie mag ich diesen Spruch nicht. Wenn es am schönsten ist, tut es doch am meisten weh, wenn man geht. Aber komischwerweise setzt sich diese Tatsache in meinem Leben immer wieder durch: Wenn es am schönsten ist, bin ich weg...Nun ist es also soweit. Meine letzte Stunde in Wiesbaden hat geschlagen;) Heute morgen habe ich die letzte Klausur geschrieben und in einer Stunde ungefähr mache ich mich auf den Heimweg. Hab die letzten Tage noch 'ne super schöne Zeit hier verbringen dürfen. Hab bei zwei lieben Freunden gewohnt und die Zeit mit ihnen noch voll genossen. Sonntag früh war ich noch ein letztes Mal in 'nem deutschen Gottesdienst mit ein paar SMD'lern- war auch voll schön, vor allem weil sich zwei Mädels haben taufen lassen. Gestern Abend waren wir noch im Ice Age 3. Den fand ich wieder echt besser als den zweiten Streifen, wobei der erste natürlich unschlagbar ist. Das ganze war dann auch noch im 3D Format- macht schon was her...Also ihr merkt schon, meine letzten Tage hier waren gefüllt von schönen Begegnungen und Zeiten.
Wenn ich insgesamt auf die neun Monate zurückblicke, in denen ich die Stadt, die Menschen und das Leben hier kennenlernen durfte, muss ich sagen, dass es eine der bisher schönsten Zeiten in meinem Leben war.-Und das vertrauen in Gott, dass ich hier richtig bin und es gut ist hierher zu kommen, obwohl ich am Anfang echt keinen Bock auf Wiesbaden hatte, hat sich voll gelohnt und mal wieder gezeigt, dass Gott am Besten weiß was rockt. Ich durfte viel lernen- besonders Lebenserfahrenstechnisch. Ich weiß jetzt nämlich wie man Wohungen kündigt, wie man es angeht ein Projekt aufzubauen, wie ich Chonchigli mit Fenchel mache, dass unser Mensaessen das beste Mensaessen der Welt ist, dass Schokolade zum Frühstück auch net schlecht ist...und ich bin dabei zu begreifen, dass Gott einiges in mich hineingelegt hat, was es noch zu entdecken gibt. Alles in allem: eine total supergute und echt schöne Zeit hier gewesen!
Und es geht weiter: Australien liegt vor mir. In wenigen Tagen geht es bereits los. Einige Vorbereitungen sind noch zu treffen, einiges Formularisches. Und einige Tage Pause, die ich nach den letzten Wochen dringend nötig habe. Ich bin gespannt und neugierig was mich in diesem neuen Land alles erwartet, wen ich treffen werde, was da so geht. Die Uni ist wohl recht groß (wen es interessiert mehr über die Uni in New Castle zu erfahren kann mal auf deren Homepage vorbeischaun).
Ich werde den Sommer also bald hinter mir lassen und den in Afrika verpassten Winter nachholen. Erste Amtshandlung da in Australien: Wohung suchen. Ich bin gespannt auf die Zeit und weiß dass es 'ne gute Zeit wird-einfach weil Gott dabei ist.
So, kehren wir von Vergangenheit und Zukunft zurück in die Gegenwart und ich lass mich mal überraschen wie ich die heutige Zugfahrt nachhause meistern werde: mit 30.000 Tonnen Gepäck (ich neige manchmal zur Übertribung;))
Seid lieb gegrüßt und habt eine geniale neue Woche,
rock on, eure Steffi:)

Montag, Juni 29, 2009

Habe gerade festgestellt...

...dass sich bereits über 500 Posts auf diesem Blog befinden.

Ich hab in zwei Stunden Prüfung und irgendwie ist die Wartezeit, die ich zwar noch zum lernen nutzen könnte, ziemlich müßig. Kann mich grad nicht konzentrieren und...wie auch immer. Bin froh wenn das Thema abgeschlossen ist.

:)

Sonntag, Juni 28, 2009

Mädelsprojekt

Nachdem wir letztens im Rahmen des Mädelsprojekts 'nen Kinosaal gemietet hatten, um das Ergebnis des Filmprojektes in gebührendem Ambiente zu betrachten, haben wir vorgestern und gestern unsere Kraft in eine Streichaktion gesteckt. Wir haben vom CVJM für die Mädelsprojektarbeit einen Raum zur Verfügung gestellt bekommen, den wir gestalten dürfen wie wir das gern möchten. Die Mädels waren sehr kreativ und so sieht das ganze schon echt genial aus!
Morgen haben wir dann Familienrechtprüfung. Am Diensttag zieh ich hier aus und wohn noch einige Tage bei Freunden. Bis zum 06.07. Da ist dann noch die Prüfung in Existenzsicherungsleistung. Dann gehts erstmal für vier Tage heim.
Ich wünsch euch noch nen tollen Restsonntag,
Alles Liebe Steffi.

Mittwoch, Juni 17, 2009

And again: Time to say good bye

Vor einem Jahr versank mein Zimmer in Afrika im Chaos. Es war Zeit nach Deutschland zurückzukehren. Vor einem reichlichen halben Jahr versank die Wohnung meiner Familie im Chaos. Es war Zeit auszuziehen, selbstständig zu werden, anzufangen zu studieren. Letzte Woche versank mein Zimmer im Chaos. Es ist Zeit etwas neues kennenzulernen. Ein neuer Ort, neue Menschen- und eine andere Sprache. Nächsten Monat wird mich mein Weg nach Australien führen. Ich freu mich und bin sehr gespannt was dort so alles gehen wird. Doch zunächst muss ich noch Prüfungen schreiben...Australien ist keinen Monat mehr entfernt und doch so ungreifbar. Und Gott ist dabei- wenn das nicht rockt!!:))

Donnerstag, Mai 28, 2009

Was genau essen wir da eigentlich??

Das Werbung in der Regel nur die halbe Wahrheit ist, wissen wir. Trotz dieses Wissens schleichen sich doch manchmal Gedanken wie "Vielleicht ist ja doch ein kleines bisschen was dran" ein. Aufklärungsarbeit leistet eine Website namens Abgespeist. Also, falls ihr wissen wollt was wirklich in Danone Actimel, Campina Landliebe und Nestle Firness Fruits steckt, schaut doch einfach mal da vorbei:).

Sonntag, Mai 17, 2009

Ich glaube...

...das wir echt einen Fehler und uns selbst unglücklich machen, wenn wir undankbar sind. Es geht uns unglaublich gut. Wir haben alles was wir zum Leben brauchen. -das waren meine Gedanken, als ich heute Nachmittag beim Hausarbeitenliteratur lesen war. Und ich denke dass es wirklich so ist. Vorhin sah ich ein Video auf You Tube, welches mich echt bewegte und motivierte. Ihr könnt es euch unten ansehen- ist leider nur auf Englisch. -Aber allein die Bilder sprechen meines erachtens Bände. Auf jeden Fall bestätigt das meinen Gedankengang von heute Nachmittag.



Nicks Website findet ihr hier.

Samstag, Mai 16, 2009

Christen, wo seid ihr??

Gestern waren einige Komilitonen und ich in Frankfurt und haben uns im Rahmen unseres Studiums eine Streetwork Arbeit angeschaut. Mittem im Rotlichtviertel hat die Stadt Frankfurt Sozialarbeiter eingestellt, besonders im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe. Es war Bewegend was uns der Sozialarbeiter erzählte- dass Jugendliche die Straße zwischen Drogen, Gewalt und Sex als den besten Ort zum Leben bezeichnen, weil es dort, wo sie herkommen, wesentlich schlimmer zugeht. Zu sehen, wie Menschen ohne Hoffnung und Zukunft auf der Straße ihre Drogen konsumieren und ein Krankenwagen einen Junkie mitnimmt, dessen Dosis zu hoch war. Inmitten dieser Hoffnungslosigkeit versuchen die Sozialarbeiter ihr bestes um den Menschen zu helfen- zu einem Leben mit geregeltem Konsum und einem Stück normalität. Das ist Hardcore Arbeit und ich finde es genial, was sie dort für Arbeit leisten. Dennoch denke ich, dass es nicht ausreicht um all der Hoffnunglosigkeit zu begegnen, dass es nicht genügt um die verletzungen zu heilen und der gefühlten Sinnlosigkeit des Lebens die Härte zu nehmen. Ich hab mich gefragt: Wo sind hier die Christen, die sich um die Menschen kümmern und ihnen sagen dass Jesus sie liebt? Wie oft verschanzen wir uns Sonntags hinter den Gemeindemauern und freuen uns darüber dass wir Christen sind und die Menschen um uns herum sind uns egal? Ich musste sehr an den Satz denken, den Jesus einmal sagte: "Hier wartet eine reiche Ernte, aber es gibt nicht genug Menschen, die helfen, sie einzubringen." Mattäus 9,37.
Im Endeffekt braucht es Jesus selbst, der Menschen an solch verzweifelte Orte ruft und die sich um Menschen kümmern, die wirklich am Rande der Gesellschaft leben- oder sollte ich sagen existieren? Das Ding ist nur, dass es wenige Menschen gibt, die bereit sind, an Orte wie diese zu gehen, um den Menschen dort zu dienen.
In Berlin gibt es eine solche Arbeit. Sie heißt "Zukunft für dich", wurde vor einigen Jahren von einem Schwedischen Christen gegründet, der bewegt war von der Situation der Jugendlichen und auch Älteren. Er fliegt alle zwei Wochen nach Berlin um am Brennpunkt des geschehens zu sein. Die Arbeit die sie leisten ist hart und manchmal frustrierend. Aber es passieren auch Veränderungen. Menschen, die aus dem ganzen Mist rauskommen. Ermutigendes.
Mein Fazit?? Augen auf und Gutes tun- schaun wo Gott einen hinstellt und losgehn.

Freitag, April 24, 2009

Samuel Harfst- Das Privileg zu sein

Heute mal wieder ein Musiker den ich sehr mag, mit einem Lied, dass ich Toll finde.
Lehnt euch zurück, lasst euch fallen- und lauscht dem Text. Viel Spass dabei, eure Steffi:)



Das Privileg zu sein
Ist es nicht wunderbar,
an diesem Tag zu sein.
Es ist ein Privileg,
erachte es nicht als klein.

Denn der Herr tut heute noch Wunder.
Stunde um Stunde, Tag für Tag,
tut der Herr heute noch Wunder.
Stunde um Stunde, Tag für Tag.

Wenn du nicht weiter weißt,
sich Wahrheit als falsch erweist,
und deine Philosophie bleibt nur tote Theorie.
Auch wenn du nicht mehr glaubst,
Erwartungen zurückschraubst
und sagst an Glott glaub’ ich nicht,
sag’ ich dir, Gott glaubt an dich.
Legst du dein Leben hin
gibt er deinem Leben Sinn.
Und macht dein Leben keinen Sinn,
leg’ ihm dein Leben hin.

Das wird ein Wunder sein,
stelle dich darauf ein,
lebe die Zeit mit Perspektive Ewigkeit.

Freitag, April 17, 2009

Was machst du aus deinem Leben?

Seit einiger Zeit ist genau dieses Thema oft präsent. Sei es in einer Predigt die ich mir angehört hab, im Gespräch mit Freunden oder auf Blogs- Was machen wir aus unserem Leben?
Es ist nichts neues, dass es eben keine soziale Gleichheit gibt- selbst wenn die Regierung alles tut um Chancengleichheit zu gewähren. Spätestens vor den Grenzen der "Institution" Familie muss auch die Politik halt machen. Hier haben die Eltern das sagen- außer bei Kindeswohlgefährdung.
Und so kommt es, dass manche Kinder in einem Elternhaus aufwachsen, in dem sie alles Mitbekommen, was sie fürs Leben brauchen: Liebe, Selbstbewusstsein, eine gesunde Ehe der Eltern, Unterstützung...und andere die all das nicht haben. Es gibt Kids im "Mittelfeld" und Kinder die in Familien aufwachsen, in denen sie verwahrlosen und missbraucht werden...Es ist auch nichts neues, dass diese Vorraussetzungen, in die man hineingeboren wird, auswirkungen haben- auf die Persönlichkeit, Prägung, das Sozialverhalten...Doch nun kommt die gute Nachricht: Niemand muss sich damit zufrieden geben. Natürlich sind in der Regel bei den meisten Dinge schief gelaufen. Man hat scheiße erlebt. Vielleicht wurdest du nicht wertgeschätzt, deine Eltern haben sich getrennt, du wurdest nicht unterstützt- und bist jetzt wie du bist, und wärst doch gern ganz anders. Aber wir müssen nicht so bleiben. Wir haben jeden Tag und jede Sekunde die Möglichkeit: Bis hierhin und nicht weiter! Lassen wir es zu uns immer wieder runtzerziehen zu lassen? Lassen wir zu, dass unser Leben im Selbstmitleid untergeht? Glauben wir die Lüge, dass wir nichts wert sind? Wir müssen das nicht. Die Entscheidung liegt bei uns. Wir haben die Wahl, so weiterzumachen wie bisher oder der Wahrheit (Gottes) zu glauben, dass wir wertvoll sind. Dass wir wunderschön sind, einfach weil wir sind. Und dass wir etwas können. Wir können uns jeden Tag, jede Stunde und Sekunde entscheiden, nicht stehen zu bleiben. Es ist eine Lüge, dass du es nicht schaffen kannst. Aber die Entscheidung wie dein Leben weitergehen soll liegt bei dir. Wir müssen nicht unser ganzes Leben lang die Fehler aus der Vergangenheit mit uns herum schleppen. Wir müssen nicht unser ganzes Leben lang darunter leiden, dass manche Dinge nicht so gut gelaufen sind und manche Menschen uns nicht wertgeschätzt haben. Nein.
Es stimmt, dass wir nichts dafür können, wir wir geworden sind, weil die Vergangenheit so oder so oder so war. Aber es stimmt, dass wir es in der Hand haben, wie unsere Zukunft wird. Die Entscheidung liegt bei dir.
Und wenn ich mir Menschen anschaue, die genau das getan haben- die angefangen haben zu Kämpfen, die angefangen haben ihre Zukunft nicht länger prägen zu lassen von der Vergangenheit, dann weiß ich dass es sich lohnt zu kämpfen.

Donnerstag, April 09, 2009

Wie die Zeit vergeht!

Nun ist es doch schon eine Weile her, dass ich etwas geschrieben habe. Es ist viel passiert in den letzten Wochen.
Die Prüfungsergebnisse sind da - und ich bin zufrieden damit. Die SMD-Freizeit ist vorüber und war super schön; diverse Geburtstage wurden gefeiert, das neue Semester läuft auf Hochtouren und ich darf seit drei Monaten mal wieder einige Tage zuhause genießen...Alles in allem waren die letzten Tage und Wochen stressig- und es wird noch eine Weile so bleiben. Aber es geht mir gut...Ich genieße das hammergeile Wetter, welches uns zur Zeit erfreut und bin einfach nur begeistert über den Frühling. Hammergenial!!!

Donnerstag, März 19, 2009

Man lernt nie aus...

Ein neues Semester hat begonnen. Inzwischen ist es schon so normal zur Fh zu gehen. Ich kenne mich aus. Weiß wann ich welchen Bus nehmen muss, wo ich kostenlos drucken kann und wie ich Zugang zu unserem Computerraum bekomme.
Dennoch ist vieles neu. Es gibt einen neuen Stundenplan, neue Fächer, neue Profs. Und wie das so ist, gibt es spannende Fächer und fesselnde Profs, ebenso wie langatmige Fächer und eher monotone Vorlesungen.Interessant ist das neue Semester in jedem Fall- seien es die Dinge die wir in der Fh lernen, oder...
...mein Versuch zu lernen meine Zeit anders einzuteilen. Und die erste Maßnahme mit meiner Zeit anders umzugehen ist, dass ich lerne "Nein" zu sagen. Nicht mehr ständig zu fragen was "man" denn jetzt tut und was jetzt so notwendig erscheint und mehr fragen was möchte ich jetzt eigentlich wirklich und was ist dran. Was denkt Gott und wie schauen meine momentanen Befindlichkeiten aus.
Das bedeutet natürlich nicht, dass es auch Dinge gibt, die getan werden müssen oder die gerade echt sein müssen. Aber dennoch muss es irgendwie möglich sein die Zeit anders einzuteilen.

Sonntag, März 15, 2009

Urlaub in Portugal

So, ihr Lieben, nun kommt er endlich: Ein branndneuer Bericht von meiner Zeit in Portugal- ihr musstet ein bisschen warten...aber lieber spät als nie;))

Eine Stadt in der sich Rio de Janeiro und San Francisco die Hand geben- Lissabon
Unsere erste Station bei unserer Rundreise durchs Land führte uns nach Lissabon. Auf Grund eines sehr guten Tips unseres Flugzeugnachbarn mussten wir nicht lange nach einer guten, günstigen und zudem sehr zentral gelegenen Pension suchen.
Ich liebe Lissabon, denn neben der Jesus-Statue, die sie sich von Rio de Janeiro abschauten und zum dank dafür aufbauten, dass Potugal vom 2. Weltkrieg verschont wurde und der Brücke ähnlich der Golden Gate Bride in San Francisco bietet Lissabon ein herrliches Flair. Kleine Gässchen, Süße Häuschen, eine Straßenbahn wie im Bilderbuch. Es ist eine der schönsten Städte die ich bisher besuchen durfte.

Der schöne Süden
Nach vier Tagen fuhren wir nach Faro- ein süßer, kleiner und ganz toller Ort ganz im Süden, am Meer. Zum baden war es noch zu kalt, aber das Wetter war größtenteils herrlich. Die Frau unserer Pension- eine Engländerin, Alternativ und sehr lieb- gab uns viele gute Tips was lohnenswert zu sehen wäre. Wir mieteten uns für drei Tage ein Auto (endlich wieder Auto fahren! Das war eine Freude!!) und fuhren an der Küste entlang. Tagesausflüge von Faro aus. Es war sehr schön- das Meer der Hammer!

Und ab in den bergigen Norden
Nach vier Tagen brach ich nach Porto auf. Martin musste zwei Tage nach Paris, zur Beerdigung seines Großvaters, der während unserer Portugalzeit starb. Also flog er von Faro nach Paris und ich fuhr schon mal nach Porto. Ist ziemlich im Norden. Neben mir im Zug (das Platzsystem muss man erstmal verstehen- anders als bei uns...aber Zugfahren ist auch so viel günstiger als in Deutschland) saß ein netter Mensch. Er konnte viele Sprachen. Aber kein Deutsch oder Englisch. Perfekt Russisch- das kann ich aber leider nicht...hab alles veregssen. Aber über Zeichensprache kann man viel Kommunizieren:).
Insgesamt ist Porto nicht ganz so schön wie Lissabon und so blieben wir nur zwei Tage. Am Sonntag waren wir allerdings in einer Englischsprachigen Gemeinde. Da haben wir uns sehr wohl gefühlt. Wie zuhause. Familie eben;). Die Leuz da waren sehr offen. Es hat uns sogar jemand mit dem Auto zurück gefahren- aber erst nach einem super leckeren Essen;).

Das Land
In Portugal gibt es eine Frau, die ein Stückchen Land besitzt. Dieses Land hat sie Gott zur Verfügung gestellt und draus geworden ist eine sehr geile Vision. Jeder ist Willkommen in der Community da zu leben. Gearbeitet wird um davon zu leben (z.B. Dinge anbauen). Und wenn man keine Lust hat was zu machen bzw. einfach nur Ruhe braucht, dann ist das auch ok. Gelebt wird in Zelten oder ähnlichem, was aus Naturmaterialien gemacht wird- Alles sehr ökologisch. Frühs gibts inner Regel ne (freiwillige) Prayertime. Insgesamt isses einfach nur geil und bietet entweder einen Ort für Aussteiger aus der Gesellschaft, oder für Menschen, die einfach nur mal zur Ruhe kommen wollen für eine Woche, zwei Monate, ein Jahr- wie man möchte. Und man kann dort zur Ruhe kommen. Ich hab da so Frieden gespürt und einfach nur Ruhe. Das tat so gut. Es gibt keinen Strom und Trinkwasser kommt aus der Quelle. Und dennoch leben die Leute da nicht Weltfremd. Im Nahegelegenenort kann man sich über Wlan mit der Welt verbinden. Es ist einfach nur saugeil da gewesen. Wer mehr zur Vision wissen möchte, kann mal hier schaun (is in Englisch). Und es gab Orangen und Mandarinen direkt vom Baum- ungespritzt, boar Leute, so lecker!

Bahnfahren
Bahnfahren ist so witzig in Portugal. Es gibt zu manchen Orten zwei Züge am Tag die aus einem Abteil bestehen. An einem Bahnhof war echt nichts. Kein Haus- Nix. Nur Wald. Crazy!...Auf der Rücktour vom Land haben wir unsern Zug verpasst und mussten dann 5 Stunden auf den nächsten Warten. In diesen Stunden sind exakt 2 Züge vorbeigekommen- der Bahnhof war erfüllt von Ruhe, Sonne, Vogelgezwitscher und ich fands so krass. Die Weichen wurden natürlich per Hand verstellt und von Unterführungen keine Spur. An Bahnhöfen, an denen es mehrere Gleicse gibt, gehst du über die Gleise um deinen Zug zu erreichen...Ein echtes Erlebnis;)

Der Supermarkt
Beeindruckt war ich auch vom Supermarkt, in dem die Verläuferinnen dir deine Einkäufe selbst in Plastetüten packen- egal wieviel du kaufst. Auch Obst abwiegen musst du nicht selbst und eigentlich hab ich nur auf eine Person gewartet, die mir meine Einkäufe auch noch in den Wagen tut;). Die Portugiesen wissen, wie man Arbeitsplätze schafft.

Alles in Allem
Alles in allem war es ein sehr schöner, entspannender, ruhiger, interessanter Urlaub, den ich sehr genossen habe- und auch dringend nötig hatte. Nun heißt es sich wieder in den Alltag einzufinden und versuchen sich die Zeit so einzuteilen, dass man nicht wieder in totalen Stress verfällt. Mal sehen wie mir das gelingt:)

Dienstag, Februar 24, 2009

Gemeinde in Mainz und Urlaub

Nachdem ich mir nun einige Gemeinden in Wiesbaden angeschaut habe- und irgendwie nicht fündig wurde, feststellte dass Frankfurt doch weiter weg ist als gedacht, zumindest zeitlich, brachte mich jemand auf die Idee mal den Mainzern einen Besuch abzustatten. Das tat ich dann letzten Sonntag auch und hab mich da echt wohl gefühlt. Die waren alle lieb und offen, und wenn ich jetzt nicht gerade krank geworden wäre, hätt ich mir den Hauskreis heut mal angesehn, zu dem ich auch gleich eingeladen wurde.
Bei meinem Mainz Besuch (ist ne echt schöne Stadt) bin ich natürlich mitten ins Karneval gefeiere gekommen. Wie mir erzählt wurde, feiern die Mainzer das am heftigsten- gleich nach Köln. War für mich natürlich total ungewohnt und auch ein bisschen strange, kenne ich doch nur das klassische "Fasching" für die Kinder im Kindergarten-und Grundschulalter...

Desweiteren bin ich echt Urlaubsreif. Zu viel Stress, keine Freiezit wirkt sich so langsam dann doch auf die Gesundheit aus. Ausserdem ruft mich das Ausland mal wieder und deswegen werden der Maze und ich übermorgen zwei Wochen nach Portugal fliegen...Je nachdem was es dort so für Internetmöglichkeiten gibt, werd ich ab und an mal einen Zwischenbericht liefern. Der Plan ist im Prinzip ein Abendteuer Urlaub. Mit dem Rucksack durchs Land ziehen und mal schaun was da so kommt. Bin ich mal gespannt drauf...Hoffe dass ich bis dahin wieder einigermaßen fit bin. Wer mag, darf gern mit dafür beten.

Gesegneten Abend euch, Steffi:)

Sonntag, Februar 22, 2009

Sooooo schnell wird man Älter;))

Nun ist wieder ein Jahr vorbei, ich bin ein Jährchen Älter, um einige Erfahrungen reicher und hoffentlich ein klitzekleines bisschen weiser als vor einem Jahr;))
Es war ein sehr schöner Geburtstag und ich möchte mich bei allen bedanken, die an diesem Tag an mich gedacht haben und mir soooo liebe Grüße, Wünsche, Briefe, Anrufe...haben zukommen lassen. Ich werde mich bei jedem von euch noch ganz persönlich bedanken- das liegt mir echt am Herzen...doch für den Anfang möchte ich es auf diesem Wege tun. Ich habe mich sehr gefreut.
Nach einem Überraschungsnachmittag von Steffi, waren Francine, Richard und ich noch im Thater und danach noch im Irish Pub. Es war ein schöner Geburtstag...der Nachmittag wurde von Steffi fleißtig dokumentiert, wie ihr auf dem Video seht;), am Abend hatte ich zwar einen Fotoapparat mit- aber wie so oft hab ich im Endeffekt doch keine Fotos geschossen...irgendwie verpeil ich das immer...Aber wenigstens den Nachmittag möcht ich euch mal nicht vorenthalten:



Heute haben wir den ganzen Tag, geschlagene 12 Stunden den Film von unserem Mädchenprojekt letzter Woche geschnitten...der ist jetzt im Kasten, aber bis zu unserer Uraufführung Ende März natürlich streng geheim;))

Sooooo, dann werd ich jetzt auch mal schlafen gehen...möcht morgen nämlich voll gern mal wieder inne Gemeinde und werd jetzt mal Mainz unsicher machen, da ich in Wiesbaden irgendwie nicht wirklich fündig werde...Schaun wir mal;)
Seid lieb Gegrüßt und schönen Sonntag euch,
Steffi

Dienstag, Februar 17, 2009

Die Welt ist manchmal wirklich klein...und einige weitere Gedankengänge

Als ich letztens beim SMD Treffen war, war dort jemand, der noch nie da war. Soll ja vorkommen;) Hab mich also quasi vorgestellt...Da schaut er mich an und meint "Du kommst aus dem Jerichower Land". Ich hab nicht schlecht geschaut, immerhin hab ich diesen Menschen noch nie zuvor gesehen und mein kleiner Landkreis inmitten dem schönen Sachsen-Anhalt ist jetzt auch nicht weltbekannt.
Jedenalls hat sich herausgestellt, dass er mich bei StudiVZ "gefunden" hat, über jemanden den wir gemeinsam kennen, und diejenige hatte er wieder über dritte kennengelernt und so weiter. Wie das oft so läuft "der kennt den und der kennt den und...".
Warum ich das schreibe? Zum einen weil es eine Skurile und wirklich witzige Situation war (ich meine, er kennt sogar meine Gemeinde), zum andern, weil das eine Begegnung war, die mir gerade voll zum Segen geworden ist.
Ich bin wirklich sehr beeindruckt, wie Gott mir, seit ich ihn Wiesbaden bin, immer wieder hilft. Er hat mir so viele geniale Begegnungen und Menschen über den Weg geschickt, wann immer ich entmutigt bin hilft er mir- durch einen Anruf, durch eine passende Bibelstelle, durch ein Liebes Wort, durch...und verliert nie die Gedult mit mir, wenn ich mal wieder auf mich und die Umstände schaue, anstatt aufs wesentliche.
Da muss ich gerade an ein son altes Lied denken "Step by Step we' re moving forward, Little by little taking ground...". Jetzt nicht unbdingt mein Lieblingslied, aber von der Aussage her toll: Schritt für Schritt gehen wir vorwärts. Manchmal gehts langsamer, manchmal bleiben wir stehen, vielleicht gehen wir sogar mal zurück. Aber wir sind in Gottes Hand.

Sonntag, Februar 15, 2009

Der Start unserer Mädchenprojektgruppenarbeit

So, ihr Lieben. Endlich gibt es mal wieder ein paar wirklich tolle Neuigkeiten aus meinem Leben;).
Vor einiger Zeit erzählte ich euch mal, dass Steffi (5.Semester soziale Arbeit) und ich eine Mädchenprojektgruppenarbeit hier in Wiesbaden starten wollen. Und nun war es soweit. Nach einigen Monaten Vorbereitungszeit, Flyer drucken, Werbung machen (in einer Schule durften wir sogar eine Präsentation machen) ging es gestern mit unserem ersten Projekt, einem Filmprojekt, los. Wir waren nicht so viele, was sehr gut war, für das was wir vorhatten.
Gestern Abend trafen wir uns gemeinsam im CVJM, der auch der Träger unserer Arbeit ist, und lernten uns gegenseitig kennen bzw. fingen an gemeinsam mit den Mädels Ideen zu entwickeln. Unser Projekt beinhaltete über diese zwei Tage im Wesentlichen das Schreiben eines Storyboards, einiges inhaltliches zu Kameraeinstellungen und Filmperspektiven….und dann natürlich das drehen des Films. Genial.
Die Mädels sind genial. Waren alle so ca. 12 Jahre alt und es war eine sehr tolle Gruppe. Sehr kreativ, haben sich wirklich gut ergänzt und wir hatten alle eine Menge Spaß zusammen.
Da sich die Mädels im Endeffekt einen Kurzfilm zum Thema Modeln überlegt hatten, gab es heut Nachmittag ein großes Schminken und Schick machen. Da sich das Thema gestern Abend schon herauskristallisierte haben Steffi und ich uns noch einen sehr coolen Input überlegen können, zum Thema Schönheit, bzw. woran mache ich meinen wert fest. Vielleicht kennt ihr das Buch von Max Lucado „Du bist wertvoll“ über Punchinello. Das ist toll und im Endeffekt haben wir daraus die Idee genommen und den Input basieren lassen.
Insgesamt finde ich es sehr interessant dieses Projekt mitgestalten zu dürfen. Ich darf dabei sehr viel lernen und es ist auch einfach interessant es so miterleben zu dürfen, wie so eine Gruppe Step by Step aufgebaut wird, wie so etwas geplant und organisiert wird.
Der Film von den Mädels wird am nächsten Samstag geschnitten und Ende März wird’s dann eine Uraufführung geben- so richtig toll, mit Cocktails und ähnlichem…
Im Vorfeld haben Steffi und ich auch selbst noch eine Kleinigkeit gedreht…So Tipps zur Kameraeinstellung und so- das möchte ich euch nicht vorenthalten;)




Das war er, unser toller Werbeflyer:)

Sonntag, Februar 08, 2009

Jesus Freaks Frankfurt

Seit ich in Wiesbaden lebe, trauere ich darum dass es hier keine Jesus Feaks gibt und hab ich mir vorgenommen denen in Frankfurt mal einen Besuch abzustatten. Und Endlich hab ich das auch mal geschafft;). Steffi und ich sind da heute hingefahren und was soll ich sagen?? Es war super toll! Ich hab mich echt saumäßig wohlgefühlt und hab quasi endlich eine Gemeinde gefunden, die mir gefällt, die zu mir passt, in die ich mich gern einbringen würde...ABER: Es gibt da ein nicht unwesentliches Problem: Ich fahre insgesamt 2h hin und 2h zurück. Und diese Zeit kann ich leider nicht jede Woche aufbringen...und damit wars das mit "meiner neuen Gemeinde". Schade, Schade. Wirklich. Aber ich hab heut echt genossen und hoffe doch, dass ich zumindest ab und zu mal die Zeit finde nach Frankfurt zu fahren:).

Samstag, Februar 07, 2009

Das Leben...

...kann manchmal ganz schön voll sein. Kaum sind die Prüfungen vorbei, gehts mit den Hausarbeiten weiter, den letzten Vorbereitungen unseres Mädchenprojektes, Planungen für den kommenden Portugalurlaub, Anträge stellen und tausendlerlei weitere Organsiatorische, Wichtige Erledigungen und Arbeiten, die nicht aufegschoben werden dürfen...Soviel mal zu "nach den Prüfungen wird alles ruhiger". Nun ja, ich hoff, dass ich ab mitte März ein bisschen zur Ruhe kommen kann...Und jetzt geh ich erstmal ins Bett. Schlaft gut:)

Mittwoch, Januar 28, 2009

Das Auto im Kirchendach...oder: Wie crazy ist das denn bitte!?!

Am Montag gab es einen Autounfall- aber keinen Gewöhnlichen. Ein Auto ist von der Straße, wegen zu großer Geschwindigkeit abgekommen, über eine Nahegelegene Wiese gerast- die wie eine Sprungschanze wirkte- ist dreißig Meter weit geflogen- und im sieben Meter hohen Kirchendach gelandet. Echt Crazy! Lesen könnt ihr die Meldung hier und die Story hören da.

Foto: ddp

Sonntag, Januar 25, 2009

Sehnsucht

Solche Sehnsucht in mir,
Gott, nach immer mehr von dir!
Will dich sehn, dich hören,
nichts, Papa, soll mich dabei stören.

Manchmal hab ich solch ein Sehnen in meinem Herzen,
Ein Sehnen, stärker als alle Schmerzen.
Ein Sehnen, Gott, nach dir,
stehe in dem jetzt und hier.
Ein Sehnen, nach deiner Herrlichkeit,
ich komme zu dir in Ehrlichkeit.
Ein Sehnen ganz bei dir zu sein,
deine Liebe ist echt, kein Schein.

Und dann begreife ich,
in deine Arme darf ich rennen,
wenn Tränen in meinen Augen brennen,
wenn Lachen mein Herz erfüllt.

Ich laufe zu dir,
und jetzt bin ich hier.
In deinen Armen,
in deiner Nähe,
Erfüllt,
Gechillt.
Geborgen,
Keine Sorgen.
Du hast Erbarmen,
das darf ich erfahren.
und wenn ich dich sehe,
im Strom deiner Liebe stehe,
erfüllt Freude jede Faser meines Lebens,
trotz manch schweren Erlebens.

Du bist da,
mehr brauch ich nicht.
Sein in deinem Licht.

Und dennoch ist die Sehnsucht da,
Sehnsucht, ganz bei dir zu sein,
face to face dich zu sehn.
Du bist mein Gott,
Dich liebe ich so sehr,
mehr als alles hier!

Leben in dir bedeutet nicht,
Schmerzfrei leben.
Leben in dir bedeutet,
Erfüllt leben.

Dienstag, Januar 20, 2009

Prüfungsstress

In zwei Wochen hab ich Prüfungen und ich hab doch schon angefangen dafür zu lernen...Zwar schon vor einer Weile, aber ich merk wie mir die Zeit davon rennt und ich bekomme PANIK!! Meine letzte Prüfungszeit liegt jetzt 1,5 Jahre zurück, ich hab seitdem nicht mehr stupide Auswendig gelernt. Und nun das. Ich hab mich in der Zeit vollkommen verkalkuliert und hab den Eindruck auch irgendwie ineffektiv zu lernen. Auf jeden Fall hab ich mein Leben für den Moment runtergeschraubt auf FH gehen, Lernen. Manchmal schlaf ich sogar und esse was. Und ansonsten gibts noch einiges Organisatorisches...Nun ja, also wundert euch nicht, wenn es auf meinem Blog zwei Wochen etwas ruhiger wird- ihr wisst was ich tue;)).
Wer Bock hat, kann auch gern für mich beten, dass ich diesen ganzen (Unterrichts-)Stoff ins Hirn bekomme. Wenn Gott kein Wunder tut und mir hilft, hab ich ein echtes Problem. Ich weiß, dass es mein Fehler ist, dass ich zu spät angefangen habe. Ich hoff dass er ganz viel Gnade übrig hat für mich...und ich endlich mal Anfange aus meinen Fehlern zu lernen. Denn dieses Problem hab ich nicht zum ersten Mal.

Ok, also euch allen eine ganz tolle Woche,
eure Steffi:)

Sonntag, Januar 18, 2009

Allianzgottesdienst in Wiesbaden

In der letzten Woche war ja die Allianzgebetswoche- das bedeutet Christen in ganz Deutschland (vielleicht sogar die ganze Welt?), aus allen Möglichen Gemeinden und Generationen haben sich getroffen, um gemeinsam zu beten. Für die Stadt, das Land...Davon hab ich in der letzten Woche nicht soviel mitbekommen, weil ich das alles irgendwie ein bisschen verpasst hab. Aber heute gab es dann den Allianzgottesdienst. 20 (oder so ähnlich) Gemeinden und christliche Werke haben sich heute in der Lutherkirche (großes Gebäude) versammelt und GEMEINSAM Gottesdienst gehabt. Wie geil ist das denn? Mal ganz ehrlich, ich hab selten einen so genialen Gottesdienst miterlebt. Nicht unebdingt Stil-Technisch. Aber einfach von der Gemeinschaft her. Christen aus allen Gemeinden, mit evt. unterschiedlichen Ansichten was manche Sachen im Glauben angeht, mit unterschiedlichem Geschmack, was den Gottesdienst angeht, waren einfach in Einheit und Liebe versammelt und das war einfach nur sau geil. Große Familie eben:).
Jo, und Jesus war mittendrin.
Schönen, gesegneten Sonntag euch.Steffi:)

Freitag, Januar 16, 2009

Frauen und Parken- ein Klischee??

Noch Fragen?;))

Sonntag, Januar 11, 2009

Winterglanz in Wiesbaden

Auch bei uns im Süden ist vor einigen Tagen der Winter eingekehrt und im Schein der Sonne, die uns seit zwei Tagen erfreut erstrahlt alles in unglaublich schönem Glanz:). Ich hab mir gesern und heute das Vergnügen eines Spaziergangs durch den Kurpark gegönnt. Es war so wahnsinnig atemberaubend schön.
Der Teich ist zugefroren und nur eine Stelle ist offen- dort gibt es ein getümmel der Enten. Ich hätte Stunden da stehen können, um ihnen zuzusehen. Im Hintergrund gab es ein lautes geschrei der Wellensittige. Aus irgendeinem unauffindbaren Grund, gibt es hier in Wiesbaden ganz viele freilebende Wellensittige. Sogar ein Einhörnchen sah ich auf dem Baum rumklettern.
Ich hab die Zeit so sehr genossen und bin wieder einmal unglaublich beeindruckt, wie wunderschön unsere Welt sein kann!! Sie ist schon so kaputt und trotzdem schenkt uns Gott noch so schöne Flecken Erde, soviel Schönheit und Herrlichkeit. Ich staune immer wieder, wieviel Liebe Gott in jedes Detail seiner Schöpfung gelegt hat und dass er uns soviel Herrichkeit zum Freuen schenkt...Auch wenn man die Schönheit nicht in Worten beschreiben kann und die Stimmung nicht in Bilder legen kann, möchte ich euch versuchen durch einige Impressionen daran teilhaben zu lassen.
Liebste winterliche Grüße, eure Steffi:)





Ausblick aus meinem Zimmer:


"Weil Gott die Welt geschaffen hat, können die Menschen sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstand an seinen Schöpfungswerken wahrnehmen."-Die Bibel.

Freitag, Januar 09, 2009

Groundstaff "Ein Wunder"

Groundstaff hat ein neues Album rausgebracht. „Zeitreise“ so der Name- der Style einmalig. Auf diesem Album gibt es ein ganz, ganz tolles Lied. Es heißt „Ein Wunder“ und ihr könnt es euch hier auf Myspace anhören. Ich mag es echt ganz arg doll:)

Hier mal noch der Text -aber hörts euch mit Melodie an, dass is noch viel toller:)

Wo der Vater nicht da ist,
die Mutter es nicht schafft,
wo die Familie kein halt ist,
Streit kein Ende hat.
Wo das zuhause nicht schützt,
zusammenhalt nicht zählt,

Seh ich einen Sonnenstrahl,
einen Hauch von Leben,
einen Hoffnungsschimmer,
Knochen werden lebendig,
Liebe liegt in der Luft.

Wo man Respekt nicht kennt
und nicht nach dem andern fragt,
wo ein Land sich nicht kümmert,
die Kirche versagt.
Wo die Zukunft in Trümmern liegt,
die Hoffnung versagt.

Seh ich einen Sonnenstrahl,
einen Hauch von Leben,
einen Hoffnungsschimmer,
Knochen werden lebendig,
Liebe liegt in der Luft.
Und sie laufen los,
mit Feuer in den Augen,
gezeichnet vom Leben,
bereit zu vergeben,
das unmögliche zu erlangen,
nichts hält sie gefangen,
es gibt nichts zu verlieren,
alles zu gewinnen.
Sie lieben die Freiheit,
die ihnen genommen,
stehn ein für die Liebe,
warten auf sein wiederkommen.

Wo die Scheinwelt der Ausweg ist,
sich Ehrlichkeit nicht lohnt.
Wo Liebe allen fremd ist
und Schmerz in jedem Herzen wohnt,
wo Werte nichts zählen,
man lernt sich zu hassen.

Seh ich einen Sonnenstrahl,
einen Hauch von Leben,
einen Hoffnungsschimmer,
Knochen werden lebendig,
Liebe liegt in der Luft.
Und sie laufen los,
mit Feuer in den Augen,
gezeichnet vom Leben,
bereit zu vergeben,
das unmögliche zu erlangen,
nichts hält sie gefangen,
es gibt nichts zu verlieren,
alles zu gewinnen.
Sie lieben die Freiheit,
die ihnen genommen,
stehn ein für die Liebe,
warten auf sein wiederkommen.

Es gibt nichts zu verlieren,
alles zu gewinnen.
Sie lieben die Freiheit,
die ihnen genommen,
stehn ein für die Liebe,
warten auf sein wiederkommen.

Mittwoch, Januar 07, 2009

Jeremy Camp "There will be a day"

Dieses Lied ist seit einiger Zeit eines meiner Lieblingslieder. Ich mag dieses Lied und ich liebe diesen Text. Und ich freu mich auf den Tag an dem wir Jesus "face to face" sehn. Der Refrain gefällt mir am besten. Aussagekräftig und einfach schön. Und so wahr. Ich freu mich drauf:)...Hörts euch einfach an.

Sonntag, Januar 04, 2009

Gott kann.

"Was für Menschen unmöglich ist, ist für Gott möglich." -Lukas 18,27-

Das ist unsere aktuelle Jahreslosung. Und die macht mir echt Mut. Früher habe ich lange Zeit gedacht, dass Gott jeden verändern kann und aus jedem Leben etwas ganz tolles machen kann. Dass er jedem krasse Erlebnisse schenkt. Jedem- außer mir. Ich hielt es für Ausgeschlossen, dass er etwas aus meinem Leben machen könnte.
Bis ich lernte, nicht auf diese Lüge zu hören. Sondern seiner Wahrheit zu glauben. Und die Lautet nun mal, dass bei ihm alles Möglich ist. Als ich dass Begriff, bemerkte ich, dass Gott auch mit meinem Leben was vorhat. Und dass er was tut. Dass er mich verändert. Mich ihm ähnlicher macht. Was gibt es schöneres? Und bei der Vorstellung was er alles tun kann, weil ihm nichts unmöglich ist, bin ich begeistert. Wir müssen nur anfangen zu bitten. Gott sagte: "Wer bittet, dem wird gegeben". Wir müssen nur anfangen. Und vetrauen. Also, lasst uns losgehen und vertrauen, dass Gott auch in diesem Jahr großes tun wird. Für uns völlig unmögliches:)

Mittwoch, Dezember 31, 2008

Und wieder ist ein Jahr um...

Früher konnte ich es immer nicht verstehen, wenn meine Eltern Dinge sagten wie: "Die Zeit vergetht so schell."..."Schon wieder ist ein Jahr um." Die Zeit verging so langsam. Es erschien einem ewig bis endlich Weihnachten war. Man wollte schnell groß werden und das konnte nicht schnell genug gehen. Und jetzt? Jetzt scheint die Zeit nur so zu fliegen und ich frage mich: Wo ist sie geblieben?

2008 war ein volles Jahr. Ich bin wiedergekommen, aus Afrika. Bin zuhause Ausgezogen; bin selbstständiger geworden, hab begonnen zu studieren. Ich durfte viele neue Menschen kennenlernen und erleben, wie Gott mich oft bewahrt hat.
Und nun kommt 2009. Und ich frage mich: Wo möchte ich hin im neuen Jahr? Was möchte ich anders machen? Was ist das Ziel?
Nun, Ideen gibt es viele. Ob diese zur Umsetzung kommen wird sich zeigen.
Aber was auch immer das Jahr 2009 bringen mag. Eins weiß ich, ich möchte dieses Jahr von neuem mit Jesus beginnen. Ich habe es nie bereut, mich für ihn entschieden zu haben und ich möchte ihn näher kennenlernen. Und mehr Sachen mit ihm erleben und reißen. That's it. Alles weitere wird sich zeigen...:)

Ich wünsch euch allen auf jeden Fall ein gesegnetes neues Jahr 2009.
Liebe Grüße, Steffi:)

Sonntag, Dezember 28, 2008

Überarbeitetes Sideboard

Ich habe es doch tatsächlich geschafft, mein Sideboard mal zu aktualisieren. Das bedeutet, dass alte nicht funktionierende Links weg sind, und neue Links hinzugefügt wurden. Alte Bilder wurden durch neue ersetzt, manch ein Trailer ist neu. Es gibt zwei neue Bücher Rezensionen und ihr habt jetzt die absolute Chance diesen Blog auch per Feedreader zu abonieren...Steffi wird modern;)). Unter "Unterstützenswertes" findet ihr noch einige Organisationen, denen ihr was spenden könnt, wenn ihr möchtet und ansonsten ist natürlich auch noch einiges Altes geblieben.
Also, klickt euch durch wenn ihr wollt. Viel Spass, eure Steffi:)

Freitag, Dezember 26, 2008

Hilfsaktion Märtyrerkirche und Open Doors

Mit diesem Post beziehe ich mich auf meinen Vorletzten Post.

Nicht überall auf der Welt genießen die Menschen Religionsfreiheit. Im Gegenteil gibt es sogar echt viele Länder, in denen Christen verfolgt werden. Das Leben unter ständiger Bedrohung, Flucht, Zerstörung ist nicht einfach. Sowohl die "Hilfsaktion Märtyrerkirche" hilft betroffenen Christen, indem sie z.B. zerstörte Häuser wieder aufbaut, Kautionen zahlt, nicht bestechliche Anwälte auftreibt, Mut macht wo sie kann als auch die Organisation "Open Doors".

Um Nähere Informationen zu beiden Organisationen zu bekommen, könnt ihr ihre jeweilige Info-Zeitschrift bestellen und/oder einfach direkt auf ihre Homepage gehen (Hier für die Hilfsaktion Märtyrerkirche und hier für Open Doors). Da findet ihr auch alle Infos die ihr benötigt, falls ihr da gerne etwas Spenden wollt...Ihr wisst schon, statt der Sylvesterknaller;).

Delhi House Sewa Ashram- für die Kranken, Armen und Ausgestoßenen der Gesellschaft

Mir diesem Post, nehme ich Bezug auf meinen letzten Post.

Indien. Ein Land, indem Wirtschaftsaufschwung, neuer Reichtum mit tiefster Armut, vergessenen und kranken Menschen Hand in Hand geht. Hier in Neu Delhi, der Stelle menschlicher Armut und Hoffnungslosigkeit hat ein Team, aus Ärzten, Erziehern und Sozialarbeitern sich das Ziel gesetzt Menschen zu retten.
Sie gehen auf die Straße und lesen Obdachlose, Kranke Menschen auf, die oft dem Tode nahe sind um ihnen ein Fünkchen der Liebe Gottes zu vermitteln. Um Ihnen zu zeigen, dass sie wertvoll sind. Dass Hoffnung besteht.
Um es plastischer zu machen, möchte ich hier an dieser Stelle, die Geschichte einer Mutti veröffentlichen, die in der Rehabilitationsklinik des Sewa Ashram neuen Mut fand. Das ist nur eine von vielen Geschichten, die die Mitarbeiter des Ashram tagtäglich erleben.

"Ruby ist 26 Jahre alt und wuchs mit ihren Eltern, einem älteren Bruder und einer
Schwester in Assam auf. Mit 12 wurde sie verheiratet und verlies zur selben Zeit die
Schule. Kurz nach der Hochzeit bekam sie ihr erstes Kind, ein Mädchen namens
Poppi und 6 Jahre später wurde ein weiteres Mädchen mit Namen Gudiya
geboren. Ihr Ehemann, ein Kraftfahrer, wurde Alkoholiker und Drogenabhängig
und starb kurz nach Gudiyas Geburt an TB.
Rubys Mutter und Schwester zogen nach Delhi, Ruby blieb bei ihren Schwiegereltern.
Als Ruby selbst krank wurde, zog auch sie nach Delhi, wollte ihre Mutter
finden oder vielleicht einen Job. Poppi ließ sie bei der Großmutter und Gudiya nahm sie mit nach Delhi. Ihre Mutter konnte sie nicht finden und sie wurde immer schwächer. Sie wurde in einem Krankenhaus aufgenommen, dort wurde TB diagnostiziert und eine dreimonatige Behandlung begann. Nach der Entlassung lebte sie auf der Straße und wurde erneut immer kränker. Ihre kleine Tochter – vier Jahre alt – versorgte sie und brachte ihr Essen. Nach einigen Wochen hatte sie keinen Appetit mehr und war völlig ausgezehrt. Mit nur noch
25 kg Gewicht, unfähig zu laufen oder sich zu bewegen, lag sie auf dem Gehweg und wurde fast von der Polizei verscheucht, als Lenka - eine ehrenamtliche Mitarbeiterin von uns aus
Deutschland - sie fand. Ruby war zu schwach, sich zu bewegen. Lenka nahm sie und ihre Tochter am 22. Juli 2008 mit in den Ashram. Während der ersten Wochen waren wir nicht sicher, ob sie überleben würde. Bei ihr wurde Unterleibs-Tuberkulose festgestellt und die Behandlung mit den entsprechenden Medikamenten begann. Sie war unglaublich dünn und kaum ein Funke Leben war in ihr. Als ihr Zustand immer bedenklicher wurde, brachten wir sie ins St. Stephens
Krankenhaus, wo sie vier Tage bleiben konnte. Irgendwie hat sie es dann doch geschafft. Als die Behandlung anschlug, kam auch ihr Appetit zurück und sie wurde jeden Tag stärker. Es hat lange gedauert, aber nun kann Ruby sitzen, gemeinsam mit den anderen Patienten essen und mit nur geringer Hilfe ins Bad gehen. Außerdem hat sie wieder die Energie für ihr Kind. Wenn sie gesund ist, will sie ihre Mutter suchen und zu ihrer anderen Tochter und den Schwiegereltern nach Assam zurückkehren."
Wenn ihr möchtet, könnt ihr für die Wertvolle Arbeit des Ashrams spenden. Entweder einmalig oder regelmäßig. Ihr könnt auch eine Patenschaft übernehmen. Wenn ihr näheres wissen möchtet, könnt ihr auch gerne einen Blick auf die Website des Ashrams werfen (Da gibts auch Zwei Fotos von Ruby und ihrer Tochter).
Vielleicht in diesem Jahr keine Sylvester-Knaller, sondern Menschen helfen, die viel mehr unter der Finanzkriese leiden, als wir es uns jemals denken könnten?

Donnerstag, Dezember 25, 2008

Wer macht mit?

Ich weiß nicht wie es euch geht- aber in den letzten Tagen wurde mein Briefkasten mit Spendenaufrufen nur so überflutet. Jede Hilfsorganisation, jeder Verein...alle melden sich zu Weihnachten und hoffen auf besondere Großzügigkeiten der Bevölkerung. Und dann steht man da, mit all den vielen Aufrufen, und denkt so bei sich, dass man ja schon gern was spenden würde- aber leider hat man ja selbst so wenig Geld. Besonders jetzt, wo alles teurer wird...Komischerweise, steht man nur wenige Tage um Mitternacht draußen und verknallt, verballert und verschießt ein halbes Vermögen in die Luft. Ist das Notwendig? Für ein paar Minuten bunte Lichter in der Luft? Wie wäre es, wenn wir unser Geld in diesem Jahr statt in die Sylvesterknaller in andere Menschen stecken und genau dieses Geld einer Hilfsorganisation spenden? Jemandem, ein Essen ermöglichen, Medizinische Versorgung, warme Kleider, anstatt einer langehegten Tradition folgen? Für den Fall, dass ihr in diesem Jahr zu Sylvester einfach etwas gutes tun wollt, und nicht wisst wohin mit eurem Geld, werde ich euch in den kommenden Tagen verschiedene Aktionen, Hilfsorganisationen, Evangelisationen ect. vorstellen.

Mittwoch, Dezember 24, 2008

Frohes Fest!!

Ich wünsch euch allen ein ganz tolles und gesegnetes Weihnachtsfest und ein frohes, geniales Neues Jahr!! Genießt die Weihnachtsfeiertage und vergesst nicht dass es um mehr als Glitzer, Geschenke und Familie geht: Jesus wurde geboren- um auf dieser Erde zu leben. Für uns.
Also let's celebrate him:)

Sonntag, Dezember 21, 2008

Weihnachtsfeier, Gottvertrauen und ein Spielplatz...ich bin wieder daheim:)

Ich hatte gestern einen der schönsten Abende. In Genthin fand nämlich unsere Gemeinde-Weihnachtsfeier statt und die ist jedes Jahr etwas besonderes. Eine mega-tolle Sache ist, dass viele, die in den letzten Jahren zum Studieren oder Arbeiten weit wegzogen (wie ich ja jetzt auch) zu Weihnachten nachhause kommen- und so war es auch in diesem Jahr wieder ein echtes Familienfest. Ich habe mich so gefreut alle wieder zusehen und hatte viele sehr, sehr schöne Gespräche.
Begonnen hat alles mit einem Wahnsinnig leckeren Abendessen. Es gab ein Asiatisches Buffett- von Kathrin gekocht, und ganz ehrlich, da hält kein Catering Service mit. Es war zum reinlegen.
Vivavox- meine Gemeinde-hat im letzten Herbst eine neue Vision entwickelt. Die alte hat sich ein bisschen geändert, der Blick wurde geweitet. Diese Vision, auf die ich in einem späteren Post noch einmal eingehen werde, wurde uns gestern vorgestellt. Wir hatten eine Lobpreiszeit- so wie ich es liebe. Mittendrin gab es eine Zeit, in wir erzählen konnten, was wir im letzten Jahr so mit Gott erlebt haben. Ich liebe solche Zeiten, weil ich es total mag, zu hören, was andere so mit Gott erleben. In dieser Zeit hat Gott mich auch echt tief bewegt.
In den letzten Wochen, merkte ich, dass irgendetwas zwischen Gott und mir nicht so ganz stimmt. Ich wusste nicht so genau was es war, konnte es nicht definieren. Hab ihn also gefragt. Und gestern hat er mir einfach gezeigt, dass es daran lag, dass ich mein Gottvertrauen losgelassen hab. Das ging so langsam, dass ich es nicht bemerkte. Aber dieses Bedingungslose Vertrauen vom Anfang war weg. Und ich hab einfach für Dinge versucht Verantwortung zu übernehmen, die nicht meine Sache sind. Dinge die in Gottes Aufgabenbereich fallen. Dann war ich frustriert, dass es natürlich nicht funktioniert hat. Und ich finds einfach so geil, dass Gott mir das ganz klar gezeigt hat und mir damit auch viel Unsicherheit nahm und mir stattdessen seine Ruhe und seinen Frieden gab. Das war mein Gebet. Und seine Antwort.
Das zweite war, dass Gott mich durch jemanden auf die Idee gebracht hat, doch einfach mal für eine Gemeinde in Wiesbaden zu beten. Ehrlich gesagt habe ich erst gestern so richtig begriffen, wie sehr ich (m)eine Gemeinde vermisse.
Ja, und nachdem ich dann meinen letzten Zug um zwei verpasst hab, hab ich kurzfristisch in der WG geschlafen. Ein ganz liebes Danke an eure Gastfreundschaft, die einem immer begegnet, egal wann, egal unter welchen Umständen. Vielen lieben Dank!!
Heute hab ich dann auf Einladung von Karo (Vielen lieben Dank:)), bei der Kinderweihnachtsfeier auf dem Spielplatz im Genthiner “Ghetto” (Brennpunkt) dabeisein und mitmachen dürfen. Das hat mich zwei Jahre zurückversetzt. Ich habe es geliebt, wieder mit euch unterwegs zu sein. Den Kids Liebe und Zuwendung und somit Hoffnung schenken, die zuhause oft wenig davon erfahren.
Mich hat diese gesamte Zeit, die Begegnungen, der Lobpreis, der Austausch und die Liebe berührt und bewegt und ich durfte wieder einmal begreifen wie wertvoll und genial meine Gemeinde einfach ist. Ich hab jeden von euch so lieb.

Donnerstag, Dezember 18, 2008

Martin Luther King zum Thema Feindesliebe

M.L. King sagte einmal, er kenne kein intelligenteres Gebot als das der Feindesliebe. Nur die Befolgung dieses Gebotes könne die verhängnisvolle Spirale von Gewalt und Gegengewalt durchbrechen und die lang ersehnte versöhnung zwischen Feinden bewirken. Feindesliebe sei kein Ausdruck von Schwäche- wie sie oft missverstanden werde. Tatsächlich gehe von echter Feindesliebe eine letzlich stärkere Gewalt aus, als von Schlagstöcken und Bomben. Während äußere Gewalt nur das Ziel kenne, den Feind auszuschalten oder zu besiegen, könne die Gewalt der Liebe den Feind versöhnen und gewinnen. "Nur durch Gewaltlosigkeit ist Versöhnung und eine Gemeinschaft in der Liebe Möglich."
(Martin Luther King bei einem Besuch in Ostberlin)

Calvary Chapel in Wiesbaden

Letzten Sonntag war das erste Treffen der Calvary Chapel in Wiesbaden. Sie wird hier gerade neu gegegründet. Es war sehr interessant. Ein riesen Plus hat sie schon mal allein deshalb, weil sie Nachmittags Godi hat und nicht zu unstudentlichen zehn Uhr.
Auch die Leute waren nett und das Essen hinterher lecker. Soviel zu den Rahmen-Bedingungen. Ja, achso, und ein eigenes Gebäude gibt es jetzt natürlich noch nicht...momentan hat der CVJM der Chapel ein Zuhause gegeben:). Der Godi an sich war auch gut. Der Lobpreis war jetzt nicht unbedingt der Stil den ich arg doll mag, aber es kam von Herzen und das tat mir auch mal wieder ganz gut. Ja, die Predigt war lang. Irgendwie wird in der Chapel viel Wert auf die Predigt gelegt. Aber sie war nicht schlecht. Trotzdem einige Basics, die man eigentlich schon kennt, dran waren, war es echt schön dass mal wieder zu hören. Zum Beispiel ging es um "Barmherzigkeit" Gottes. Hm, also das Wort an sich ist ja irgendwie schon voll alt und man gebraucht es ja so kaum noch, aber ich find es hat voll aussagekraft. Ich denk, dass es einfach bedeutet, dass Gott voll genial und liebevoll ist und mit uns Menschen viel Gnade (Ich bekomme quasi etwas geschenkt was ich nicht verdiene) und Gedult hat. Was für eine tolle Zusage:)
Am letzten Wochenende hab ich auch endlich mal mein Referat für den Januar in Angriff genommen. Es geht über Jugendstrafgefangene. Ein sehr interessantes Thema, bin aber froh, es erstmal soweit fertig zu haben. Das wollt ich vor Weihnachten noch gern schaffen, da im Januar lernen für die Klausuren angesagt ist.

Ansonsten werde ich morgen meinen letzten FH Tag haben, und dann sind erstmal zwei Wochen Ferien. Momentan sitz ich gerade bei Francine, einer lieben Kommilitonin. Hatten heute sozusagen unsere kleine private Weihnachtsfeier bzw. DVD-Abend. Sehr gechillt. Und sehr gemütlich:)

Montag, Dezember 08, 2008

Meine erste WG-Party

Am Samstag war die Einweihungfeier einer Freundin in ihrer Wohnung. Es war echt sehr schön und wir haben es alle sehr genossen. Es war chillig und gemütlich. Ich durft einige neue Leute kennenlernen und mich gut unterhalten.
Es gab an einem Punkt einen Konflikt. Ich kann darauf nicht näher eingehen. Aber was ich da krass gemerkt habe war, dass Gott voll da war. Es hat sich am Ende erstmal alles soweit geklärt und dass ist für mich ein echtes Wunder. Das ganze hätte anders ausgehen können, aber es hat im Frieden geendet, was nicht selbstverständlich ist und ich möcht Gott da echt für seine Nähe und sein Handeln danken.
Ansonsten war ich gestern Morgen im Godi. Da war grad Reinhard Bonnke da. Das ist ein Typ, der den Leuten in Afrika von Jesus erzählt und irgendwie hat Gott so 45 Millionen Menschen erreicht. Die Predigt war ganz gut- zumindest was ich davon mitbekommen habe. Ich bin zwischendurch immer wieder eingeschlafen, weil ich ja nunmal die Nacht nicht geschlafen hab.
Ansonsten hab ich mir vorgenommen mir in der Neuen Woche mal mehr Ruhe zu gönnen, weil ich gerade echt ein bisschen fertig bin und einfach mal 'nen Gang runterschalten muss...wie war das letztens mit der Prioritätensetzung?;)

Freitag, Dezember 05, 2008

Delirious? in Wiesbaden

Gestern war es also soweit und Delirious? war in Wiesbaden...Zwei liebe Leuz aus meiner Mentorengruppe und ich haben uns gestern also auf den Weg zum CZW (christliches Zentrum Wiesbaden) gemacht und haben beim Vorletzen Konzert in Deutschland mitgerockt.
Allerding muss ich ganz ehrlich sagen, dass ich ein bisschen enttäuscht war. Ich hab sie zum dritten mal gesehn und die anderen Male haben mir echt besser gefallen...Aber ich bin mir ganz ehrlich nicht sicher ob es an Delirious? und dem Konzert lag, oder einfach daran, dass ich mich verändert hab und jetzt einfach andere Sachen mag...Ich kann es euch ganz ehrlich nicht sagen.
Aber alle die diese Band beim letzten Konzert in Deutschland erleben wollen, bevor sie sich 2009 auflösen werden, können morgen nach Hamburg fahren- da spielen sie nochmal.
Wünsch euch ein schönes und gesegnetes Wochenende:)

Montag, Dezember 01, 2008

München

München ist eine schöne Stadt- durfte ich am letzten Wochenende wieder feststellen. Hab den Maze besucht und durfte das erste mal in meinem Leben Schokoladenfondue ausprobieren- lecker! Auch der Münchner Weihnachtsmarkt ist sehr gemütlich.
Am Sonntag haben wir noch bei den Freaks vorbeigeschaut. War echt super. Hab den Lobpreis genossen und die Predigt war interessant. Besonders ein Satz hat bei mir reingehaun, auch wenn das ganze nicht ganz unbekannt war: “Wenn dir vergeben worden ist, musst du dein Recht nicht mehr einklagen”.
Bedeutet praktisch, wenn Gott mir alle meine Fehler vergibt, dann macht mir das Möglich, anderen zu vergeben, so dass ich wesentlich gelassener durchs Leben gehen kann, weil ich mein Recht anderen gegenüber nicht mehr behaupten muss. Irgendwie immer wieder faszinierend, wenn einem das wieder ganz neu und vielleicht auch noch mal aus einer anderen Perspektive neu bewusst wird.

Ausnahmsweise habe ich sogar mal an meinen Fotoapparat gedacht, so dass es diesmal sogar Bilder gibt:)

Das Münchner Rathaus- sehr beeindruckendes Gebäude- mit Spieluhr:)

Die Münchner haben eine interessante Art, ihre Fahrräder zu parken;)

Sagte ich schon, dass ich Weihnachtsmarkt liebe?:)

Ein echt schön beleuchtetes Haus in München, welches live noch schöner aussieht:))

Sonntag, November 23, 2008

Es hat so krass gerockt.

Es war ein wahnsinnig schöner Abschluss, nach einem wahnsinnig schönen Wochenende: Das Konzert von Judy Bailey, in der Bergkirche. Ich hab selten ein genialeres Konzert miterlebt. Es hat so gerockt, ist so abgegangen. Und war dabei doch so "echt". Ich hab es genossen. Leider konnte ich die Stimmung nicht für euch einfangen und kann über einen Internetrblog einfach nicht ausdrücken und kommunizieren, wie sehr mich das ganze Konzert bewegt hat.
Und als krönender Abschluss des Abends, traten wir aus der Kirche in ein weißes Schneeparadies. Während des Konzerts hat es so krass geschneit und alles in eine wahre Winterlandschaft verwandelt. Wir (zwei Leuz aus meiner Mentorengruppe und ich) sind dann einfach noch ein bisschen spazieren gewesen und haben das Schneetreiben genossen.- und den gechillten Tee, am Ende eines herrlichen Abends:).

Samstag, November 22, 2008

Was für ein schöner Tag:))

Heut morgen gings schon toll los: Sonnenschein und Schneebedeckte Bäume, Grass, Auto- es sah toll aus und ich war sehr überrascht, dass da wirklich Schnee lag, da ich dem Wetterbericht nicht geglaubt habe.
Und dann war heut der Workshop mit Judy Bailey, ihrem Mann und Steve, einem ihrer Bandkollegen, der gestern Nacht aus London anreiste. Und es war toll! Am Vormittag gabs ein bisschen Theorie, wie man einen Song schreibt (ist echt interessant)- alles mit sehr coolen Praktischen Übungen aufgelockert und am Nachmittag haben wir gemeinsam einen Song geschrieben, der Morgen im Rahmen des Konzertes gesungen wird...Und ich hatte gelegenheit mal auf Judys Gitarre zu spielen. Die ist echt so krass- da klingen sogar meine paar Akkorde gut drauf;).
Mich beeindrucken diese Menschen wirklich. Sie haben eine so krasse, liebe, warme, lockere und unbeschreibliche Ausstrahlung. Man spürt Jesus ihrem Leben förmlich ab. Dementsprechend macht das ganze natürlich echt Spass und man nimmt für sich selbst einfach viel Nachhause mit.
Bin sicher, dass es morgen (besonders bei dem Konzert) echt rocken wird und kann nur jedem Empfehlen der grad Zeit hat und inner Nähe ist, vorbei zukommen. Lohnt sich!
So, und nun muss ich auch schon wieder los. Möcht mit ein paar Leuten noch das Flagranty erkunden, irgendso ein Party-Ding hier in Wiesbaden. Gesegneten Abend euch, Steffi:)

Freitag, November 21, 2008

Geburtstag feiern und so:)

Gestern Abend waren wir noch im Classico, ein recht chilliges Cafe in Wiesbaden und haben Geburtstag vonner Freundin gefeiert. War echt sehr schön. Später sind wir noch innen Irish Pub gegangen mit sehr guter Musik-zum Teil life. War sehr gechillt.
Und ich durfte die Story von jemandem hören, wie er Jesus kennengelernt hat und was Jesus in seinem Leben so alles gerockt hat. Da hab ich mich voll drüber gefreut.
Heut Abend geht ein Musik-Workshop mit Judy Bailey los. Ich werd unter anderem dabei sein, weil Steffi und ich mal schaun möchten, ob da Mädels sind, die Bock auf unsere Mädchen-Projektgruppe im neuen Jahr haben. Und nebenbei dürfen wir da mit dran teilnehmen. Das rockt irgendwie dermaßen. Bin schon sehr gespannt.
Ich wünsch euch allen ein tolles und gesegnetes Wochenende,
eure Steffi:)

Mittwoch, November 19, 2008

Das traurige Ende einer Ära...

Seit letztem Wochenende bin ich wieder Rasta-los. Hier ein kleiner, nostalgischer Rückblick in eine Wunderbare Zeit;)).

Es begann alles in einem schönen kleinen Städtchen in Afrika, in dem ich mir kurz vor meinem Rückflug einen Traum erfüllte: Wenigstens einmal im Leben Rastas haben:).


Und so ging es dann einige Monate lang




Bis nach 4,5 Monaten dann DER Tag kam (nachdem mir eine Afrikanische Mama hier in Deutschland mitten auf der Straße prophezeite, dass mir alle meine Haare ausgehen, wenn ich sie nicht mald aufmache...) und ich die Gelegenheit daheim nutze, das ganze nicht allein durchziehen zu müssen. Wir haben dennoch eine Stunde länger gebraucht, als beim reinmachen: insgesamt 8 Stunden.



Ich hab die Locken die ich hernach hatte sehr gemocht- sie hielten leider nur bis zum waschen:






Und jetzt laufe ich so durch die Welt:

Dienstag, November 18, 2008

3 Dinge...

...die mich in den letzten 24 Stunden Bewegt haben:
*Ein Treffen gestern Abend, von verschiedenen Christen, aus verschiedenen Gemeinden und verschiedenen Generationen, die gemeinsam etwas in Wiesbaden reißen wollen und Gottes Liebe leben wollen. Diese Einheit zwischen Gemeinden kenne ich aus meiner Heimat nicht, und ich finds einfach nur geil.
*Eine sehr geile, leidenschaftliche und bewegende Predigt.
*Dass ich heute genau die Oropax im Laden gefunden hab, die ich schon so lange gesucht habe.

Ich bin Tot...zumindest fast.

Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl, euch viel zu viel vorgenommen zu haben für viel zu wenig Zeit. Also was macht man als erstes? Richtig, man kürzt am Schlaf. Und ist dann dementsprechend Tot. Als zweites kürzt man meistens an der bewussten Zeit, die man mit Jesus verbringt- das merkt man auch. Als drittes kürzt man an den Aufgaben der FH. Nicht gut.
Und dann steht man da und denkt sich, dass man mal wieder, ganz dringend, Prioritäten setzen sollte und weiß nicht so genau, wo damit anfangen...so gehts mir zumindest grad. Vielleicht weiß ich es nachher...

Samstag, November 15, 2008

Home, sweet Home...

Ich sitze tatsächlich in meinem hübchen, kleinen, heimatlichen Provinzstädtchen am PC, um euch über die neusten Ereignisse der letzten Tage zu berichten;).
Es ist wunderschön mal wieder ein Wochenende daheim zu sein, mit der Familie zu erzähln und einfach nur mit ihnen zu chilln.
Zuhause bin ich aber eigentlich gleich im doppelten Sinne. Einmal bei der Familie, und gestern war ich dann in meinem zweiten zuhause: der Gemeinde. Boar, es war echt sehr toll, die Leuz wiederzusehn, mit Freunden zu erzählen und eben einfach anzukommen und aufzutanken. Eines der coolsten Dinge war, dass gestern Jody Pierce da war. Ich hab echt gar nicht damit gerechnet und auf einmal steht sie vorn. Sie ist die Frau von David Pierce, von dem ich schon einige Bücher las und den ich sehr schätze. Finds immer wieder faszinierend zu lesen und hören, wie sie ihren Glauben leben, was Gott so mit ihnen rockt und einfach zu wissen, dass Gott mit jedem von uns seinen Plan hat. Ein Satz, der mir echt hängen geblieben ist, ist folgender, den David zu seiner Frau, am Anfang ihrer Ehe sagte: "Wenn wir beide, hundert Prozent für Gott geben und das tun, was er uns sagt, dann werden wir ein Leben leben, von dem viele Reiche nur träumen." - Ich glaub, dass da echt viel dran ist.

Sonntag, November 09, 2008

Bewegend

Ich habe gerade einen sehr schönen, ehrlichen, mich bewegenden Blog-Eintrag gelesen. Im Hintergrund das Lied von Whitney Houston "I will always love you". Den Eintrag findet ihr hier.

Heut morgen hab ich mir die dritte Wiesbadener Gemeinde angeschaut. War im Christlichen Zentrum Wiesbaden. War interessant, bissl im Willow-Style: Fette Band, sehr groß, gut organisiert. Heut war gerade die Taufe von 11 Menschen. Ich liebe Taufen. Es ist immer wieder so geil zu sehn, wenn Menschen sich entscheiden mit Gott durchs Leben zu gehen und vor allem auch die Geschichten von ihnen zu hören. Insgesamt werde ich aber noch weiterschaun. Die Gemeinde war ok. Aber ich schau mir erstmal noch weitere an. Ich weiß nicht, ob mir das ganze einfach zu groß war (wobei ich dagegen eigentlich nichts hab) oder so...Mal sehn:)

Und ich darf jetzt wieder den absolut krassen Luxus genießen, Internet zuhause zu haben. Am Freitag war der Monteur da- hatte man einen Monat kein Internet daheim, dann weiß man diesen Luxus wirklich zu schätzen.

Gestern Abend gabs Video-Abend bei 'ner Freundin: Step up 2. Ist sehr interessant, wenn mir der erste Teil auch etwas besser gefallen hat. Aber was man so für Choreografien entwickeln kann, ist schon echt der absolute hammer! Haben anschließend noch bissl Lobpreis gemacht, wenns auch net ganz easy war-> Weil wir die meisten Lieder mit unterschiedlichen Melodien kannten. So ist das bei Jesus Freak Liedern...jeder singt sie anders;)...Sind dann also auf Hillsong umgestiegen.

Anfang Dezember kommen "Delirious?" nach Wiesbaden!! Wenn das nicht rockt! Ihr seid herzlich eingeladen:)
Bleibt dick gesegnet, eure Steffi:)

Mittwoch, November 05, 2008

Eine tiefe Lebensweisheit;))

“Okay. Das wär’s für’s Erste. Wir können die Sache sehr schnell abwickeln, würde ich sagen…Genau. Ich muss jetzt raus in den Garten, ein Stinktier ermorden- und wenn mir das nicht gelingt, wird es mich ermorden. Manche Dinge ändern sich nie.”
-Hunter S.Thompson-

Falls ihr grad am lachen seid, müsst ihr euch noch diesen "Vater-Tochter-Dialog" durchlesen. Ich finds echt witzig!

Mädchengruppe

Die Steffi (auch ausm Fachbereich Sozialwesen) und ich haben uns gestern Gemeinsam mit dem Jugendreferenten des CVJM getroffen, um zu überlegen wie wir mit einer Mädchengruppe anfangen können und wollen. Wir möchten gern eine Gruppe gründen, für Mädchen von 12-18 Jahren (evt. Auch noch bissl Älter), und das ganze dann Projektorientiert angehen. Z.B. das Projekt: Wir drehen gemeinsam einen Film. Bis zu diesem Tag treffen wir uns einige Wochen lang einmal die Woche und arbeiten darauf hin. Bedeutet: Wir denken uns mit den Teens gemeinsam eine Story aus, werden einige Theater Grundlagen lernen ect. Und dann wird gedreht. Wenn das Projekt zu Ende ist, gibt es irgendein neues Projekt. Z.B. Selbstverteidigungskurs, Tanzworkshop. Was konkret werden wir mit den Mädels gemeinsam ausmachen-> Ihnen soll es ja Spass machen.
Ziel ist, Gemeinschaft haben, Spass haben, den Mädels als Gesprächspartner zur Verfügung stehen, Impulse geben ect. Ich bin sehr gespannt wie das wird.
Interessant wird es für mich natürlich auch noch einmal deshalb, weil ich natürlich im sozialen Bereich neue Erfahrungen sammele. Seien es Gruppendynamische Prozesse, Einzelgespräche, Dinge anleiten, eine Gruppe aufbauen. Das ist sehr spannend- und für mich auch entspannend, da ich es nicht alleine und hauptverantwortlich leiten muss, sondern “nur” mitmachen muss. Ist genau mein Ding. Mitmachen, etwas aufzubauen, aber nicht selbst die Leitung haben müssen.

Ansonsten hatte ich gestern noch eine recht interessante Begegnung. Hab mir ja in dem Buchladen das Buch vom Floyd gekauft. Da war eine junge Frau, die das mitbekommen hat und mich fragte, ob ich denn am Montag auch bei seinem Vortrag war. Hab ich natürlich bejaht. Sie war auch da. Naja, sind dann so ins Gespräch gekommen und geendet hats mit einer chilligen heißen Schokolade in der Stadt.
Ne weile vorher hatte ich sogar auch endlich mal ein paar ganz hübsche Gässchen gefunden, mit niedlichen Läden und so. So bisschen was Altstadt mäßiges. Sowas liebe ich ja:).

Hatte irgendwie voll verpasst, dass jetzt US-Wahlen waren. Hoffentlich ändern sich mit Obama jetzt mal ein paar Dinge in Amiland. Z.B. dass mal ein Sozialsystem aufgebaut wird, dass verhindert, dass Menschen ohne Job auf der Straße landen. Dass nämlich ist in dieser großen Krise letztens, so habe ich heute erfahren, passiert. Kann man sich irgendwie gar nicht vorstellen auf der Straße, ohne Wohnsitz zu leben. Also, Lieber Obama, du hast viel vor dir. Auf geht’s!

Floyd McClung 2 und ein eigenes Statement

Hab mir gestern ein sehr geiles Buch vom Floyd gekauft, mit dem Titel “Das Vaterherz Gottes”. Es geht ganz praktisch um Gottes Liebe und darum, dass wir Gott und wie er ist, oft auf Situationen die wir erlebten oder Menschen (z.B. Eltern) projizieren. Dabei ist Gott einfach mal anders. Ist zu empfehlen das Buch. Hier nur mal ein paar Gedanken daraus.
Alle die an Gott glauben, werden praktisch zu Gottes Kindern. Heißt ja, dass wir Gott “Papa” nennen dürfen. Super Sache. Nur verbindet mit der Person und dem Begriff “Papa”, “Vater”, nicht jeder etwas positives. Viele Menschen, viel zu viele, haben mit ihrem leiblichen Vater viele negative Erfahrungen gemacht. Und projizieren das auf Gott. Bedeutet, dass sie ihn hassen, ablehnen oder sich zumindest nicht vorstellen können dass er sie bedingungslos liebt. Aber Gott ist nun mal anders als wir Menschen. Er ist nun mal Liebe und nimmt jeden bedingungslos an. Ohne Ausnahme. Wenn wir wissen wollen, wie Gott ist, müssen wir uns einfach nur Jesus anschauen. Denn “wer ihn sieht, sieht Gott den Vater”.
Wo also kommen nun unsere falschen Bilder von Gott her? Wie kommt es, dass wir ihn manchmal als Moralapostel sehen, weit weg, dem es egal ist was hier auf der Erde passiert? Weil wir, wie ja eingangs schon erwähnt, das Wesen unserer Eltern, Mitmenschen, auf das Wesen Gottes projizieren. Jetzt mal ganz konkret drei Punkte (von sieben…würde sonst zu lang werden. Besorgt euch das Buch, es ist echt geil), in denen das etwas deutlicher wird.
1. Wenn du in der eigenen Familie unterdrückt oder Misshandelt wurdest, Autoritäten über dich walten lassen musstest, die es nicht gut mit dir meinten, dann denkst du vielleicht, dass Gott ähnlich ist und dir böses möchte. Aber möchte ist er nicht. Er ist vollkommene Liebe. Und er ist es der uns, bzw. Eltern in der Bibel sagt, dass sie ihre Kinder nicht zum Zorn reizen sollen.
2. Vielleicht wurdest du vernachlässigt. Du schreitest stundenlang und wurdest einfach ignoriert. Oder hast durch einen Todesfall großen Verlust erfahren. Oder Versprechen wurden dir gegenüber nicht gehalten. Vielleicht fällt es dir deswegen schwer Gottes Gegenwart zu erfahren. “Gott, der himmlische Vater war dabei, als wir als Kind unsere ersten Schritte taten. Er war dabei, als wir durch Schmerzen und Enttäuschungen gingen. Er ist auch jetzt in diesem Moment bei uns…” Wir dürfen ihm vertrauen, er wird uns niemals im Stich lassen.
3. Gott ist unglaublich Großzügig. Vielleicht durftest du als Kind nicht besonders viel und musstest immer aufpassen, dass du nur nichts kaputt machst. Alles war so wichtig und so wertvoll. Und im Unterbewusstsein wurde dir vermittelt (nicht mal mit Absicht): Irgendwie ist alles wichtiger als du. Aber für Gott ist nichts wichtiger als du. Nichts auf dieser Welt ist ihm mehr wert als du. Und er zeigt uns seine Großzügigkeit, nicht nur materiell, sondern durch noch viel wichtigere Gaben als materielles: Vergebung, Barmherzigkeit und Liebe.

Ich wollt gern noch ein persönliches Statement abgeben. Ich hab das so erlebt, dass ich Zwischenmenschliche Beziehungen auf Gott projizierte und lange Zeit nicht klar kam. Ich steckte echt fest in diesem typischen Religiösen “Du musst…Du darfst nicht…Du musst”. Das war scheiß unfrei und anstregend und zu allem überfluss dacht ich immer nicht genug zu tun, damit Gott mich wirklich liebt. Darum danke ich ihm umso mehr, dass er mich aus diesem “Kreislauf” rausgeholt hat. Nachdem ich dann endlich mal gecheckt hab, dass Gott mich so krass liebt und irgendwie gar kein Bock drauf hat, dass mein Leben so “religiös” endet, hat sich viel verändert. Erstens mal bin ich wesentlich freier und finde es so entspannt mit Gott durch die Welt zu rocken. Du musst dir irgendwie keine Sorgen machen. Kannst fett vertraun. Durft ich vorgestern echt erleben. Hatte für den folgenden Monat irgendwie nur noch sauwenig Geld. Und in dem Moment, kam mein BAföG Bescheid. Ist nicht selbstverständlich, dass der jetzt schon kommt. Hat Gott voll cool gerockt.
Also, lasst euer Gottesbild nicht von menschlichen Beziehungen und Erfahrungen verzerren. Lernt ihn kennen und erlebt wie genial er ist. Lohnt sich.
Liebste Grüße:)

Dienstag, November 04, 2008

Floyd McClung

Hi ihr Lieben- hier der neuste Report aus meinem spannenden Leben in Wiesbaden;)) Spannend ist es wirklich- hat man doch ein volles Wochenende, obwohl man nichts geplant hat. Aber gerade das ist ja auch das schöne: Die vielen Angebote, netten Menschen und einfach mal Großstadt-feeling. Obwohl Wiesbaden eher eine kleine Großstadt ist. Aber immerhin größer als mein kleines Heimatstädtchen:).
Am Samstag hab ich dem Hessichschen Staatstheater mal einen Besuch abgestattet. Da lief ein sehr interessantes Musikpädagogisches Schulprojekt. Künstler sind in die Schulen gegangen und haben mit den Schülern gemeinsam Sachen komponiert und improvisiert. In Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatsorchester wurde das ganze dann aufgeführt. Interessantes Projekt. Aber fast noch interessanter fand ich das Theater selbst. Hab mich in einen alten Film versetzt gefühlt und dachte mir, dass sich gleich eine Frau mit weitem Rock und Opernglas neben mich setzt. War nicht so. Dafür saß eine ganz liebe Omi neben mir, die sogar ihre Marzipankugeln mit mir geteilt hat.

So ein leckeres Essen wie am Sonntag Abend, habe ich seit meinem Auszug daheim nicht mehr gehabt. Naja, stimmt nicht ganz, aber es war eines der seltenen guten Essen, seit ich hier wohne. Paar Leuz aus der Mentorengruppe und ich haben gemeinsam gegessen- jeder hat was mitgebracht und unsere Allgemeinbildung wurde ungemein gefördert- durch ein Wissensquiz. So weiß ich jetzt z.B. dass ein Eishockeyspiel nur 60 und nicht 90 minuten dauert.

Drei mal dürft ihr raten, wer nach Wiesbaden gekommen ist? Richtig, Floyd Mc Clung! Ich hab mich darüber gefreut, weil ich es sehr mag, die Menschen von denen ich schon etwas gelesen habe kennenzulernen und persönlich zu hören. Floyd hat über "Einfache Gemeinden" geredet. Ich fand es sehr genial. Im Prinzip, hat er einen Gedanken, den ich schon manches mal hatte präzise auf den Punkt gebracht: Wir brauchen in unseren Gemeinden erstens kein fettes Equipment, krasse Programme und tolle Deko. Ja natürllich ist es toll. Ich mag das auch. Aber was viel, viel viel wichtiger als alles Deko,-Musik,-Stilzeug ist, dass wir ehrlich sind und so Leben, dass es Jesus gefällt. All diese Dinge sind nicht schlecht, aber auch nicht zwingend notwendig. Das war aber eigentlich nur ein kleiner Nebenpunkt den er erwähnte, der meine Gedanken nur unterstrich. Die größte Frage war: Wo ist Gemeinde, wo fängt es an? Und was braucht es? Gemeinde ist kein Gebäude. Gemeinde ist keine Versammlung Sonntag morgens.
Wie heißt es so schön? Wenn die Leute nicht zur Kirche kommen, muss die Kirche zu den Leute kommen. Und was heißt das? Jeden zupredigen den man trifft? Nein! Es bedeutet, dass wir das,was Jesus vorgelebt hat, heute leben. Das wir tun, was ihm gefällt. Nicht aus eigener Kraft oder weil wir so toll sind. Sondern weil er in uns die Sehnsucht entfacht, ihm ähnlicher werden zu wollen und weil er uns verändert. In der Beziehung zu ihm. Weil er uns liebt und genau weiß, dass wirs allein nicht gebacken bekommen. Es bedeutet, dahin zu gehen wohin er gegangen wäre. Und wo wäre er hingegangen, bzw. wo geht er hin? Nein, er steht nicht auf einer verstaubten Kanzel, in einer alten verstaubten Kirche und erzählt irgendwelche Geschichten! Jesus wäre und ist mitten im Leben! Mitten drin in der Masse! Und er erzählt nicht einfach irgendwelche geschichten, sondern er lebt seine Botschaft radikal. Liebe deinen Nächsten. Vergib deinen Feinden. Den Menschen einfach dienen. Da steckt soviel Kraft drin. So viel Liebe. Natürlich ist Godi am Sonntag (oder an einem andern Tag) gut. Zum Austauschen, füreinander dasein, beten, zuhören, Kraft tanken, reden ect. Aber es ist nicht dafür da, dass wir uns darin verbarrikadieren gegen den Rest der Welt, sondern dass wir rausgehen und Menschen lieben. So. Das bedeutet einfache Gemeinde. Rausgehen und Leben teilen. Und das genieße ich.
Schönen Tag euch und 'ne sonnige Woche (Bei uns scheint sie grad:)), eure Steffi:)

Freitag, Oktober 31, 2008

Was tun...

...wenn man ständig von jemandem beschimpft wird, findet ihr hier. Wenn ihr ehrliche Aussagen von Kindern lesen wollt (Ihr wisst Kindermund tut Wahrheit kund), dann klickt hier. Ein Rätsel für Zwischendurch ist hier zu finden. Und wer geistlich sehr tiefgehende Gedanken liebt, schaut einfach mal hier vorbei:).

Ich mag…

…den Donnerstag. Donnerstag ist für mich der letzte Tag der (Arbeits-) woche. Und Donnerstags haben wir nur schöne und gechillte und sehr interessante Fächer und zwei davon mit meiner Lieblingsprofessorin. Die Frau ist einfach nur herrlich. Vom Unterricht her echt gut, Mimik und Gestik einfach herrlich. Ich mag sie. Es ist auch interessant was man in den Fächern “Soziale Kognition” (Kognition= Etwas erkennen, wahrnehmen, verarbeiten…z.B. das Verhalten eines anderen ect.) und “Kommunikation” auch über das eigene Verhalten lernt, oder wie oft man Beispiele aus dem eigenen Leben kennt, die auf bestimmte Theorien zutreffen. Es macht wirklich Spaß.
Gestern Nachmittag sind wir dann noch auf eine Alternative Stadtführung gegangen, um mal so ein paar gute Locations abzuchecken. Am Ende sind wir noch ins chillige Studentencafe gegangen und in einen noch chilligeren alternativen “Schuppen”. Da hab ich mich gleich sehr wohl gefühlt, war voll mein Stil. Hat mich irgendwie auch voll an die (Jesus) Freaks und Freakstock erinnert. Und ich mag Hinterhöfe.
Der Gitarre an der Wand konnte ich dann doch nicht widerstehen, schade nur, dass ich so wenige Lieder auswendig kann (wenig ist gut, es ist nur eins). Nicht dass ich besonders gut spiele, aber für etwas nicht professionelles, einfach mal so, ohne Grund, aus Spaß an der Freude, reicht es. Bzw. find ich’s auch toll daheim einfach mal selbst Lobpreis zu Shreddern. How ever. Wenn mich mal jemand besuchen kommt, gehen wir da mal hin. - Insofern ich es wiederfinde;)). Außerdem besitzt Wiesbaden einige nette Kinos, unter anderem das Calligary- ein nettes Alternativ Kino.
Vorgestern war ich im Hauskreis. War eingeladen und dacht mir: Schau ich mir doch gleich mal an. War auch ganz nett. Hab jetzt aber nicht verbindlich zugesagt, weil ich mich erstmal gern noch weiter umschauen möchte…
Ich wünsch euch allen ein total gechilltes (Oh man, wie ich das Wort zur Zeit magJ ) und fett gesegnetes Wochenende. Bis die Tage,eure Steffi.

Martin Luther King und die Soziale Ungerechtigkeit in heutiger Zeit

Jeder hat schon mal von ihm gehört. Einige haben bereits von ihm gelesen. Martin Luther King. Eine Legende unter den friedlichen, gewaltlosen Revolutionären unserer Neuzeit. Seit einiger Zeit liegt auch auf meinem Nachtisch eine Zusammenfassung einiger seiner Reden. Bis zur Biografie hat es noch nicht gereicht. Doch wenn man nur einige Ideen und Gedanken eines großen Denkers, der auch dementsprechend handelte, ließt, lernt man diesen Menschen doch ein Stück weit kennen. In der Buchbeschreibung heißt es: “Die Größe und Bedeutung von Martin Luther King liegt wohl darin, dass er nicht nur ein harter und entschlossener Kämpfer war, sondern darüber hinaus ein Mensch, der selbst seine ärgsten Feinde liebte.”
Nach dem ersten Kapitel, welches ich bisher nur gelesen habe, bin ich begeistert von diesem Buch. Ich möchte gern versuchen, einige der Aussagen zusammenzufassen, in der Hoffnung, dass nicht zu viel von ihrer Authenzität verloren geht.
Im ersten Kapitel geht es um die Stelle in der Bibel, in der Jesus uns sagt, dass wir “Klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben sein sollen”. Netter Vergleich. Aber was sagt uns das heute? Eine interessante Auslegung liefert uns Martin Luther King: “Wir müssen die Härte der Schlange und die Sanftheit der Taube miteinander verbinden: einen scharfen Verstand mit einem weichen Herzen”.
Am Anfang geht er auf die Notwendigkeit eines scharfen Verstandes (“der durch klares Denken, realistisches Abwägen und entschiedenes Urteil gekennzeichnet ist”) ein. Damals wie Heute gibt es viele Menschen, die denkfaul sind: “Nur selten finden wir Menschen, die zu schwieriger und gründlicher Denkarbeit bereit sind. Fast überall werden vereinfachte Antworten und unfertige Lösungen bevorzugt. Manche Menschen quält nichts so sehr wie der Zwang zum denken.”
Als Beispiel zeigt er auf, wie schnell wir der Werbung glauben schenken. Einige Werbefachleute bringen gute Slogans, und wir laufen in die Geschäfte um eben jene Produkte zu kaufen, die als die besten deklariert wurden.
Des Weiteren führt er die Übermäßige Leichtgläubigkeit gegenüber Zeitungen an: “Nur wenige Menschen begreifen, dass selbst unsere verlässlichsten Informationsquellen-Presse, Rednerbühne und oft genug der Lehrstuhl- keine objektive und ungefärbte Wahrheit vermitteln.”
Auch, so meint M. L. King verfallen eben jene “leichtgläubige Menschen” sehr schnell dem Aberglauben und leben in der ständigen Angst, ihnen könnte eine schwarze Katze über den Weg laufen. Oder aber sie bleiben am Freitag den 13. Gleich im Bett.
“Der geistig weiche Mensch fürchtet stets den Wechsel. Er fühlt sich im Status quo in Sicherheit und hegt eine fast Krankhafte Furcht vor allem Neuen. Die größte Qual ist ihm die Qual einer neuen Idee[…]Immer versucht dieser Menschenschlag, den Augenblick festzuhalten und das Leben in starre Einförmigkeit zu pressen.”
Jetzt wird es interessant: “Vielfach ergreift solche Geisteshaltung auch den religiösen Bereich. Darum hat die Religion oft neue Wahrheiten mit dogmatischer Leidenschaft bekämpft. Durch Edikte und Bannbullen, Inquisition und Exkommunizierung hat die Kirche versucht, die Wahrheit zu unterdrücken und dem Wahrheitssuchenden eine undurchdringliche Mauer in den Weg zu stellen. Historisch-philologische Bibelkritik wird von solchen Menschen als Gotteslästerung betrachtet und das denken gilt ihnen oft als gefährliche Begabung. Die geistig Trägen haben die Seligpreisungen verändert:’ Selig sind die völlig unwissenden, denn sie werden Gott schauen.’
Diese Trägheit hat dann auch zu dem weit verbreiteten Irrtum beigetragen, es bestehe ein Widerspruch zwischen Wissenschaft und Religion. Aber das ist nicht wahr. Es mag einen Konflikt zwischen geistig trägen Gläubigen und geistesstarken Wissenschaftlern geben; zwischen Wissenschaft und Religion gibt es ihn nicht…”
M. L. King geht im folgenden auf den Zusammenhang mit Rassismus ein:“Geistige Stumpfheit ist eine der Hauptursachen rassischer Vorurteile. Der geistig wache Mensch prüft die Tatsachen, ehe er Folgerungen zieht. Er urteilt nachher. Der geistig Träge hingegen ist schon bei den Folgerungen, ehe er noch die Tatsachen kennt, er urteilt vorher und ist voreingenommen…”
Soviel zu dem Thema Verstand. Mir dem Glauben, schalten wir unseren Verstand nicht aus, sondern eher an. So sollte es zumindest sein. Gott hat uns keinen Verstand gegeben, damit wir ihn ignorieren. Sondern damit wir ihn gebrauchen. Aber das reicht nicht aus: “Ein scharfer Verstand ohne weiches Herz ist kalt und lässt ein Leben in ständigem Winter erstarren, dem die Wärme des Frühlings und die Hitze des Sommers fehlt.” Hartherzigen Menschen fehlt die Gabe echten Mitleids. Sie gehen durch die Gegend und sehen die anderen nicht als Menschen mit Bedürfnissen und Problemen, mit Gefühlen, sondern als Objekte in einem großen Räderwerk, als seelenloses Objekt, bei dem nur wichtig ist, dass es ihnen persönlichen nutzen bringt. Er kann nicht wirklich Lieben und erfährt nie die Freundlichkeit und Schönheit um ihn herum. Er nimmt es nicht wahr. Und deshalb erinnert uns Jesus daran, “dass in einem guten Leben die Klugheit der Schlange mit der Sanftheit der Taube verbunden sein soll. Wer nur die Eigenschaften der Schlange hat, ist leidenschaftslos, gemein, selbstsüchtig. Die Eigenschaften der Taube allein machen blutleer, rührselig, ziellos. Wir müssen stark ausgeprägte Gegensätze in uns vereinen.
Im folgenden führt er aus, dass es nichts bringt, sich in das System, in dem Fall war es die Rassentrennung, einzufügen ohne Widerstand zu leisten. Denn “wer ein unrechtes System duldet, unterstützt dieses System und trägt zu seiner Ungerechtigkeit bei.” Aber er proklamiert, dass dieser Widerstand friedlich abgehen muss: “Gewalt bringt vergängliche Siege; Gewalt hat mehr soziale Probleme zur Folge, als sie löst und schafft niemals dauerhaften Frieden.” Weise Worte. Wahre Worte.
Was heißt das also? Gewaltloser Widerstand. “Er verbindet den scharfen Verstand und das weiche Herz. Er schließt das Klagen und das Nichtstun der geistig Trägen aus und die Bitterkeit der Hartherzigen.”
Am Schluss des Kapitels geht er noch mal detaillierter auf das Wesen Gottes ein: “Die Größe unseres Gottes liegt darin, dass er sowohl mit scharfen Verstand als auch mit weichem Herzen handelt…”
Ich frage mich, ob wir heute einen zweiten Martin Luther King bräuchten. Sicher, es gibt keine Rassentrennung mehr. Aber es gibt soziale Ungerechtigkeit on mass. In Deutschland und auf der ganzen Welt. Bringt es etwas, die Politik darauf hinzuweisen? Das System nicht zu unterstützen, sondern friedlichen Widerstand einzulegen? Oder ist es eher so, dass die Politiker ihr Möglichtes tun, durch Subventionierungen und es eben nicht auf Knopfdruck zu ändern ist? Könnten sie etwas ändern, wenn es ihnen nicht nur um die Politik ginge, sondern um die Menschen oder haben sie einfach zu wenig Einfluss auf die Wirtschaft? Wird sich nie etwas ändern, wenn bestimmte reiche, Einflussreiche, Arbeitsplatzschaffende Menschen und Firmen aufhören nur an sich und ihren Profit zu denken, sondern die Menschen in den Blick nehmen? Wie genial wäre es, wenn die Politik, Wirtschaft ect. Sich so entwickeln würde, dass es bestimmte Gebiete in der Sozialen Arbeit gar nicht mehr geben müsste. Aber das wird wahrscheinlich erst im Himmel perfekt werden. Und doch bleibt die Frage: Was können wir heute, ganz konkret tun? Vielleicht ist es nicht unsere Aufgabe in den Friedlichen Widerstand zu gehen, weil wir heute in einer komplett anderen Situation leben. Bringt es etwas, nicht mehr bei Esprit zu kaufen, weil sie Billig produzieren und die Menschen die für sie arbeiten zugrunde gehen? Aber wo dann kaufen? H&M? Da finden wir das gleiche Problem vor. Oder entschließen wir uns Fair Trade zu kaufen? Wie gerne würde ich das tun, doch auch ich muss von irgendetwas leben. Woher also das Geld nehmen? Ist das nur eine egoistische Ausrede und ich sollte lieber einmal weniger ins Cafe gehen? Oder ist es einfach ok, wenn ich mein Leben lebe mit allem Luxus, der so hoch nun auch wieder nicht ist? Was heißt soziale Gerechtigkeit? Was kann ich dafür tun und was bin ich ganz persönlich gewillt dafür zu tun? Wäre ich bereit etwas dafür aufzugeben oder verweise ich auf die Reichen Menschen, die ja auch nichts machen und wesentlich mehr Geld haben. Aber entbindet mich das von der Verantwortung? Und fängt Verantwortung beim Geld an?
Ihr merkt ich habe viele, viele Fragen und keine Antworten. Momentan stehe ich an dem Punkt, an dem mein Geld auch wirklich nur für mich drauf geht. Nichts mit Fair Trade. Aber vielleicht fängt es gerade da an. Wie kann ich denn von großen Konzernen erwarten, ihren Managern die Gehälter zu kürzen, damit andere Mitarbeiter bleiben können und nicht in die Zeitarbeit rutschen, wenn ich selbst nicht gewillt bin etwas dafür (für soziale Gerechtigkeit) zu geben.
Mit dem Thema bin ich noch nicht durch. Ich glaub das braucht noch eine Weile.

Mittwoch, Oktober 29, 2008

Anonymität in Deutschland

Ihr kennt diese klassische Situation: Der Bus ist leer. Du hast dir einen schönen Fensterplatz gesucht und genießt die Fahrt. Ein Mensch steigt hinzu- und wählt den Platz, der am weitesten von dir entfernt ist. Und ganz ehrlich, du und ich auch hätten es genauso gemacht. Man würdigt sich schon gar keines Blickes- wie käme man dazu, man ist sich ja fremd.
Ihr kennt auch folgende Situation: Ihr sitzt im Bus und er ist VOLL. Kein Platz mehr da, außer der neben euch. Fahrgäste steigen hinzu und müssen sich jetzt gezwungener Maßen neben euch setzen, es sei denn sie wollen stehen. Wollen sie nicht. Normalerweise- so wie ich es bisher erlebte, bleiben diese dann auch sitzen, auch wenn woanders etwas frei wird. Zumindest auf kurzen Strecken. Aber letztens hat der Typ neben mir wegen zwei Haltestellen den Platz gewechselt. Nicht dass es jetzt besonders schlimm wäre: Aber es hat sich mal wieder bestätigt, Deutschland ist Anonym und möchte es auch bleiben. Mit fremden Menschen kommunizieren gehört sich nicht, zumindest würde es komisch anmuten, sollte man den Versuch starten Kontakt aufzunehmen und mit der Angst, man wäre ein Dieb oder hat sonstige dubiose Absichten wäre man natürlich auch sofort konfrontiert.
Es liegt natürlich auch in der Deutschen Kultur und wenn ich ehrlich bin, sitze ich auch gern einfach im Bus und hab meine Ruhe. Aber kommen nicht gerade durch diese Kultur, besonders in Großstädten, Situationen zustande, in denen Menschen inmitten der Masse einsam sind- weil sie einfach nicht wahrgenommen werden? Vielleicht auch noch Sozial ins Aus ausgekickt, nicht unbedingt fähig allein Soziale Kontakte herzustellen, werden sie nicht wahrgenommen.
Nein, ich rufe nicht dazu auf jetzt jeden im Bus anzuquatschen und die Leute zu nerven. Aber ich möchte dafür plädieren mit offenen Augen durch die Welt, durch die Nachbarschaft und ja, warum nicht auch mit offenen Augen durch die Fußgängerzone zu gehen. In unserer Gesellschaft muss man immer sagen wenn man etwas braucht. Man muss sich durchboxen. Was wenn man das nicht kann? Und jeder ignoriert einen in der sicheren Anonymität der Großstadt. Bloß keine Gedanken darüber machen.
Ja, nun könnte es ja heißen, dass genau dafür die Sozialpädagogen, Sozialämter ect. zuständig sind. Aber glaubt ihr wirklich dass diese alles abdecken können? Glaubt ihr, dass diese mitbekommen, wenn einer in der Anonymität unserer Großstadt vereinsamt? Ich glaube es nicht. Ich meine nicht, dass man neugierig die Nase in anderer Leute dinge steckt und dann am besten noch der ganzen Nachbarschaft private Dinge weitertratscht. Nein, das meine ich nicht. Aber ich meine, dass man durch ehrliches Interesse an seinem Nächsten- Nachbarn, Freunde, ja vielleicht auch mal der einsam wirkenden Person auf der Straße, viel bewirken kann und der Anonymität, die nicht immer schlecht (da spielt dass Argument, dass es ja auch irgendwo ein natürlicher Schutz ist mit rein), aber bei weitem nicht immer gut ist (wenn Menschen auf Grund des Schutz-Argumentes auf der Streckebleiben), etwas positives (ehrliches Interesse) entgegensetzen kann.
Und man muss nicht mal immer reden. Man kann ein Stückchen Anonymität loslassen, jedem Menschen gegenüber, ohne ihn gleich vollzuquatschen: Indem man einfach ein Lächeln über seine Lippen bringt und freundlich grüßt. Das kann den Tag eines Menschen schon verschönern. Weil nicht jeder ein soziales Problem hat und vereinsamt. Weil aber die meisten irgendwelche Sorgen mit sich rumtragen und in solchen Momenten ein einzelnes Lächeln viel bewirken kann. Ich glaub Mutter Theresa war es, die sagte: Wie werden nie wissen, wieviel ein einzelnes Lächeln bewirkt. Das stimmt. Aber wir können wissen, dass es etwas bewirkt.
Mein Tag sieht zumindest gleich viel freundlicher aus, wenn mir jemand ein Lächeln schenkt:)

Dienstag, Oktober 28, 2008

Äquivalenzprinzip

Ahhhh....ich verzweifle. Nach einem Teil des Armutsberichtes habe ich tausend offene Fragen: Wie z.b. Was genau ein Äquivalenzprinzip ist, wo der unterschied zwischen einfacher und integrierter Vermögensverteilung liegt und so weiter. Also schaut man im Internet- und findet nichts. Was tut man? Man leiht sich ein Wirtschaftslexikon aus und findet doch tatsächlich die gesuchten Begriffe...Aber wenn man jetzt gleubt man wäre bald schlauer als vorher, dann hat man sich getäuscht, da die Begriffe so kompliziert erklärt sind, dass man erst drei andere Wörter nachschlagen müsste um es zu verstehen und dass bei mehr als zwanzig Wörtern...! Und jetzt?

Montag, Oktober 27, 2008

Comeback Weekend

Endlich durfte ich es wieder sagen: "Mingoni" und ich wurde verstanden. Nach einigen Monaten zurück in Deutschland war es so weit: Das Comeback Wochenende für alle Leute die einige Zeit in Afrika verbracht haben stand an. Alte und Neue Kontakte wurden Aufgefrischt oder geknüpft und Interessiert das Neueste aus dem Leben der anderen Aufgenommen.
Auf jeden Fall habe ich es sehr genossen. Einer aus meinem Team studiert interessanter Weise in Mainz, direkt um die Ecke. Wer hätte das gedacht? Ein Mädel, die in Kenia war, lebt in Frankfurt und Clarissa, die ich bereits aus der Vorbereitung kannte stammt und lebt doch sage und schreibe in Wiesbaden. Es war schön die Erinnerungen an diese prägende Zeit aufleben zu lassen, an all die Lieben Menschen zu denken, die man zurück ließ und gemeinsam Fotos anzuschauen, alle Insider auszugraben und einfach zusammen, ganz nostalgisch in Erinnerungen zu schwelgen. Es wurden aber auch Themen behandelt, wie man sich denn jetzt fühlt, zurück in der eigenen Kulutur. Nicht jedem ist es soleicht gefallen sich wieder neu hier einzuleben, einige werden noch eine Weile brauchen. Einig, dass diese Erfahrung prägend war und man sie niemals missen möchte, sind wir uns fast alle.

Am Freitag kam eine Freundin zu Besuch, da wir dann am Samstag zusammen zu dem Nachtreffen gefahren sind. Es war eine schöne Zeit, da wir uns eine Weile nicht austauschen konnten. Chillig sind wir essen gegangen- durch ein Versehen allerdings am Ende der Stadt, nach einer halben Stunde Busfahrt*räusper*. Nun ja, sowas passiert, wenn man sich hier noch nicht so gut auskennt:).

Wasser holen an einem Ableger des Nils


Kinderstunde mit Handpuppe Charly


Bananenbaum-Blüte


Seile werden aus Pflanzenfasern hergestellt, in mühsamer Handarbeit


Hauptverkehrsmittel: Das Fahrrad

Dienstag, Oktober 21, 2008

Gott Rockt. Meine Mentorengruppe rockt. Wiesbaden rockt. Rockt irgendwie gerade alles.

Hi ihr Lieben. Hier kommt wieder ein Branntneuer Bericht aus dem Leben der Stephanie Z. live aus Wiesbaden. Schön dass ihr wieder Zugeschaltet habt:)
Ist viel passiert die letzten Tage. Vorneweg erstmal: Mir gehts wirklich gut. Ist echt voll krass. Hätte nie gedacht dass man sich so schnell einleben kann!

Am Donnerstag war die Ersti-Party. War echt nett, nur die Musik, naja, ließ bissl zu wünschen übrig und deswegen sind ein paar Leuz aus meiner Mentorengruppe (=Klasse, nur auf studentisch;)) und ich irgendwann losgezogen um die Gegend unsicher zu machen. Gelandet sind wir in einer Cocktail-Bar, wo wir einfach noch bissl gechillt haben. War echt toll. Hab auch meine ersten Gäste an dem Abend gehabt- worüber ich mich voll gefreut hab! Wir haben gemeinsam Nudeln gegessen und, wie könnte es anders sein, gechillt:). War echt schön. Hab an dem Abend auch ein echt interessantes Gespräch gehabt. Hab ich mich auch voll drüber gefreut.

Samstag war mein Papa da, um zu sehen wie ich hier so lebe und dann hat er mir auch noch ein paar Sachen an die Wand angebracht. War echt super.

Sonntag hab ich die FEG erkundet. Hat mich nicht so besonders überzeugt. Also ich weiß nicht warum. Die Leut waren schon echt nett. Predigt war ok...naja, aber irgendwie war es nicht so mein Ding. Warum auch immer.

Hier in Wiesbaden gründet sich gerade eine christliche Studentengruppe. Wir haben uns gestern das erste Mal getroffen. War interessant. Nette Leute. Wurde gleich mal in die Babtistengemeinde eingeladen. Und es sind etwa drei Mädels aus meinem Fachbereich dabei gewesen- alle ein paar Semester höher.

Insgesammt bin ich jedenfalls grad voll begeistert was Gott so in meinem Leben tut. Und ganz ehrlich, ich hab in den letzten zwei Wochen mehr Gottvertrauen gelernt, als in den zehn Monaten in Afrika. Ich lern ihn grad voll neu kennen und das begeistert mich. Gott schenkt mir grad voll viel.

Soviel mal zu meinem erleben. Habt noch 'nen schönen Tag, eure Steffi:)

Mittwoch, Oktober 15, 2008

Karaoke-Bar und Irish Pub

So langsam lerne ich das kulturelle Leben in Wiesbaden kennen;). Gestern war ich noch mit ein paar Leuten im Irish Pub. Der war brechend voll, unter anderem weil dort grad Karaoke lief. War echt nett. Die Mädels aus meiner Klasse und ich sind mit "Sweet Home Alabama" berühmt geworden, und da die Vorlesungen bei uns jeden Tag erst um 10.15 Uhr anfangen, war das etwas spätere ins Bett gehn auch kein allzugroßes Problem.
Heute hatten wir Unterricht zu öffentlichen Trägern, Freigemeinnützigen Trägern und Armut in Deutschland. Letzteres war mit das interessanteste. Das andere ist nicht uninteressant, aber die Strukturen, gerade bei Öffentlichen Trägern auch nicht ganz einfach. Da heißt es dann Konzentrieren, Konzentrieren und ähm...ach ja, konzentrieren:). Die erste Woche ist also noch recht chillig- mal sehn wie das so weitergeht. Viel wird übers Internet gemacht. Und die Lehrbücher haben gelinde gesagt Schweine-Preise. Da zahlt man für ein Sozialbegriffe Lexikon fast 50€...Da fließt es dann hin, das Bafög. Wird nichts mit jeden Monat nachhause fahren, fürchte ich. Tjaaaa, so ist das Leben- sonnig und schattig gleichzeitig und trotzdem is man irgendwie immer getragen. Subber:)

Dienstag, Oktober 14, 2008

Leben in Wiesbaden

Hi, da bin ich wieder! Mir geht es besser. Die Klasse in der ich gelandet bin ist echt cool. Herrscht toller zusammenhalt, alle sehr tolerant...eben alle irgendwie sozial;).
Unser Stundenplan rockt. Freitags haben wir sowieso immer frei. Heute hätten wir irgendwie nur eine Stunde gehabt, die ausgefallen ist. Und so haben wir uns auf den Weg in dee Stadt gemacht, haben bissl geratscht, zusammen mittag gegessen...dann hab ich mich aber abgeseilt, weil ich noch paar Sachen zu erledigen habe.
Auf Sonntag hab ich mich wahnsinnig gefreut. Hab von jemandem 'ne Liste bekommen mit allen Gemeinden, die es hier so gibt. Da werd ich mich mal durchschaun und dann entscheide ich mich, wo es hingehen wird. Letzten Sonntag war ich erstmal in einer evangelischen Landeskirche- da ich da schon Mailkontakt zu der Jugendreferentin hatte, die auch erst zwei Monate hier wohnt. Haben uns dann auch gleich gefunden und haben zusammen Mittag gegessen. Der Godi an sich war zwar sehr anders als wie ich es gewohnt bin, aber sehr, sehr ehrlich, was mich überraschte und gut tat. Trotzdem werde ich mich Gemeindetechnisch mal noch weiter umsehen.
Was ungewohnt ist, wieder viel mit Nicht-Christen zu tun zu haben. Bin ja jetzt lange in der Christen-Welt umhergeschlichen. Hatte mich ja bewusst für eine nicht Chirstliche FH entschieden, aber es ist erstmal wieder gewöhnungbedürftig. Aber wie mir jetzt jemand erzählte bin ich nicht die einzige der es so geht. Man muss sich erst dran gewöhnen, wenn man lange in der "heilen Christenwelt" unterwegs war.
Ich bin gespannt wie es weitergeht...Das erste Semester scheint noch recht entspannend zu sein, schwerer wirds dann wohl erst später. Allerdings haben wir jetzt am Anfang viel mit "Recht" zu tun, "Beratung" und so. Die Interessanteren Fächer wie Pädagogik und Psychologie kommen dann wohl erst später...Joar, naja, jedenfalls ist es toll zu wissen, dass Gott auch mit hier ist. Er hilft mir echt auch voll doll.
Soweit erstmal zu den neusten Entwicklungen. Ich halt euch auf dem Laufenden:)

Freitag, Oktober 10, 2008

Ich lebe noch...

Puh, die ersten Tage habe ich mehr oder minder gut überlebt. Nachdem ich am Mittwoch Abend festgestellt habe, dass wir den ganzen Mittwoch Nachmittag über Informationsveranstaltungen hatten, die ich durch ein versehen verpasst habe, wollte ich am liebsten sterben, im Boden versinken, mich in Luft auflösen- auf jeden Fall NIE WIEDER in diese Hochschule gehen. Das ist ja so schon alles kompliziert und nun hab ich also diese Veranstaltung auch noch verpasst! Argh. Naja, nach dem ich meiner Mama meinen Frust am Telefon vorgeheult habe, bin ich ersmal ins Bett.
Am nächsten Tag hat sich alles geklärt. Ich wurde noch einer Mentorengruppe zugeteilt, bekam meinen Stundenplan und den sogar erklärt...Und somit hab ich jetzt, soweit ich weiß, alle wichtigen Infos. Darf nur nichts vergessen, man muss sich hier nämlich für alles anmelden. Jeden Kurs, jede Prüfung, einfach alles. Ganz schön krass. Überfordernd. Weil einfach alles neu ist. Naja, das wird schon. Die Klasse (wir sind siebzehn) ist multikulturell gemischt, die Leute echt ok.
Mir fehlt 'ne christliche Gemeinschaft und ich hoffe dass ich bald was finde (Hauskreis, Gemeinde und so). Hab immer noch Sehnsucht nachhause und freue mich auf November- da kann ich dann mal ein Wochenende nachhause fahren.

Mittwoch, Oktober 08, 2008

Wiesbaden

Inzwischen ist einige Zeit vergangen und es hätte einiges zu schreiben gegeben, doch unser Internet zuhause ist kaputt. Jetzt sitze ich in Wiesbaden in einem Internetcafe, hab die Erstveranstaltung hinter mir und fühle mich schrecklich einsam. Hätt ich 'ne Wahl, würd ich meine siebensachen zusammenpacken und nachhause düsen. Hab aber keine. Also heißt es wohl Augen zu und durch. Der Anfang ist das Schwerste, weil man einfach mal noch niemanden kennt, während viele andere aus der Gegend kommen und zumindest schon mal eine Person kennen. *Seufts*.
Ansonsten heißt es erstmal auspacken und sich das Zimmer wenigestens ein bisschen gemütlich machen...Wer kommt mich besuchen?;) Liebe Grüße und 'ne schöne Woche euch, Steffi:)

Donnerstag, Oktober 02, 2008

Ein Blockstöckchen...Wovor gruselt es dich??

Nun ist es soweit und mein erstes Blogstöckchen wurde mir elegant zugeworfen...und dreimal dürft ihr raten: Ich habs gefangen;).
Da will also jemand wissen, wovor es mich gruselt. Es gruselt mich...
1. Vor Dunkelheit
2. Gruselfilme und Horrorfilme (Ähm, das ist ein Grund weshalb ich sowas irgendwie nur seltenst und unter zwang gesehen habe...;))
3. Der dämonischen Welt
4. Bilder mit irgendwelchen Gruselgestalten drauf
Ähm, ja, also so Sachen jagen mir irgendwie wirklich Angst ein.

Hm, nun versuche ich das Stöckchen mal gekonnt weiter zu werfen, an Martina, Jocky und Jonas. Mal sehn wer fangen kann:).

Montag, September 29, 2008

Keith Green- Faszinirender Mensch, Krasser Christ und eine Musiklegende...

Alle, die gerne Biografien über Faszinierende Menschen lesen, haben Keiths Lebensgeschichte "No Compromise" entweder schon in der Hand gehabt, gelesen- oder sie sollten es unbedingt tun. Aber ich mag nicht nur das Buch und Keiths Geschichte sehr, sondern auch seine Musik. Hier mal ein paar Kostproben für euch:) :

"You put this love in my heart"


"Make my life a prayer to you"


"Create in me a clean heart"

Mittwoch, September 24, 2008

Ein Hoch auf die deutsche Post...

...so teuer das Porto auch sein mag und so streng die Post auch geworden ist (bei einem Millimeter gleich mehr zahlen und solche Geschichten), aber sie ist ihr Geld wirklich wert. Schnell und Zuverlässig kommt die Post ans Ziel. Innerhalb von Deutschland werden Briefe und Päckchen von einem Tag auf den nächsten Zugestellt. Ist zumindest wenn mans mit anderen Ländern vergleicht nicht selbstverständlich. Und freundlich sind die meisten Mitarbeiter auch!
Also, danke Liebes deutsche Post Team: Ihr seid großartig:).

Sonntag, September 21, 2008

Ich finds einfach nur geil und liebe es total, wenn...

...Bands mit Jesusmäßiger Ausstrahlung und krasser Aussage auf der Bühne stehen.
Gestern war in Genthin das jährliche "Kartoffel-Fest", das Volksfest, bei dem sich das Volk versammelt. Tagsüber die Familien und Abends die Jugendlichen.
Und wie jedes Jahr waren wir als Gemeinde wieder auf der Bühne zwei vertreten. Eine sehr geile Möglichkeit, um Gott bekannt zu machen.
Am Nachmittag gabs also ein tolles Kinderprogramm, Kindermusical und so und am Abend kamen dann verschiedene Bands. Eine davon war "true destination" mit sehr, sehr geilem Emocore. Normalerweise stehe ich auf so hartes Zeug nicht, aber die Band hatte echt Ausstrahlung und auch musikalisch finde ich hatten sie einiges drauf.
Aber das tollste ist, dass sie die "Macht" die Bands nun einmal haben, wenn sie Mukke machen, die viele beigeistert, genutzt haben und die Aufmerksamkeit der Jugendlichen versucht haben auf Jesus zu ziehen. Mit dem Bekenntnis dass sie Christen sind und Jesus das Leben...sowas finde ich immer wieder bewegend und sowas begeistert mich sehr. War allgemein ein schöner Tag und ich finds toll, dass Gott uns so eine Möglickeit gegeben hat, Stadtpresent zu sein und Jesus groß zu machen.
Und dabei habe ich mir auch gleich noch einen Wunsch erfüllt- Mit meinen Momentanen Rasta-Haaren mal so richtig zu Headbangen. Das rockt aber mal so richtig!:)

Mittwoch, September 17, 2008

Was geht, wenn nichts mehr geht?

Am Ende,
Kaputt, Verzweifelt, Traurig, Allein.
Gott selbst will bei dir sein.
deine Hände- Ausgestreckt nach dem stillen einer Sehnsucht.
Tief in dir drin,
Weg von der Lebensflucht
-auf der Suche nach einem Sinn.

Das Leben- schwankend.
Zwischen Freude und Trauer taumelnd.
Friede und Kampf einatmend.
Den Blick nach oben gerichtet-dankend.
Das Herz an einem seidenen Faden baumelnd,
vollbringt es dennoch große Taten.

Lachen und Weinen,
gehen Hand in Hand.
Verbunden durch ein unsichtbares Band.
Tiefe Gefühle, im innersten des Herzens keimen.
Unsere Wahrnehmung wird stärker, das Erleben intensiver.
Schmerzhafte und Heilende Emotionen explosiver.

Wir haben die Chance zu entscheiden,
weitergehen oder aufgeben?
Fluch oder Segen?
Losgehen oder Bleiben?

Es ist nicht einfach- das Leben,
Oft müssen wir alles aus unserer Hand geben.
Uns dem einen Überlassen,
-Zu groß um ihn zu erfassen.
Doch der schmale Weg lohnt,
Am Ende Gott über allem thront.

Er sieht dich, liebt dich, fängt dich auf
Nahm den Preis deiner Sünde in Kauf.
Er stärkt, schützt und schenkt Kraft.
Kraft zu lieben,
Kraft durchzuhalten.

Wenn du vorm Abgrund stehst,
und fragst, was geht wenn nichts mehr geht,
dann höre auf die flüsternde Stimme die dir sagt:
Es gibt immer einen Weg.

Es geht immer etwas solange diese Welt sich in der Hand des einen dreht,
der sie voll Liebe und Mitgefühl bewegt.
Alles geht, wenn scheinbar nichts mehr geht,
durch den einen, der dich liebt.

Montag, September 15, 2008

Wenn wir vor dem Abgrund stehen...

"If God lead's you to the edge of the cliff, trust him fully and let go, only one of two things will happen, either he'll catch you when you fall, or He'll teach you how to fly" (Unknown)

"Wenn Gott dich an den Abgrund führt, vertraue ihm ganz und lass es geschehen; nur eine von Zwei Möglichkeiten wird eintreten: Entweder er wird dich auffangen, wenn du fällst, oder er wird dich das fliegen lehren." (Unbekannt)

Samstag, September 13, 2008

Die Straßenlaterne

Stellt euch vor, ihr geht durch einen sehr schönen Park. Die Sonne scheint mit angenehmer Wärme auf euch hinab und ihr genießt es einfach Zeit zu haben. Ihr schlendert, denkt nach, betet...what ever. und auf einmal fällt euer Blick auf eine ganz normale Straßenlaterne, die da so rumsteht. Und ihr schaut nochmal hin. Und geht näher ran und merkt, dass ihr euch nicht geirrt habt: Da steht wirklich "Jesus Rettet" dran. Schnell drangekritzelt und nicht besonders schön. Aber aussagekräftig. Ihr steht da und denkt: Amen. -So ging es mir jedenfalls vor zwei Tagen, als ich durch Wiesbaden schlenderte. Es war echt irgendwie sehr cool. Und wer weiß wer dadurch noch ins nachdenken kommt?

Eine weitere coole Sache erlebte ich auf dem Rückweg. Ich saß im Zug von Wiesbaden nach Frankfurt, als gerade eine englischsprachige Reisegruppe mit mehreren jungen Leuten mein Abteil stürmte. Viel Platz war nicht. Ich schob meine Tasche zur Seite und einer der Jungs setzte sich mir gegenüber- die anderen gingen weiter, um sich woanders einen Platz zu suchen. Neugierig wie ich war, fragte ich den Typen wo er denn herkommt. "Oh, I'am from Israel". Wow, cool, ein Israelischer Student! Sehr interessant. Im Laufe des Gespräches stellte sich dann heraus dass er auch in Uganda war, für acht Monate mit einer Hilfsorganisation. Wow, wie absolut cool! Da hatten wir natürlich Gesprächsstoff;).

Ansonsten habe ich bei der Einschreibung schon mal eine zukünftige Kommilitonin kennengelernt. Haben uns kurz unterhalten. War auch irgendwie sehr cool:)

So, und nun genieße ich erstmal das Wochenende:) Liebe Grüße euch!

Donnerstag, September 11, 2008

Wenn Gottes Pläne sich mit den eigenen Kreuzen...

"Gott, bitte zeige mir doch wo ich hin soll und was ich tun soll. Was genau ist dein Plan für mein Leben?". Vielleicht kennt ihr dieses Gefühl, dieses Gebet. Man sehnt sich danach, zu tun was Gott will, dahin zu gehen, wo er einen haben möchte. Es kommt natürlich kein Donnerschlag vom Himmel der mir den Weg weist, kein Brief der mir konkrete Schritte nennt und letztenendes bleibt die Bibel als Grundsätzliche Richtlinie und der eigene Verstand, das eigene Denken: Was würde ich gern tun? Was passt zu mir? Wo sind meine Gaben und wo kann ich mich für Gott einsetzen? Soweit so gut. Gott hat einem also mehr oder weniger die Entscheidung überlassen, man trifft sie mit bestem Wissen und Gewissen, sagt Gott nochmal dass er einem aber WIRKLICH unbedingt bescheid sagen soll, wenn man sich doch auf dem Holzweg befindet und geht los.

Und so habe ich mich also an verschiedenen Hochschulen beworben. Viele hatte ich nicht mehr zur Auswahl, da ich als Altabiturient an einigen FH's einfach mal zu spät war und die Bewerbungsfrist abgelaufen war. Der erste Gedanke beim Bewerben war, dass ich gern nach Mannheim oder Wiesbaden gehen würde- auf jeden Fall in den Westen. Nach einiger nicht allzulanger Zeit änderte sich mein Wunsch aber und ich fixierte mich auf Erfurt. Aus diversen Gründen wollte ich UNBEDINGT nach Erfurt gehen- und bekam eine Absage. Damit hätte ich niemals gerechnet! Nun ja, das war eine Enttäuschung. Größer als ich zugeben wollte. Angst wollte mich schon beschleichen- was wenn ich überall eine Absage bekam? Natürlich meldete sich in mir sofort ein Gedanke: Gott hat doch alles in der Hand. Und prompt bekam ich eine Zusage in Wiesbaden. Nun, es war das kleinste Übel von anderen Städten. Aber eigentlich trauerte ich immer noch Erfurt hinterher und wollte einfach nicht nach Wiesbaden. Aber mir blieb im Endeffekt keine Wahl.

Also fuhren wir vor zwei Wochen hin. Wohnung suchen. Tja, der Wohungsmarkt ist nicht nur schlecht, sondern auch teuer. Und der erste Eindruck den ich von Wiesbaden hatte war schrecklich. Mein erster Gedanke war: Ich habe noch nie eine so hässliche Stadt gesehen. Was ich nicht wusste, dass wir in einem der schlechtesten Viertel gelandet waren. Ich war enttäuscht und traurig. Die Wohungen waren hässlich und teuer. Am Abend kamen wir völlig fertig (der Verkehr und die Straßen sind der Wahnsinn, wenn man sich nicht auskennt) bei unserer Unterkunft an. Liebe Christen nahen uns auf, und hießen uns Willkommen, obwohl sie uns noch nie zuvor gesehen haben. Es ist wirklich schön überall Jesusmäßige Familie zu haben! Sie sind am Abend mit uns noch ein bisschen durch die Stadt gefahren, haben uns ein paar hübschere Plätze gezeigt und waren sehr, sehr nett und gastfreundlich.

Am nächsten Tag fanden wir über die Zeitungsannounce sogar ein möbliertes, kleines Zimmer- für den Anfang echt ok.
Und dennoch habe ich als wir wieder daheim waren Rotz und Wasser geheult. Soweit weg von Zuhause! Niemanden den ich kenne! Eine wie ich fand immer noch hässliche Stadt und es war einfach alles scheiße. Ich war wirklich verzweifelt- im Prinzip wegen vielem und der immer noch Enttäuschung wegen Erfurt.
Ich versuchte ja das gute zu sehn. Optimistisch zu sein. Alles Positiv zu sehen. Wie ein "guter" Christ und ein normaler Mensch das ja auch tun sollte- aber ich habs trotzdem nicht geschafft. Es ging nicht- und das machte mich noch wütender- auf mich selbst vor allem.
Aber dann hatte ich ein wenig Zeit mich an alles zu gewöhnen. An den Gedanken dass es wirklich Wiesbaden werden sollte. Ich hatte einen kurzen Mail Kontakt mit zwei Christen dort (die ich zuvor angefragt hatte ob sie eine Wohung wüssten). Das zumindest machte mir etwas Mut.
Und dann fing mein Gehirn an zu arbeiten. Wie Paradox ist es denn, zu beten, dass Gott einem den Weg zeigt und wenn es soweit ist, ist man so undankbar, enntäuscht weil es nicht nach dem eigenen Willen lief! Was meint man denn wenn man betet: Dein Wille geschehe und nicht meiner (das klingt im Englischen so schön finde ich: Your will, but not mine)? Etwa "Dein Wille geschehe, solange er mit meinem übereinstimmt"? Nein, sicher nicht. Wenn wir beten "Zeig mir wo es langgeht", müssen wir damit rechnen dass es woanders langgeht, als man es sich wünscht. Und je mehr mir das klarer und klarer wurde- dass Gott selbst es ist, der mich dort hinschickt, und mich dememtsprechend da gebrauchen will, desto Optimistischer und Fröhlicher wurde ich.
Es geht nicht darum, dass alles perfekt ist, wie man sich das wünscht. Sondern dass Papa's Wille geschieht- weil dass das beste für mich ist. Hat eine Menge mit vertrauen zu tun. Das ganze hat mich sehr ermutigt.
Gestern und heute war ich wieder in Wiesbaden, zur Einschreibung. Und ich durfte auf einmal all das schöne sehen, dass Gott mir schenkt. Es gibt schöne Ecken und in der Nähe meines Zimmers ist ein wunderschöner Park. Ich habe ein eigenes kleines Zimmer- wo ich Leute einladen kann wie ich will, ohne dass es jemanden stört. Ich darf gesund sein und Leben. Ich darf studieren- was vielen anderen in anderen Ländern verwehrt ist. Das Leben kann so schön sein. Und ich bin sehr,sehr gespannt was Gott in Wiesbaden mit mir vorhat und bin grad echt zufrieden und mit seinem Frieden, seiner Liebe, Zufriedenheit, Dankbarkeit und seiner Freude erfüllt.
Danke Jesus.

Montag, September 08, 2008

Afrika Impressionen...

...es ist zwar nun schon eine Weile her, dass ich wieder da bin, aber umso mehr ist es ja an der Zeit, dass ich mal ein paar Bilder Poste und ein Stückchen Afrika zu euch ins Wohnzimmer bringe;). Nehmt euch, wenn ihr möchtet, ein bisschen Zeit lehnt euch zurück und genießt einen Kontinent der viel Atemberaubendes und schönes zu bieten hat, in dem aber die Gegensätze zwischen Arm und Reich, Alt und Neu wahrscheinlich nie größer waren als in der heutigen Zeit. Ein Kontinent voller Abendteuer und Freundlichkeit, der aber auch in manchen Gegenden düstere Seiten zum vorschein bringt.- Ein Kontinent ohne den unsere Welt nicht komplett wäre, auf dem Menschen leben, von denen wir soviel lernen können und von denen ich soviel Freundlichkeit, Herzlichkeit und Liebe erfahren durfte.
Wenn ihr eure Maus auf ein Bild haltet, erscheint zu diesem Bild ein Kommentar- zu den meisten habe ich einen dazugeschrieben...Viel Freude damit.

Deine Bilder und Fotos in einer Slideshow auf MySpace, Knuddels oder deiner Homepage!alle Bilder dieser Slideshow anzeigen


Und wer es noch ein bisschen lebendiger mag, kann sich hier auf diesem Video anschauen wie eine afrikanische Kinderstunde so aussieht:)



Samstag, September 06, 2008

Beten wie Danny

Manchmal benutzt Gott alltägliche Situationen um die Aussagen in seinem Wort noch mal dick zu unterstreichen.
Es ist inzwischen eine Weile her. Wir Mitarbeiter des Teenage-Camps sitzen nach einem langen, aber sehr schönen Tag gemeinsam im Küchenzelt um noch eine kurze Mitarbeiter-Reflektionsrunde zu starten, wie jeden Abend. An diesem Tag jedoch stehen vor uns anderthalb leckere Creamtorten, die eine Mitarbeiterin aus der Gemeinde uns vorbeigebracht hat. Die Torten warten nur darauf von uns verspeist zu werden- und es schmeckt köstlich. Vor der Reflektion unterhalten wir uns noch, als am Zelteingang plötzlich einer von den Teenagerjungs auftaucht- und fragt ob er ein Stück Kuchen haben kann. Nein, kann er nicht- der Gerechtigkeit halber, die anderen bekommen ja auch keines. Aber wenn wir dachten er gibt auf, haben wir uns geirrt. Nein, er fragte und bettelte weiter. Es war inzwischen echt lustig und wie konnten herzhaft lachen- miteinander. Irgendwann ging er…um am zweiten Eingang wieder aufzutauchen und weiter zu fragen- und sich originelle Gründe auszudenken, warum er denn ein Stückchen bekommen sollte. Irgendwann bekam eine Mitarbeiterin soviel Mitleid (oder hatte sie die Nase voll?), dass sie ihm von ihrem Stück abgab.
Danny gab nicht auf- und er bekam was er wollte. Und er vergaß nicht sich zu bedanken- sogar mit einer Rose, wenn das nichts ist!

Diese Story erinnert mich an eine Geschichte aus der Bibel. Es kommt eine arme Frau zu einem harten Richter, um ihr Recht einzuklagen- doch er schenkt ihr kein Gehört und will ihr auf keinen Fall helfen. Sie bleibt dran und bittet und bettelt und nervt ihn solange, bis er ihr seine Hilfe zusagt, um dann endlich wieder seine Ruhe zu haben. Jesus sagt, wenn nun schon dieser Richter der Frau hilft, der doch ungerecht und unfreundlich ist, wie viel mehr wird uns Gott helfen, der uns doch liebt.

Aber wir müssen dran bleiben. In der heutigen Gesellschaft erlebt man es überall- wenn man nicht bittet bekommt man nichts. Und manchmal muss man dran bleiben und zu einigen Behörden dreimal rennen, bis man erfolg hat.
Und manchmal müssen wir, wenn wir für etwas beten, einfach hartnäckig bleiben. Nicht gleich wieder aufhören, wenn beim dritten Gebet nichts passiert ist. Dran bleiben. Weiterbeten und Gott beknien. Wenn unsere Motive rein sind, dann wird Gott hören und uns geben worum wir ihn bitten. Das verspricht uns Jesus…Und wenn dass passiert ist, dürfen wir dass danken nicht vergessen- denn das fällt allzu oft unter den Tisch.
Also, dranbleiben und beten wie Danny.

Mittwoch, September 03, 2008

Tja, so ist das...

Also, bin ja schon seit einigen Tagen aus Wiesbaden zurück. War echt ein Abenteuer...durch diesen krassen Wohnungsmarkt bekommen die Leute da die letzten Bruchbuden für viel Geld los.
Ich hab jetzt allerdings ein kleines Zimmer gefunden, möbliert und mit Terasse. Leider ein bisschen dunkel...aber fürs erste Jahr passt das und dann kann ich mich ja nochmal nach etwas neuem umschauen.
Im Allgemeinen habe ich schon schönere Städte als Wiesbaden gesehen, aber ich werd mich schon einleben- wenn man dann erst mal ein paar Leute kennt ist sowieso alles anders...ist schon ein sehr krasser Gedanke in einem Monat so endgültig von Zuhause auszuziehen. Aber irgendwann muss es ja kommen und es ist ja auch gut so. Trotzdem komisch;).

Mittwoch, August 27, 2008

Liebes-DIENST-e

Vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen. Mindestens die, die regelmäßig die "dran" bekommen, wissen es seit der neusten Ausgabe: Dienen ist modern. Zumindest in unseren Kirchen. Und der Grundgedanke stimmt. Die Leute nicht nur zupredigen, sondern Leben, was man glaubt. Steht schon in der Bibel. Und nachdem man gemerkt hat, dass es bei vielen als heuchelei aufgenommen wird, nur über den Glauben zu Reden, anstatt ihn zu Leben, wird das Wort und die Tat DIENST in allen Facetten ausgegraben und gelebt...Aber wo? Ich weiß nicht wie es euch geht, aber bei mir ist es so, dass es mir nicht schwer fällt, fremden Menschen zu dienen, nett und hilfsbereit zu ihnen zu sein. Immer Freundlich und immer auf dem Sprung etwas für den anderen zu tun...Manche Aktionen, die unter Dienst verstanden werden machen sogar richtig Spass- vor allem wenn man das ganze inner Gruppe macht, anstatt alleine.
Das ist auch ok- solange man nicht vergisst ganzheitlich zu dienen. Eben nicht nur fremden Leuten, die man vielleicht nicht wieder sieht. Freunden, die einem zurückdienen. Dienen wo es Spassmacht. Dienen, sobald man die Haustür verlässt und sich auf fremdem Terrain befindet. Sondern dienen da wo man lebt. Zuhause. In der Familie. Vielleicht tut ihr das. Ich habe festgestellt wie schwer es mir fällt meiner eigenen Familie zu dienen. Da Abzutrocknen wo es gebraucht wird, ohne das Gesicht zu verziehen, weil man ja gerade die ach so wichtige Mail schreiben muss. Nicht nur zu sagen: Ich hab dich lieb, sondern dieses "Ich hab dich Lieb" zu leben. So wie es der andere braucht. In seiner Liebessprache. Und da fängt dienst an. Nicht da wo es Spassmacht und wo man vielleicht noch dafür gelobt wird. Sondern da wo man seine meiste Zeit verbringt, da wo es vielleicht schwer fällt, wo es sowieso vorrausgesetzt wird und da noch einen draufsetzen.
Jemand sagte einmal zu mir: In der eigenen Familie zu evangelisieren ist das schwerste. Auf das Thema "dienst" umgemünzt würde es Heißen: In der eigenen Familie zu dienen, ist das schwerste. Es ist für mich schwer zu verstehen. Denn in meiner Familie sind die wichtigsten Menschen, die es für mich gibt auf der Welt, und ich habe sie total lieb. Und trotzdem fällt es mir da besonders schwer. Schon seltsam.
Aber auf jeden Fall versuche ich die heuchelei (Ich diene überall, wo es Möglichst gesehen wird und da wo es Spass macht, aber in wirklichkeit, da wo es draufankommt verdück ich mich) bewusst aufzugeben und in der Familie anzufangen...um das ganze dann auf alles weitere Auszudehnen. Brauch ich aber Gottes Hilfe bei.
Ihr könnt ja, wenn ihr wollt mal schreiben wie es euch mit diesem Thema geht.

Dienstag, August 26, 2008

Wohnungssuche in Wiesbaden ist zum Verzweifeln...

Irgendwie hatte ich mir das ganze etwas einfacher Vorgestellt. Hoffe und bete, dass ich noch was finde, das im preislichen Limit liegt und trotzdem wenigstens ein paar wenige Kriterien erfüllt. Aber irgendwie wird die Wahrscheinlichkeit echt immer geringer...Ahhhh!

"Die fetten Jahre sind vorbei"

Vor drei Jahren lief dieser Streifen beim Freakstock. Fand ihn schon damals echt genial, und hab ihn mir jetzt nochmal zu gemüte geführt...Ich finds halt echt interessant, wie Facettenreich an angesprochenen Themen dieser Film ist. Es geht da von sozialer ungerechtigkeit über Freundschaft. Es geht um Ziele für die man Kämpft und die Frage wofür setze ich mein Leben ein und wie verwende ich die Mittel die ich habe. Es geht darum, dass man so unglaublich schnell in diese ganz normalen Maßstäbe verfallen kann, die viele Leben, obwohl man genau das mal abgelehnt hat...
Es ist ein Film, der das Leben thematisiert. Kein Film zum abschalten, da er anspruchsvoll ist und zum nachdenken anregen möchte. Aber ein Film, jedem zu empfehlen, der gerne Filme mit Inhalt schaut.

Sonntag, August 24, 2008

Schön war's

Da bin ich wieder, zurück vom Teenage-Camp, begeistert von Gott und von dem meistens schönen Wetter das wir hatten.
Es war bewegend, so manche Lebensgeschichte von den Teens zu hören, bewegend, zu sehen, wie sie von Gott bewegt werden. Bewegend, mit Ihnen gemeinsam Abendmahl zu feiern. Und bewegend mitzuerleben, wie man selbst herausgefordert wird und wie Gott an einem arbeitet.

Viel Spass hatten wir auch im Hochseilagerten, bei der Disco und dem Abschlussabend unter dem Thema "Wetten, dass...". Unsere Mitarbeiterwette war echt cool. Wir fünfzehn MA haben versucht uns alle in ein winziges dreitüriges Auto zu quetschen, mit Gitarre und dabei ein Lied zu singen...Es war echt witzig.

Jetzt genieße ich mein eigenes, kuscheliges Bett und eine eigene Dusche natürlich echt dreimalmehr wie sowieso schon;).